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Rasen mähen

Rasen mähen

Rasen mähen für kräftiges und gesundes Grün. 7 Fragen und Antworten. Was der flauschige Teppich für die Wohnung, das ist ein sattgrüner Rasen für den Garten. Damit die eigene Spielwiese gesund bleibt, braucht sie Pflege und regelmäßigen Schnitt. Doch wann und wie oft solltest du zum Mäher greifen? Wir beantworten dir die wichtigsten Fragen rund ums Rasenmähen. Rasen mähen: Die wichtigsten Fragen und Antworten. Ab wann ist Rasenmähen sinnvoll? Das Gartenjahr startet und du fragst dich, wann du mit dem Rasenmähen beginnen solltest? Das hängt von der Witterung und der Bodenbeschaffenheit ab. Bei Bodentemperaturen über acht Grad treiben die ersten Halme aus. Ein leichter, sandhaltiger Boden erwärmt sich schneller als ein schwerer, lehmhaltiger. Du kannst mit dem Rasenmähen beginnen, wenn die doppelte Höhe der gewünschten Länge erreicht ist. Die durchschnittliche Rasenhöhe liegt bei einem Privatgarten meist zwischen drei und vier Zentimetern. In der Regel kannst du im April das erste Mal mähen. Zu frühes Rasenmähen kann zu Frostschäden an den nachwachsenden, zarten Halmen führen. Halte deinen Rasen nach dem Winter zunächst ein bis zwei Zentimeter länger als im weiteren Gartenjahr. So kannst du auch dem ersten „Sonnenbrand“ vorbeugen, den zu kurz geschnittener Rasen schnell bekommt, wenn die Frühlingssonne kommt. Wie oft sollte ich den Rasen mähen? Im Frühjahr startet dein Rasen mit schnellem Wachstum, wohingegen die Halme im Herbst sehr viel langsamer sprießen und schließlich in den Winterschlaf fallen. Wie oft du also deinen Rasen mähen solltest, hängt von der Jahreszeit ab. Regelmäßiges Rasenmähen ist wichtig, weil das geschnittene Gras so Seitentriebe entwickelt und der Rasen dichter wächst. In den warmen Sommermonaten sind ein bis zwei Schnitte in der Woche nötig – je nachdem, welchen Rasentyp du bevorzugst. Es gibt verschiedene Saatgutmischungen für Zier-, Gebrauchs- oder Sportrasen. Ein Zierrasen wird beispielsweise kürzer gehalten als ein Gebrauchsrasen und sie unterscheiden sich auch im Pflegeaufwand. Viele Hobbygärtner schwören auf pflegeleichte Pflanzen und einen strapazierfähigen Gebrauchsrasen zum Toben. Hilfreich beim Rasenmähen ist die sogenannte Drittel-Regel. Diese besagt, dass du immer nur ein Drittel der gewünschten Wuchshöhe abschneiden solltest. Um also auf die Länge von vier Zentimetern zu kommen, sollten die Halme bei einer Länge von sechs Zentimetern um zwei Zentimeter gekürzt werden. Die Schnitthöhe lässt sich bei den meisten Rasenmähern stufenweise einstellen. Kannst Du Dein Haus nicht mehr erspähen, wird's höchste Zeit zum Rasenmähen? Ab wann darf ich Rollrasen mähen? Er ist schnell verlegt und taucht deinen Garten in frisches Grün: Rollrasen wird immer beliebter und ist auch für Gartenanfänger geeignet. Doch ab wann darf man diesen Rasen mähen? Nach dem Verlegen muss er zunächst gut und regelmäßig bewässert werden. Das erste Mal Rasenmähen steht nach sieben bis zehn Tagen an. Das ist etwa der gleiche Zeitpunkt, an dem du deinen neuen Rasen zum ersten Mal vorsichtig betreten kannst. Der Rasen sollte nicht feucht sein, damit der Mäher keine Spuren hinterlässt und du ein gleichmäßiges Schnittbild erhältst. Einen leichten Mähroboter hingegen kannst du schon früher auf deinen Rasen lassen. Voll belastbar ist ein Rollrasen übrigens erst nach etwa sechs bis zehn Wochen. Darf man sonntags Rasenmähen? Rasenmähen ist nur zu bestimmten Uhrzeiten erlaubt. In der Regel darf von Montag bis Samstag zwischen 7 und 20 Uhr gemäht werden. Besonders laute Gartengeräte wie Laubbläser oder Motorsensen dürfen in Wohngebieten werktags sogar nur zwischen 9 und 13 Uhr sowie zwischen 15 und 17 Uhr zum Einsatz kommen. An Sonn- und Feiertagen ist Zeit zum Ausspannen. An diesen Tagen darf generell nicht der Rasen gemäht werden. Manchmal haben die Länder und Kommunen weitere Vorschriften. Informiere dich daher am besten beim Ordnungsamt nach den genauen Bestimmungen vor Ort. Welcher Rasenmäher passt zu mir? Rasenmähen ist nicht gleich Rasenmähen und jeder Garten hat seine eigenen Anforderungen. Welche Art Rasenmäher ist also der Richtige? Hast du eine große und vielleicht sogar hügelige Rasenfläche? Dann bietet sich ein leistungsstarker Benzinrasenmäher an. Für einen durchschnittlich großen und ebenen Garten ist ein Elektrorasenmäher perfekt. Er ist leiser und leichter als sein benzinbetriebenes Pendant. Ein Mähroboter nimmt dir die Arbeit gleich ganz ab und arbeitet leise vor sich hin. Noch geräuschärmer ist nur ein handbetriebener Spindelmäher, eine gute Alternative für kleine Rasenflächen und falls du sonntags Rasen mähen möchtest. Darf ich nassen Rasen mähen? Eine klassische Gartenregel besagt, dass man keinen nassen Rasen mähen sollte. Vom Regen abgesenkte Halme sorgen für einen ungleichmäßigen Schnitt und die feuchten Abschnitte sind eine Belastung für den Rasenmäher. So manch regenreicher Sommer lässt aber keine andere Wahl, als nassen Rasen zu mähen. Beachten solltest du hierbei, dass du den Rasen nur mähen, nicht aber mulchen solltest. Beim sogenannten Mulchmähen fallen die abgeschnittenen Halme nicht in den Auffangkorb des Mähers, sondern wieder auf den Rasen und dienen dort als natürlicher Dünger. Bleibt jedoch der nasse Rasenschnitt liegen, könnte das zu Fäulnis führen. Benutze daher einen Rasenmäher mit stabilem Auffangkorb. Zwischendurch solltest du mehrfach den Korb leeren und die Messer vorsichtig von klebenden Halmen befreien. Wie lange darf man Rasen mähen? Und bis wann darf man Rasen mähen? Hier ist die Antwort eindeutig: Bis zum ersten Frost kannst du deinen Rasen regelmäßig mähen. Weil der Rasen im Herbst nicht mehr so schnell wächst, reichen alle zwei Wochen in der Regel aus. Bevor die Winterpause beginnt, ist ein letzter Schnitt aber wichtig. Zu lange Halme können während der Schneesaison umknicken und die Ausbreitung von Pilzen und Krankheiten begünstigen. Er sollte jedoch auch nicht kürzer als 5 Zentimeter geschnitten werden, damit der Frost den Wurzeln nicht zu sehr zusetzt. Damit dein Rasen gut durch den Winter kommt, solltest du ihn jetzt noch einmal mit einem kaliumreichen Dünger unterstützen. Das könnte dich auch interessieren.

