Zum Teil lässt sich die Qualität eines Weines schon am Etikett ablesen. Denn Informationen wie die Herkunft, die Bezeichnung der Qualitätsstufe (z. B. Qualitätswein, Prädikatswein) und das Jahrgangsdatum geben dir Aufschluss über die zu erwartende Qualität. Höherwertige Weine, wie Prädikatsweine oder Weine mit geschützter Ursprungsbezeichnung, unterliegen strengeren Qualitätsvorgaben und garantieren oft ein höheres Niveau. Weitere Hinweise wie der Name des Weinguts sowie Auszeichnungen können ebenfalls Anhaltspunkte bieten.

Ein höherer Preis beim Wein bedeutet nicht immer bessere Qualität. Teurere Weine stammen häufig aus besonders guten Lagen oder werden nach aufwendigeren Verfahren hergestellt, was sich in Geschmack und Komplexität widerspiegeln kann. Allerdings spielen auch persönliche Vorlieben eine große Rolle. Nicht jeder teure Wein entspricht deinem Geschmack. Qualität lässt sich nicht nur am Preis messen. Letztlich kommt es darauf an, was dir am besten schmeckt.

Nein, nicht nur Prädikatsweine sind gute Weine. Während Prädikatsweine aufgrund ihrer hohen Qualität und strengen Anforderungen oft komplexe und ausdrucksstarke Weine sind, gibt es auch viele hervorragende Weine, die nicht das Prädikat tragen. Qualitätsweine können ebenfalls exzellent sein, besonders wenn sie aus guten Lagen stammen oder von talentierten Winzer:innen produziert werden. Die Qualität eines Weines hängt von vielen Faktoren ab, wie der Herkunft, dem Jahrgang und der Weinbereitung – nicht nur vom Prädikat.