Tomaten aussäen

Tomaten aussäen

Tomaten pflanzen: Wann der beste Zeitpunkt ist. Tomaten pflanzen: Wann der beste Zeitpunkt ist. Wer selber sät, erfreut sich später an knackigem Bio-Gemüse, bunter Blütenpracht und duftenden Küchenkräutern. Seinen Zöglingen beim Wachsen zuzusehen, macht Freude. Dafür brauchst du weder einen grünen Daumen noch einen Garten. Wir erklären dir anhand von Tomaten, wie du die kleinen Saatkörner auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank großziehen kannst und richtig pflegst. Wer selber sät, erfreut sich später an knackigem Bio-Gemüse, bunter Blütenpracht und duftenden Küchenkräutern. Seinen Zöglingen beim Wachsen zuzusehen, macht Freude. Dafür brauchst du weder einen grünen Daumen noch einen Garten. Wir erklären dir anhand von Tomaten, wie du die kleinen Saatkörner auch auf dem Balkon oder auf der Fensterbank großziehen kannst und richtig pflegst. Der richtige Zeitpunkt, um Tomaten zu pflanzen. Das Frühjahr ist die beste Zeit, um mit der Aussaat zu beginnen – aber bitte nicht direkt ins Freiland! Im März und April ist es oft noch zu kalt für frostempfindliche Pflanzen. Gemüsesorten wie Tomaten, Paprika oder Kürbis brauchen Wärme, um zu wachsen. Biete ihnen stattdessen ein kuscheliges Plätzchen im Haus, zum Beispiel auf der Fensterbank oder im Gewächshaus. Der perfekte Zeitpunkt, Tomatensamen auszusäen, ist von Mitte Februar bis Anfang März. Dann reicht das Tageslicht schon aus, um in der Wohnung aus den Saatkörnern kräftige Pflänzchen vorzuziehen. Tomatenpflanzen selber ziehen. Tomaten sind wahre Sonnenanbeter und gedeihen am besten bei milden Temperaturen und reichlich Licht. Hobbygärtner:innen ziehen sie am besten zu Hause vor und setzen die Jungpflanzen dann später ins Beet oder in einen Pflanzkübel. Für die Aussaat von Tomaten brauchst du nicht viel: Etwas Erde und ein Anzuchtbehälter genügen. Viele verwenden Eierkartons, aber auch kleine Schalen oder Töpfe eignen sich gut. Nach etwa zwei bis drei Wochen wird pikiert. So nennt man das vorsichtige Umsetzen der Jungpflanzen in größere Gefäße. Anleitung: Anzucht und Pikieren von Tomaten. Setze die Samen in kleine Anzuchtschalen etwa einen Zentimeter tief in die Erde, stelle sie auf die Fensterbank und halte sie gleichmäßig feucht. Achte darauf, dass die Erde nur feucht, aber nicht nass ist – Staunässe mögen Tomaten nicht! Damit die Samen gut keimen, brauchen sie genügend Sonnenlicht. Wenn das natürliche Licht nicht ausreicht, kannst du auf spezielle Anzuchtlampen zurückgreifen. Decke die Anzuchtschalen mit einer Plastikhaube oder Klarsichtfolie ab. Das schafft ein feuchtes Klima und beschleunigt die Keimung. Sobald die ersten Keimlinge zu sehen sind, musst du regelmäßig lüften oder die Abdeckung entfernen, damit die Pflänzchen nicht „ersticken“. Wenn die Keimlinge zusätzlich zu den Keimblättern zwei bis drei echte Blätter entwickelt haben, ist der ideale Zeitpunkt zum Pikieren gekommen. So gehst du beim Pikieren von Tomatenpflanzen vor: Fülle die größeren Anzuchtgefäße locker mit nährstoffarmer Anzuchterde. Forme in der Mitte mit einem Stift oder Pikierstab eine Mulde. Entnehme die Keimlinge behutsam, zum Beispiel mit einem Teelöffel, um die empfindlichen Wurzeln nicht zu beschädigen. Halte sie an den Keimblättern, nicht am Stängel. Setze sie nun so tief in die Mulde, dass der Stängel bis knapp unter die Keimblätter bedeckt ist. So bilden sich neue Wurzeln am Stängel. Nun drückst du die Erde vorsichtig an, um die Pflanze zu stabilisieren. Abschließend gießt du die pikierte Pflanze mit zimmerwarmem Wasser. Stelle deine pikierten Tomatenpflanzen nun an einen hellen Ort, aber vermeide direkte Sonneneinstrahlung. Halte die Erde feucht und vermeide weiterhin Staunässe. Unser Tipp: Keimblätter von echten Blättern unterscheiden: Keimblätter sind die ersten Blätter, die sich bilden, wenn der Keim es durch die Erde geschafft hat. Sie sind paarweise angeordnet und haben eine einfache, ovale Form. Echte Blätter wachsen nach den Keimblättern und haben eine komplexere Struktur. Tomatenblätter sind gefiedert, haben gezackte Ränder und eine eher raue Textur im Vergleich zu den glatten Keimblättern. Unser Tipp: Keimblätter von echten Blättern unterscheiden: Keimblätter sind die ersten Blätter, die sich bilden, wenn der Keim es durch die Erde geschafft hat. Sie sind paarweise angeordnet und haben eine einfache, ovale Form. Echte Blätter wachsen nach den Keimblättern und haben eine komplexere Struktur. Tomatenblätter sind gefiedert, haben gezackte Ränder und eine eher raue Textur im Vergleich zu den glatten Keimblättern. Wann pflanze ich Tomaten am besten ein? Nach den Eisheiligen in den letzten beiden Maiwochen drohen keine Frostnächte mehr. Die vorgezogenen Jungpflanzen können dann nach draußen, ins Gemüse- oder Blumenbeet oder auf den Balkon. Achte beim Auspflanzen oder Umtopfen deiner Tomatenpflanzen darauf, ob sie bereits starke Wurzeln entwickelt haben. Nur so können sie an ihrem neuen Standort gut anwachsen. Wo sollte man Tomaten pflanzen? Der richtige Standort das A und O für kräftige, gesunde Tomatenpflanzen. Tomaten lieben Wärme – wähle also einen sonnigen, warmen und windgeschützten Platz. Pflanze sie in lockere, nährstoffreiche Erde, damit ihre Wurzeln tief wachsen und ausreichend Nährstoffe aufnehmen können. Wenn du den Standort mit Bedacht wählst, schaffst du die besten Voraussetzungen für starke, widerstandsfähige Pflanzen und eine reiche Ernte. Unser Tipp: Die ideale Temperatur für Tomatenpflanzen liegt tagsüber zwischen 21 und 27 Grad Celsius. Diese Werte sind perfekt für ein kräftiges Wachstum und gesunde Pflanzen. Nachts können die Temperaturen ruhig etwas niedriger sein, idealerweise 16 bis 18 Grad Celsius. Diese Schwankungen schaffen optimale Wachstumsbedingungen und unterstützen die Entwicklung deiner Tomatenkulturen. Unser Tipp: Die ideale Temperatur für Tomatenpflanzen liegt tagsüber zwischen 21 und 27 Grad Celsius. Diese Werte sind perfekt für ein kräftiges Wachstum und gesunde Pflanzen. Nachts können die Temperaturen ruhig etwas niedriger sein, idealerweise 16 bis 18 Grad Celsius. Diese Schwankungen schaffen optimale Wachstumsbedingungen und unterstützen die Entwicklung deiner Tomatenkulturen. Tomaten im Gewächshaus pflanzen. Ein Gewächshaus bietet ideale Bedingungen für den Anbau von Tomaten, da die Pflanzen vor Witterungseinflüssen geschützt sind – perfekt für empfindlichere Sorten und höhere Erträge. Zu den empfindlicheren Sorten zählen zum Beispiel Schwarze Krim, Green Zebra, Bosque Blue oder Black Cherry. Du kannst sie auch dort bequem in Töpfen vorziehen und pikieren. Der früheste Pflanztermin für Tomatenpflanzen im Gewächshaus ist Mitte April. Tomaten auf dem Balkon oder der Terrasse pflanzen. Entscheidend für einen erfolgreichen Tomatenanbau auf dem Balkon oder der Terrasse liegt in der Größe der Pflanzgefäße: Tomaten brauchen große Töpfe, um ungehindert wachsen zu können. Für kleinere Sorten sind Gefäße mit einem Fassungsvermögen von mindestens zehn Litern empfehlenswert. Größere Sorten wie Stabtomaten benötigen Töpfe mit einem Fassungsvermögen von mindestens 20 Litern. Als Faustregel gilt: Jede Tomatenpflanze sollte mindestens zehn Liter Erde für sich haben. Deine Pflanzgefäße brauchen außerdem Abflusslöcher, um Staunässe zu verhindern. Ein sonniger, windgeschützter Standort auf dem Balkon oder der Terrasse ist natürlich auch wichtig. Tomaten im Garten pflanzen – darauf kommt es an. Du hast einen Garten und möchtest dort Tomaten in ein Gemüsebeet einpflanzen? Die größte Aussicht auf Erfolg hast du, wenn du in einer sonnigen Region wohnst und robuste Sorten wählst, die mit unseren heimischen Bedingungen gut klarkommen. Ideal fürs Freiland sind Sorten wie Harzfeuer, Phantasia oder Matina. Sie sind weniger anfällig für Krankheiten wie die Kraut- und Braunfäule. Nach den Eisheiligen Mitte Mai, wenn keine Frostgefahr mehr besteht, kannst du die vorgezogenen Jungpflanzen an einem sonnigen, windgeschützten Standort in gut durchlüftete, nährstoffreiche Erde einsetzen. Tomaten im Hochbeet pflanzen. Beim Pflanzen von Tomaten im Hochbeet gelten dieselben Empfehlungen wie für die Pflanzung im Freiland. Doch es gibt noch ein paar andere Aspekte, die du bedenken solltest: Da Tomatenpflanzen eine beträchtliche Wuchshöhe erreichen können, eignen sich vor allem Nieder- oder Mittelbeete. Wähle für ein Hochbeet außerdem Tomatensorten, die nicht extrem in die Höhe wachsen. Sonst brauchst du für die Ernte eine Leiter. Da Hochbeete oft enger bepflanzt sind als reguläre Gartenbeete, empfiehlt es sich, Tomaten mit nützlichen Partnerpflanzen im Hochbeet zu kombinieren. Richtig gewählt, können sie das Wachstum deiner Tomaten fördern und Schädlinge fernhalten. Geeignete Hochbeet-Nachbarn sind Möhren, grüne Bohnen oder Knoblauch, während Gurken oder Kartoffeln weniger geeignet sind. So gelingt die Aufzucht: Tipps zum Pflanzen von Tomaten. Frühes Vorziehen: Ziehe die Tomatenpflanzen ab Februar/März in der Wohnung oder im Gewächshaus vor. Richtiges Auspflanzen: Setze die Pflanzen erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai) ins Freiland, um Frostschäden zu vermeiden. Ins Gewächshaus dürfen sie schon im April. Sonniger Standort: Wähle einen hellen, windgeschützten Platz. Nährstoffreicher Boden im Freiland: Sorge für gut durchlüfteten, fruchtbaren Boden. Gleichmäßige Bewässerung: Gieße regelmäßig, aber vermeide Staunässe – Tomaten mögen keine „nassen Füße“. Die Erde: Ein wichtiger Faktor für Tomatenpflanzen. Mit der Auswahl und Vorbereitung der Erde für deine Tomatenpflanzen bereitest du im wahrsten Sinne des Wortes den Boden für den erfolgreichen Anbau. Tomaten bevorzugen nährstoffreiche Böden mit guter Drainage. Eine Mischung aus hochwertiger Gartenerde und reifem Kompost liefert die notwendigen Nährstoffe und verbessert die Bodenstruktur. Alternativ kannst du auch spezielle Tomatenerde verwenden, die optimal auf die Bedürfnisse der Nachtschattengewächse abgestimmt ist. Vor der Pflanzung musst du die Erde gut auflockern und von Unkraut befreien. Achte zudem auf die Bodentemperatur: Im Freiland sollte sie mindestens 15 Grad Celsius betragen, um ein gesundes Wachstum zu gewährleisten. Pflanztiefe und Abstand von Tomatenpflanzen. Wenn du deine Tomatensetzlinge ins Beet auspflanzt, ist es wichtig, dass du einen Pflanzabstand von etwa 60 bis 80 Zentimetern zwischen den einzelnen Setzlingen einhältst. Dieser großzügige Abstand fördert eine gute Luftzirkulation und beugt der Ausbreitung von Pilzkrankheiten vor. Setze die Tomatenpflanzen außerdem etwa fünf bis zehn Zentimeter tiefer in die Erde, als sie zuvor im Topf standen. In dieser Tiefe können sie am unteren Stängel zusätzliche Wurzeln ausbilden, was ihre Standfestigkeit, ihren Wuchs und ihre Nährstoffaufnahme verbessert. Rankhilfen: Tomatenpflanzen anbinden. Rankhilfen sind unverzichtbar, das gilt ganz besonders für hochwachsende Stabtomaten. Sie sind quasi das Rückgrat deiner Tomatenpflanzen: Sie unterstützen sie dabei, aufrecht zu wachsen, verhindern das Umknicken unter dem Gewicht der Früchte und fördern eine bessere Belüftung. Das wiederum beugt Krankheiten vor. Für hochwachsende Sorten sollten die Rankhilfen mindestens 150 bis 180 Zentimeter hoch sein. Metallspiralen, Bambus- oder Kunststoffstäbe sind gut geeignet. Das Anbinden der Tomatenpflanzen funktioniert am besten mit weichen Bändern oder Schnüren wie Jute oder Sisal. Locker gebunden, schneiden sie nicht ein und können die Pflanzenstängel nicht verletzen. Tomatenpflanzen pflegen und gedeihen lassen. Du freust dich jetzt schon auf deine Tomatenernte? Kein Wunder, die Nachschattengewächse sind in der Küche echte Alleskönner! Pflegst du sie mit Liebe, belohnen sie dich mit aromatischen, prallen Früchten und einer reichen Ernte. Wir verraten dir unsere Profitipps, wie du deine Tomatenpflanzen pflegst und ein gesundes Wachstum förderst. Tomaten ausgeizen und beschneiden. Das regelmäßige Beschneiden und Ausgeizen deiner Tomatenpflanzen fördern die Entwicklung größerer und aromatischerer Früchte. Beim Ausgeizen entfernst du die Seitentriebe, um die Energie der Pflanze auf die Haupttriebe und die Fruchtbildung zu lenken. Zudem verbessert das Beschneiden die Luftzirkulation innerhalb der Pflanze, was das Risiko von Pilzkrankheiten reduziert. Beide Vorgehensweisen tragen maßgeblich zur Gesundheit deiner Tomatenpflanzen bei. Tomatenpflanzen richtig gießen – so geht‘s. Gieße deine Pflanzen regelmäßig und halte die Erde feucht, aber nicht nass, um Staunässe zu vermeiden. Jungpflanzen benötigen besonders viel Feuchtigkeit, um gut anzuwachsen. Doch auch während der Fruchtbildung ist eine ausreichende Wasserversorgung essenziell. Bei Tomaten in Töpfen oder auf dem Balkon empfiehlt es sich, ein- bis zweimal täglich zu gießen, da die Erde hier schneller austrocknet. Achte auch auf genügend Abflusslöcher in den Töpfen, um überschüssiges Wasser abzuleiten und Wurzelfäule zu verhindern. Im Gewächshaus kann eine Tröpfchenbewässerung sinnvoll sein. Beachte dabei, dass Tomaten keine Bewässerung von oben mögen. Gieße idealerweise in den Morgenstunden und lenke den Gießstrahl auf den Wurzelballen, damit die Blätter trocken und vor Pilzkrankheiten geschützt bleiben. Gut zu wissen: Die Verwendung von temperiertem Regenwasser ist optimal für die Bewässerung deiner Tomatenpflanzen. Tomaten düngen – aber richtig. Tomaten sind sogenannte Starkzehrer und benötigen eine regelmäßige Nährstoffzufuhr von Stickstoff, Phosphor und Kalium, um gesund wachsen zu können. Schon beim Auspflanzen der Setzlinge ist eine Grunddüngung empfehlenswert. Dafür arbeitest du einfach reifen Kompost oder organischen Langzeitdünger mit in die Erde ein. Während der Wachstumsphase musst du deine Pflanzen kontinuierlich mit Nährstoffen versorgen. Hierfür eignen sich organische Flüssigdünger, die dem Gießwasser beigemischt werden. Für Tomaten in Töpfen bieten sich Düngerstäbchen an, die eine gleichmäßige Nährstoffabgabe gewährleisten. Auch auf natürliche Düngemittel wie Brennnesseljauche kannst du zurückgreifen, um deine Pflanzen zu stärken. Bodenfeuchtigkeit bewahren und Unkraut eindämmen. Eine Mulchschicht aus Stroh, Grasschnitt oder organischem Material ist ein echter Segen für deine Tomaten. Der Mulch schützt den Boden vor direkter Sonneneinstrahlung, wodurch die Feuchtigkeit länger gespeichert bleibt und du seltener gießen musst. Gleichzeitig verhindert er, dass der Boden durch Regen oder Bewässerung zu stark verdichtet wird. Eine etwa fünf Zentimeter dicke Mulchschicht wirkt zudem wie eine natürliche Barriere gegen Unkraut, das dadurch weniger Licht bekommt und kaum wächst. Neben der Unkrautkontrolle fördert der Mulch die Bodenfruchtbarkeit, indem er langsam verrottet und wertvolle Nährstoffe freisetzt. Krankheiten und Schädlinge vermeiden. Um Krankheiten und Schädlinge bei Tomatenpflanzen zu vermeiden, solltest du präventive Maßnahmen ergreifen. Häufige Probleme wie Kraut- und Braunfäule sowie Blattläuse können durch gezielte Pflege reduziert werden. Tomatenkrankheiten äußern sich häufig wie folgt: Gelbe Blätter an der Tomatenpflanze: Häufig ein Zeichen für Nährstoffmangel, insbesondere Stickstoff. Auch Überwässerung oder Staunässe können dazu führen. Die Blätter der Tomatenpflanze rollen sich ein: Dies kann durch Wassermangel, Hitzestress oder einen Nährstoffmangel verursacht werden. Braune Flecken an der Tomatenpflanze deuten oft auf Pilzkrankheiten wie die Dürrfleckenkrankheit hin. Die Blätter der Tomatenpflanze hängen herab: Sowohl Wassermangel als auch Wurzelprobleme können hierfür die Ursache sein. Weiße Flecken an der Tomatenpflanze können durch den Echten Mehltau verursacht werden. Neben den oben beschriebenen Pflegetipps können diese beiden Hausmittel im Notfall helfen: Bei feuchter Witterung kann das Besprühen deiner Tomatenpflanzen mit verdünnter Magermilch (100 Milliliter auf ein Liter Wasser) helfen, einer Infektion mit Kraut- und Braunfäule vorzubeugen. Gegen Blattläuse hilft das Besprühen mit einer milden Seifenlauge. Hierfür mischst du einfach Wasser mit etwas Kernseife oder Spülmittel, füllst das Gemisch in einen Pflanzensprüher und benetzt deine befallenen Pflanzen großzügig damit. Häufige Fehler und wie man sie vermeidet. Beim Anbau von Tomaten können einige Fehler die Gesundheit und den Ertrag deiner Pflanzen beeinträchtigen. Wir haben für dich die sechs häufigsten Fehler zusammengestellt und erklären, wie du sie vermeidest: Häufige Fehler Beschreibung Vermeidung Zu frühes Pflanzen ins Freiland Tomaten sind kälteempfindlich – ein zu früher Umzug ins Freiland kann zu Frostschäden führen. Warte mit der Pflanzung, bis keine Frostgefahr mehr besteht und die Bodentemperatur bei 15 Grad Celsius liegt. Verwendung ungeeigneter Erde Schwere oder nährstoffarme Böden können das Wachstum hemmen. Sorge für nährstoffreiche, gut durchlässige Erde oder verwende spezielle Tomatenerde. Falsches Gießen Gießen von oben benetzt die Blätter und fördert Pilzkrankheiten. Gieße den Wurzel-ballen der Pflanze und halte die Blätter schön trocken. Zu dichter Pflanzabstand Ein enger Abstand reduziert die Luft-zirkulation und erhöht das Krankheitsrisiko. Pflanze deine Tomaten mit aus-reichend Abstand, um eine gute Belüftung zu gewähr-leisten. Mangelnde Unterstützung Ohne Stützen können Tomaten-pflanzen unter dem Gewicht ihrer Früchte umknicken. Verwende Rankhilfen oder Stäbe, um deine Pflanzen zu stützen. Unzureichendes Ausgeizen Das Belassen von Seitentrieben kann zu einem über-mäßigen Blattwachstum auf Kosten der Fruchtbildung führen. Entferne regelmäßig die Seitentriebe in den Blattachseln, um die Energie der Pflanze auf die Fruchtbildung zu lenken. Fragen und Antworten: Tomaten richtig pflanzen. Weitere passende Beiträge zum Thema. Erdbeeren pflanzen. Avocado anpflanzen. Kräuter umtopfen. Entdecke unsere Trend-Themen: Mehr Tipps & Trends auf                          

Kräuter umtopfen

Kräuter umtopfen

Gekaufte Kräuter umtopfen. So bleiben deine Küchenkräuter länger frisch und grün. Kräuter bleiben länger frisch, wenn sie gleich nach dem Einkauf umgetopft werden. Das betrifft vor allem langlebige Kräuter wie Schnittlauch, Rosmarin und Thymian. Küchenkräuter gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen, oft bereits in einem Topf mit Erde. Wir zeigen dir, wie das Umtopfen geht und was du dabei beachten solltest, damit du lange Freude an deinen frischen Kräutern in der Küche hast. Darum solltest du deine Kräuter umtopfen. Kräutertöpfe sind oft zu klein für die Pflanze und bieten deshalb nur wenig Raum für Wachstum. Somit kann es leicht zu einer Überfüllung der Wurzeln kommen. Liegen die Wurzeln zu eng zusammen, behindert das die Aufnahme von Wasser und anderen Nährstoffen. Die Pflanzen können kaum Triebe und Wurzeln bilden und gehen schneller ein. Das Umtopfen in ein größeres Gefäß mit der passenden Erde kann Topfkräutern zu einem längeren Leben verhelfen. Mit der richtigen Pflege wachsen die Kräuter im Topf nach und du kannst sie immer wieder ernten. Kräuter verfeinern mit ihrem besonderen Aroma jedes Gericht. Du kannst sie einfrieren, trocknen oder frisch verwenden. Auch in Saucen und Dips bringen Basilikum, Petersilie und Co. eine Extra-Portion Geschmack. Viele Kräuter kannst du im Supermarkt direkt im Topf kaufen. Küchenkräuter im Topf sind praktisch und verschönern jede Fensterbank. Sie halten zwar länger als abgepackte Kräuter, gehen aber doch oft schnell ein. Kräuter umtopfen in 3 Schritten – so geht’s. Kräuter in ein anderes Gefäß umzutopfen ist gar nicht schwer. Alles, was du dafür brauchst, ist ein größerer Pflanztopf – ein Topf mit einem Abzugsloch für Wasser – und Kräutererde. 1. Kräuter aus dem Topf nehmen und teilen. Um deine Kräuter aus dem Topf zu lösen, drücke oder klopfe vorsichtig am Rand des Topfes, sodass sich die Erde etwas lockert. Fasse die Pflanze am Stiel, den Topf zur Seite gekippt, und ziehe sie vorsichtig heraus. Überprüfe, ob die Wurzeln beschädigt oder abgestorben sind und schneide die betroffenen Bereiche mit einer Schere ab. Lockere die Wurzeln und klopfe die Erde etwas ab. Falls sich im Kräutertopf mehrere Pflanzen gebildet haben, kannst du sie teilen und für das Umtopfen in mehrere Töpfe vorsehen. So hast du noch mehr von deinen Kräutern. 2. Topf vorbereiten und Kräuter platzieren. Stelle dir einen neuen Topf zum Umtopfen bereit. Der Topf sollte mindestens 2 bis 3 Zentimeter größer als das gekaufte Gefäß sein. Bedecke das Abflussloch innen locker mit einem flachen Stein oder einer Tonscherbe. So kannst du verhindern, dass die Erde aus dem Loch mit herausgespült wird. Fülle den Topf etwas mit für deine Kräuter geeigneter Erde. Setze nun die Pflanze in das Gefäß. Sie sollte mittig und aufrecht platziert sein. 3. Topf mit Erde befüllen und angießen. Fülle den Platz um die Wurzeln herum mit Erde, bis der Topf fast voll ist. Drücke die Erde mit den Fingerspitzen etwas an. Gieße die Pflanze, bis das Wasser durch das Abflussloch auf den Pflanzenteller fließt. Hole deine nicht-winterharten Pflanzen bei Kälte ins Haus. Kräuter im Garten oder auf dem Balkon umtopfen. Das solltest du wissen. Je mehr Platz Kräuter haben, desto besser können sie ihre Wurzeln ausbreiten, wachsen und gedeihen. Es ist also eine gute Idee, Kräuter in einem Hochbeet, im Garten oder auf dem Balkon umzutopfen. Achte darauf, ob die Pflanzen winterhart sind oder nicht. Falls ja, kannst du sie getrost den Winter über in der Erde lassen. Sind sie nicht winterhart, pflanze sie am besten gleich in einen größeren Topf oder Kübel. So kannst du sie im Winter ins Haus oder in den Wintergarten holen. Unser Tipp: Wenn du Kräuter direkt im Garten, im Hochbeet oder auf dem Balkon aussäen möchtest, nimm am besten torffreie Bio-Erde. Beim Kräuter Umtopfen auf die Standort-Bedingungen achten. Kräuter gedeihen am besten, wenn ihre spezifischen Ansprüche an Boden, Wasser, an Licht und Temperatur erfüllt werden. Basilikum zum Beispiel braucht viel Sonne, Petersilie bevorzugt einen nährstoffreichen und feuchten Boden und Schnittlauch gedeiht besonders gut in einem durchlüfteten Boden und an einem sonnigen Standort. Wenn du die jeweiligen Bedingungen berücksichtigst, förderst du damit das Wachstum der Pflanzen und kannst dich auf eine ertragreiche Ernte freuen. Kräuter Boden/Erde Standort Wasserbedarf Winterhart Thymian Durchlässig, eher trocken Vollsonnig Mäßig gießen, Staunässe vermeiden ja Rosmarin Sandig-lehmig Sonnig, geschützt Mäßig gießen, trocken halten ja Petersilie Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten nein Schnittlauch Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten ja Basilikum Nährstoffreich Warm, sonnig, windgeschützt Reichlich gießen, Staunässe vermeiden nein Minze Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Reichlich gießen ja Koriander Durchlässig, locker Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden nein Zitronenmelisse Durchlässig, lehmig Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten ja Estragon Durchlässig, locker Sonnig bis halbschattig Mäßig gießen, Staunässe vermeiden ja Unser Tipp: Im Fachhandel bekommst du spezielle Kräutererde, die sich für alle Topfkräuter gut eignet. Kräutererde speichert Wasser sehr gut – was aber nicht jeder Pflanze guttut, vor allem wenn sie draußen im Freien gepflanzt ist. Mische deine Kräutererde am besten selbst, aus etwas Gartenerde, Kompost und Sand. Je nach den speziellen Ansprüchen kannst du die prozentuale Zusammensetzung individuell für deine Kräuter anpassen. Kräuter nach dem Umtopfen düngen – darauf ist zu achten. Kräuter benötigen meistens weniger Dünger als andere Pflanzen. Zuviel Nährstoffzufuhr macht sie träge und sie verlieren an Geschmack. Da es sich bei Kräutern nicht um Zier- oder Zimmerpflanzen, sondern um essbare Pflanzen handelt, solltest du auf jeden Fall auf chemische Dünger verzichten. Nimm lieber organischen, vorzugsweise Bio-Dünger, der von Pflanzen oder Tieren stammt, zum Beispiel Kompost oder Hornspäne, oder auch Kräuterdünger aus dem Fachhandel. Basilikum, Schnittlauch, Minze und Petersilie gehören zu den Kräutern mit eher hohem Nährstoffbedarf. Dünge diese Kräuter ein- bis zweimal im Jahr. Beginne mit dem ersten Düngen im Frühjahr und ein weiteres Mal im Frühsommer. Kräuter mit geringem Nährstoffbedarf, wie zum Beispiel Lavendel, Thymian oder Zitronenmelisse können auch ein paar Jahre ohne Dünger sehr gut auskommen. Oft ist das Umtopfen mit neuer Zugabe von Erde ausreichend für ein gutes Wachstum der Pflanzen. Blätter oder Stiele – Kräuter richtig ernten. Bei den meisten Kräutern, wie zum Beispiel Basilikum, Petersilie, Koriander und Minze kannst du die einzelnen Blätter ernten. Die beste Erntezeit ist am Morgen, wenn der Wassergehalt der Kräuter noch hoch ist. Ernte die Blätter von außen und unten der Pflanzen. Lass die jungen Blätter in der Mitte weiterwachsen. Bei manchen Kräutern, wie zum Beispiel Thymian, Minze und Rosmarin befinden sich die Aromen hauptsächlich in den Stielen. Hier kannst du die ganzen Zweige ernten. Unser Tipp: Regelmäßiges Ernten fördert das Wachstum und die Verzweigung der Kräuter. Ernte keine jungen Triebe und maximal ein Drittel der Pflanze, damit sie genug Kraft hat, sich weiter zu entfalten. Das könnte dich auch interessieren:

Avocado anpflanzen

Avocado anpflanzen

Avocado anpflanzen. So wird aus einem Avocadokern eine schöne Zimmerpflanze. Avocados gelten als Superfood. Sie sind reich an Nährstoffen und enthalten kaum Kohlenhydrate. Sie schmecken köstlich in Salaten oder als cremiger Guacamole-Dip. Du kannst die grüne Frucht aber nicht nur essen oder aus ihr eine wohltuende Gesichtsmaske machen, sondern aus ihrem Kern auch eine schöne Pflanze für die Wohnung, den Garten oder Balkon ziehen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein wenig Geduld. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie einfach es ist, aus einem Avocadokern eine hübsche Zimmerpflanze oder einen Avocadobaum zu züchten und geben Tipps zur Pflege. Avocado selbst anpflanzen – so geht’s. Mit ein wenig Geduld kannst du aus jedem Avocadokern eine Pflanze züchten. Bei idealen Bedingungen und der richtigen Pflege wird daraus vielleicht sogar ein Bäumchen, das du in den Garten oder auf den Balkon stellen kannst. Um eine Avocadopflanze aus dem Kern zu ziehen, gibt es zwei verschiedene Methoden: Das Ziehen des Kerns mit Hilfe eines Wasserglases und das Einpflanzen direkt in die Erde. Avocado direkt in die Erde einpflanzen. Die einfachste Methode, aus einem Avocadokern eine Pflanze zu ziehen ist, ihn direkt in die Erde einzupflanzen. Wasche den Kern dafür vorsichtig mit Wasser ab, um Reste des Fruchtfleisches zu entfernen. Fülle einen Pflanztopf – ein Topf mit einem Loch im Boden – mit Erde und setze den Avocadokern mit der Spitze nach oben hinein. Drücke den Kern in die Erde, sodass die obere Hälfte aus der Erde herausragt. Das ist wichtig, damit der Kern einen Trieb ausbilden kann. Bewässere den Avocadokern gut und regelmäßig – die Erde sollte feucht, jedoch nicht zu nass sein. Der Pflanztopf sorgt für eine gute Durchlüftung und wirkt Staunässe entgegen. Stelle den Topf an einen warmen Ort, aber nicht direkt in die Sonne. Nach mehreren Wochen wirst du sehen, dass aus dem Avocadokern ein junger Trieb mit feinen Blättern und herauswächst. Avocado im Wasserglas Ziehen. Für diese Methode brauchst du statt Erde nur ein Glas Wasser und Zahnstocher. Säubere auch hier den Avocadokern vorsichtig, stecke nun vier Zahnstocher oder Holzspieße in gleichmäßigem Abstand in den Kern. Platziere den Avocadokern mit den Zahnstochern auf dem Wasserglas. Der Kern sollte zur Hälfte mit Wasser bedeckt sein. Stelle die Avocado mit dem Glas an einen warmen, hellen Standort – wechsele das Wasser regelmäßig. Nach ein paar Wochen beginnt der Avocadokern zu keimen. Das siehst du daran, dass sich der Kern in der Mitte etwas aufspaltet und ein Trieb mit Blättern zum Vorschein kommt. Außerdem bilden sich am unteren Ende des Kerns lange und gerade Wurzeln. Wenn der Trieb circa 15 Zentimeter lang ist und sich die Wurzeln kräftig ausgebildet haben, kannst du die Zahnstocher entfernen und den Avocadokern in die Erde pflanzen. Aus einem einzelnen Kern kann ein ganzer Baum werden. Avocados anpflanzen, züchten und pflegen – darauf ist zu achten. Das Züchten einer Avocado aus einem Avocadokern erfordert viel Geduld. Wenn sie aber erst einmal herangewachsen ist, ist sie leicht zu pflegen. Du solltest dennoch auf ein paar Sachen achten, wie zum Beispiel den richtigen Standort, die richtige Bewässerung und Pflege. Hier sind unsere Tipps. Standort: Der Avocadobaum stammt ursprünglich aus den Tropen und mag es deshalb warm und sonnig. Als Zimmerpflanze darf die Avocadopflanze gern am Fenster stehen. Willst du das Bäumchen draußen im Garten oder auf dem Balkon stellen, fühlt er sich auch im Halbschatten wohl. Ideal ist ein geschützter Platz, damit die Pflanze nicht bricht oder durch Wind ihre Blätter verliert. Gut zu wissen: Avocadopflanzen sind nicht winterhart. Du kannst sie im Sommer als Kübelpflanze draußen stehen lassen. Im Winter hole sie aber rein. Die idealen Temperaturen im Winter für die Avocado liegen zwischen 7 und 15 Grad Celsius. Gießen und Wasserbedarf: Avocadopflanzen brauchen viel Wasser. Achte darauf, dass die Erde immer feucht ist, aber keine Staunässe entsteht: gieße überflüssiges Wasser im Topf oder im Pflanzteller sofort ab. Meistens reicht es, die Avocadopflanze einmal in der Woche gut zu gießen. Sprühe sie ergänzend täglich mit lauwarmem Wasser an. Von Mitte Oktober bis Ende März geht die Avocado in Winterruhe. In dieser Zeit braucht sie weniger Wasser (achte in dieser Zeit besonders auf Staunässe) und muss nicht gedüngt werden. Schneiden: Im Frühling, Anfang April wächst die Avocadopflanze wieder oder treibt sogar aus. Jetzt ist der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt. Avocadopflanzen haben die Eigenschaft sich eher in die Höhe, als in die Breite zu entwickeln. Mit dem gezielten Rückschnitt der Triebspitzen, kannst du dafür sorgen, dass die Avocado mehr Seitentriebe bildet und buschiger aussieht. Unser Tipp: Zum Anpflanzen von Avocados gehört auch der richtige Schnitt. Schneide deine Avocado regelmäßig zum selben Wachstumszeitpunkt, so wird sie sich schneller verzweigen und schließlich verdichten. Düngen: In den ersten Monaten braucht die Avocadopflanze keinen Dünger. Bei optimalen Licht- und Temperaturverhältnissen ist das Düngen auch bei ausgewachsenen Pflanzen nicht notwendig. Wenn du deine Pflanze trotzdem düngen willst, kannst du ihr mit herkömmlichem Kübelpflanzendünger zu mehr Wachstum verhelfen oder, wenn du es lieber nachhaltig magst, sie mit Kaffeesatz düngen. Umtopfen: Die Avocado braucht viel Platz, um zu wurzeln. Spätestens wenn die Pflanze austreibt, sollte sie umgetopft werden. Stelle dir dafür einen größeren Topf bereit, fülle ihn etwa zur Hälfte mit Erde. Löse deine Avocadopflanze aus dem alten Topf und stelle sie in die neue Erde hinein. Am besten hast du vorher eine Kuhle in der Erde angelegt. Bedecke den Wurzelballen mit frischer Erde, drücke die Erde mit den Händen leicht an und gieße die Pflanze. Topfe deine Pflanze einmal im Jahr um. Diese Erde brauchst du, um eine Avocado anzupflanzen. Avocadopflanzen mögen es feucht, aber nicht nass. Bei der Wahl der Erde solltest du daher auf eine gute Drainage achten – das bedeutet, dass die Erde gut durchlässig ist und sich nicht so viel Wasser an den Wurzeln sammeln kann. Bestens geeignet ist eine nährstoffreiche und gut durchlässige Blumenerde für Kübelpflanzen. Praktisch zum Anpflanzen von Avocado und um die Durchlässigkeit zu erhöhen, ist auch ein Gemisch aus Blumenerde und Sand im Verhältnis 2:1. So wird aus deiner Zimmerpflanze ein Avocadobaum. Das Anpflanzen von Avocados geht sehr schnell. Doch bis aus dem Kern und der Pflanze ein richtiger Avocadobaum heranwächst, vergehen mehrere Jahre. In den Tropen wird ein Avocadobaum bis zu 20 Meter hoch. Der Baum bildet dann Blüten aus und trägt Früchte, die wir dann als Avocados im Gemüseregal wiederfinden. Im mitteleuropäischen Klima ist es schwierig, Avocados im Freien zu züchten. Für die frostempfindliche Tropenpflanze sind die klimatischen Bedingungen alles andere als ideal. Hinzu kommt, dass sich Avocadobäume nicht selbst befruchten können und auf Fremdbestäubung angewiesen sind, um Früchte ausbilden zu können. Es braucht für die Bestäubung also mindestens einen weiteren Baum. Wenn du es trotzdem probieren möchtest, eigene Früchte aus einem Avocadobaum zu ernten, ziehe dir mindestens zwei Avocadopflanzen aus unterschiedlichen Sorten. Die allgemein bekannten Sorten heißen „Fuerte“ und „Hass“. Bei der Bestäubung kannst du mit einem Pinsel nachhelfen. Die Schwierigkeit besteht darin, die männlichen und weiblichen Blüten zu unterscheiden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Blüten meist zeitversetzt öffnen. Außerdem braucht die wärmeliebende Pflanze viel Sonne und ein tropennahes Klima. Das funktioniert am besten in einem Gewächshaus. Fazit: Auch bei uns im mitteleuropäischen Raum ist es möglich, aus einem einzigen Avocadokern ein kleines oder größeres Bäumchen für deinen Garten zu pflanzen. Damit der Avocadobaum Früchte trägt, ist allerdings eine Bestäubung und tropennahes Klima nötig. Das könnte dich auch interessieren:

Kräuter umtopfen

Kräuter umtopfen

Gekaufte Kräuter umtopfen. So bleiben deine Küchenkräuter länger frisch und grün. Kräuter bleiben länger frisch, wenn sie gleich nach dem Einkauf umgetopft werden. Das betrifft vor allem langlebige Kräuter wie Schnittlauch, Rosmarin und Thymian. Küchenkräuter gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt zu kaufen, oft bereits in einem Topf mit Erde. Wir zeigen dir, wie das Umtopfen geht und was du dabei beachten solltest, damit du lange Freude an deinen frischen Kräutern in der Küche hast. Darum solltest du deine Kräuter umtopfen. Kräutertöpfe sind oft zu klein für die Pflanze und bieten deshalb nur wenig Raum für Wachstum. Somit kann es leicht zu einer Überfüllung der Wurzeln kommen. Liegen die Wurzeln zu eng zusammen, behindert das die Aufnahme von Wasser und anderen Nährstoffen. Die Pflanzen können kaum Triebe und Wurzeln bilden und gehen schneller ein. Das Umtopfen in ein größeres Gefäß mit der passenden Erde kann Topfkräutern zu einem längeren Leben verhelfen. Mit der richtigen Pflege wachsen die Kräuter im Topf nach und du kannst sie immer wieder ernten. Kräuter verfeinern mit ihrem besonderen Aroma jedes Gericht. Du kannst sie einfrieren, trocknen oder frisch verwenden. Auch in Saucen und Dips bringen Basilikum, Petersilie und Co. eine Extra-Portion Geschmack. Viele Kräuter kannst du im Supermarkt direkt im Topf kaufen. Küchenkräuter im Topf sind praktisch und verschönern jede Fensterbank. Sie halten zwar länger als abgepackte Kräuter, gehen aber doch oft schnell ein. Kräuter umtopfen in 3 Schritten – so geht’s. Kräuter in ein anderes Gefäß umzutopfen ist gar nicht schwer. Alles, was du dafür brauchst, ist ein größerer Pflanztopf – ein Topf mit einem Abzugsloch für Wasser – und Kräutererde. 1. Kräuter aus dem Topf nehmen und teilen. Um deine Kräuter aus dem Topf zu lösen, drücke oder klopfe vorsichtig am Rand des Topfes, sodass sich die Erde etwas lockert. Fasse die Pflanze am Stiel, den Topf zur Seite gekippt, und ziehe sie vorsichtig heraus. Überprüfe, ob die Wurzeln beschädigt oder abgestorben sind und schneide die betroffenen Bereiche mit einer Schere ab. Lockere die Wurzeln und klopfe die Erde etwas ab. Falls sich im Kräutertopf mehrere Pflanzen gebildet haben, kannst du sie teilen und für das Umtopfen in mehrere Töpfe vorsehen. So hast du noch mehr von deinen Kräutern. 2. Topf vorbereiten und Kräuter platzieren. Stelle dir einen neuen Topf zum Umtopfen bereit. Der Topf sollte mindestens 2 bis 3 Zentimeter größer als das gekaufte Gefäß sein. Bedecke das Abflussloch innen locker mit einem flachen Stein oder einer Tonscherbe. So kannst du verhindern, dass die Erde aus dem Loch mit herausgespült wird. Fülle den Topf etwas mit für deine Kräuter geeigneter Erde. Setze nun die Pflanze in das Gefäß. Sie sollte mittig und aufrecht platziert sein. 3. Topf mit Erde befüllen und angießen. Fülle den Platz um die Wurzeln herum mit Erde, bis der Topf fast voll ist. Drücke die Erde mit den Fingerspitzen etwas an. Gieße die Pflanze, bis das Wasser durch das Abflussloch auf den Pflanzenteller fließt. Hole deine nicht-winterharten Pflanzen bei Kälte ins Haus. Kräuter im Garten oder auf dem Balkon umtopfen. Das solltest du wissen. Je mehr Platz Kräuter haben, desto besser können sie ihre Wurzeln ausbreiten, wachsen und gedeihen. Es ist also eine gute Idee, Kräuter in einem Hochbeet, im Garten oder auf dem Balkon umzutopfen. Achte darauf, ob die Pflanzen winterhart sind oder nicht. Falls ja, kannst du sie getrost den Winter über in der Erde lassen. Sind sie nicht winterhart, pflanze sie am besten gleich in einen größeren Topf oder Kübel. So kannst du sie im Winter ins Haus oder in den Wintergarten holen. Unser Tipp: Wenn du Kräuter direkt im Garten, im Hochbeet oder auf dem Balkon aussäen möchtest, nimm am besten torffreie Bio-Erde. Beim Kräuter Umtopfen auf die Standort-Bedingungen achten. Kräuter gedeihen am besten, wenn ihre spezifischen Ansprüche an Boden, Wasser, an Licht und Temperatur erfüllt werden. Basilikum zum Beispiel braucht viel Sonne, Petersilie bevorzugt einen nährstoffreichen und feuchten Boden und Schnittlauch gedeiht besonders gut in einem durchlüfteten Boden und an einem sonnigen Standort. Wenn du die jeweiligen Bedingungen berücksichtigst, förderst du damit das Wachstum der Pflanzen und kannst dich auf eine ertragreiche Ernte freuen. Kräuter Boden/Erde Standort Wasserbedarf Winterhart Thymian Durchlässig, eher trocken Vollsonnig Mäßig gießen, Staunässe vermeiden ja Rosmarin Sandig-lehmig Sonnig, geschützt Mäßig gießen, trocken halten ja Petersilie Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten nein Schnittlauch Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten ja Basilikum Nährstoffreich Warm, sonnig, windgeschützt Reichlich gießen, Staunässe vermeiden nein Minze Nährstoffreich Sonnig bis halbschattig Reichlich gießen ja Koriander Durchlässig, locker Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig gießen, Staunässe vermeiden nein Zitronenmelisse Durchlässig, lehmig Sonnig bis halbschattig Gleichmäßig feucht halten ja Estragon Durchlässig, locker Sonnig bis halbschattig Mäßig gießen, Staunässe vermeiden ja Unser Tipp: Im Fachhandel bekommst du spezielle Kräutererde, die sich für alle Topfkräuter gut eignet. Kräutererde speichert Wasser sehr gut – was aber nicht jeder Pflanze guttut, vor allem wenn sie draußen im Freien gepflanzt ist. Mische deine Kräutererde am besten selbst, aus etwas Gartenerde, Kompost und Sand. Je nach den speziellen Ansprüchen kannst du die prozentuale Zusammensetzung individuell für deine Kräuter anpassen. Kräuter nach dem Umtopfen düngen – darauf ist zu achten. Kräuter benötigen meistens weniger Dünger als andere Pflanzen. Zuviel Nährstoffzufuhr macht sie träge und sie verlieren an Geschmack. Da es sich bei Kräutern nicht um Zier- oder Zimmerpflanzen, sondern um essbare Pflanzen handelt, solltest du auf jeden Fall auf chemische Dünger verzichten. Nimm lieber organischen, vorzugsweise Bio-Dünger, der von Pflanzen oder Tieren stammt, zum Beispiel Kompost oder Hornspäne, oder auch Kräuterdünger aus dem Fachhandel. Basilikum, Schnittlauch, Minze und Petersilie gehören zu den Kräutern mit eher hohem Nährstoffbedarf. Dünge diese Kräuter ein- bis zweimal im Jahr. Beginne mit dem ersten Düngen im Frühjahr und ein weiteres Mal im Frühsommer. Kräuter mit geringem Nährstoffbedarf, wie zum Beispiel Lavendel, Thymian oder Zitronenmelisse können auch ein paar Jahre ohne Dünger sehr gut auskommen. Oft ist das Umtopfen mit neuer Zugabe von Erde ausreichend für ein gutes Wachstum der Pflanzen. Blätter oder Stiele – Kräuter richtig ernten. Bei den meisten Kräutern, wie zum Beispiel Basilikum, Petersilie, Koriander und Minze kannst du die einzelnen Blätter ernten. Die beste Erntezeit ist am Morgen, wenn der Wassergehalt der Kräuter noch hoch ist. Ernte die Blätter von außen und unten der Pflanzen. Lass die jungen Blätter in der Mitte weiterwachsen. Bei manchen Kräutern, wie zum Beispiel Thymian, Minze und Rosmarin befinden sich die Aromen hauptsächlich in den Stielen. Hier kannst du die ganzen Zweige ernten. Unser Tipp: Regelmäßiges Ernten fördert das Wachstum und die Verzweigung der Kräuter. Ernte keine jungen Triebe und maximal ein Drittel der Pflanze, damit sie genug Kraft hat, sich weiter zu entfalten. Das könnte dich auch interessieren:

Avocado anpflanzen

Avocado anpflanzen

Avocado anpflanzen. So wird aus einem Avocadokern eine schöne Zimmerpflanze. Avocados gelten als Superfood. Sie sind reich an Nährstoffen und enthalten kaum Kohlenhydrate. Sie schmecken köstlich in Salaten oder als cremiger Guacamole-Dip. Du kannst die grüne Frucht aber nicht nur essen oder aus ihr eine wohltuende Gesichtsmaske machen, sondern aus ihrem Kern auch eine schöne Pflanze für die Wohnung, den Garten oder Balkon ziehen. Alles, was du dafür brauchst, ist ein wenig Geduld. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie einfach es ist, aus einem Avocadokern eine hübsche Zimmerpflanze oder einen Avocadobaum zu züchten und geben Tipps zur Pflege. Avocado selbst anpflanzen – so geht’s. Mit ein wenig Geduld kannst du aus jedem Avocadokern eine Pflanze züchten. Bei idealen Bedingungen und der richtigen Pflege wird daraus vielleicht sogar ein Bäumchen, das du in den Garten oder auf den Balkon stellen kannst. Um eine Avocadopflanze aus dem Kern zu ziehen, gibt es zwei verschiedene Methoden: Das Ziehen des Kerns mit Hilfe eines Wasserglases und das Einpflanzen direkt in die Erde. Avocado direkt in die Erde einpflanzen. Die einfachste Methode, aus einem Avocadokern eine Pflanze zu ziehen ist, ihn direkt in die Erde einzupflanzen. Wasche den Kern dafür vorsichtig mit Wasser ab, um Reste des Fruchtfleisches zu entfernen. Fülle einen Pflanztopf – ein Topf mit einem Loch im Boden – mit Erde und setze den Avocadokern mit der Spitze nach oben hinein. Drücke den Kern in die Erde, sodass die obere Hälfte aus der Erde herausragt. Das ist wichtig, damit der Kern einen Trieb ausbilden kann. Bewässere den Avocadokern gut und regelmäßig – die Erde sollte feucht, jedoch nicht zu nass sein. Der Pflanztopf sorgt für eine gute Durchlüftung und wirkt Staunässe entgegen. Stelle den Topf an einen warmen Ort, aber nicht direkt in die Sonne. Nach mehreren Wochen wirst du sehen, dass aus dem Avocadokern ein junger Trieb mit feinen Blättern und herauswächst. Avocado im Wasserglas Ziehen. Für diese Methode brauchst du statt Erde nur ein Glas Wasser und Zahnstocher. Säubere auch hier den Avocadokern vorsichtig, stecke nun vier Zahnstocher oder Holzspieße in gleichmäßigem Abstand in den Kern. Platziere den Avocadokern mit den Zahnstochern auf dem Wasserglas. Der Kern sollte zur Hälfte mit Wasser bedeckt sein. Stelle die Avocado mit dem Glas an einen warmen, hellen Standort – wechsele das Wasser regelmäßig. Nach ein paar Wochen beginnt der Avocadokern zu keimen. Das siehst du daran, dass sich der Kern in der Mitte etwas aufspaltet und ein Trieb mit Blättern zum Vorschein kommt. Außerdem bilden sich am unteren Ende des Kerns lange und gerade Wurzeln. Wenn der Trieb circa 15 Zentimeter lang ist und sich die Wurzeln kräftig ausgebildet haben, kannst du die Zahnstocher entfernen und den Avocadokern in die Erde pflanzen. Aus einem einzelnen Kern kann ein ganzer Baum werden. Avocados anpflanzen, züchten und pflegen – darauf ist zu achten. Das Züchten einer Avocado aus einem Avocadokern erfordert viel Geduld. Wenn sie aber erst einmal herangewachsen ist, ist sie leicht zu pflegen. Du solltest dennoch auf ein paar Sachen achten, wie zum Beispiel den richtigen Standort, die richtige Bewässerung und Pflege. Hier sind unsere Tipps. Standort: Der Avocadobaum stammt ursprünglich aus den Tropen und mag es deshalb warm und sonnig. Als Zimmerpflanze darf die Avocadopflanze gern am Fenster stehen. Willst du das Bäumchen draußen im Garten oder auf dem Balkon stellen, fühlt er sich auch im Halbschatten wohl. Ideal ist ein geschützter Platz, damit die Pflanze nicht bricht oder durch Wind ihre Blätter verliert. Gut zu wissen: Avocadopflanzen sind nicht winterhart. Du kannst sie im Sommer als Kübelpflanze draußen stehen lassen. Im Winter hole sie aber rein. Die idealen Temperaturen im Winter für die Avocado liegen zwischen 7 und 15 Grad Celsius. Gießen und Wasserbedarf: Avocadopflanzen brauchen viel Wasser. Achte darauf, dass die Erde immer feucht ist, aber keine Staunässe entsteht: gieße überflüssiges Wasser im Topf oder im Pflanzteller sofort ab. Meistens reicht es, die Avocadopflanze einmal in der Woche gut zu gießen. Sprühe sie ergänzend täglich mit lauwarmem Wasser an. Von Mitte Oktober bis Ende März geht die Avocado in Winterruhe. In dieser Zeit braucht sie weniger Wasser (achte in dieser Zeit besonders auf Staunässe) und muss nicht gedüngt werden. Schneiden: Im Frühling, Anfang April wächst die Avocadopflanze wieder oder treibt sogar aus. Jetzt ist der beste Zeitpunkt für den Rückschnitt. Avocadopflanzen haben die Eigenschaft sich eher in die Höhe, als in die Breite zu entwickeln. Mit dem gezielten Rückschnitt der Triebspitzen, kannst du dafür sorgen, dass die Avocado mehr Seitentriebe bildet und buschiger aussieht. Unser Tipp: Zum Anpflanzen von Avocados gehört auch der richtige Schnitt. Schneide deine Avocado regelmäßig zum selben Wachstumszeitpunkt, so wird sie sich schneller verzweigen und schließlich verdichten. Düngen: In den ersten Monaten braucht die Avocadopflanze keinen Dünger. Bei optimalen Licht- und Temperaturverhältnissen ist das Düngen auch bei ausgewachsenen Pflanzen nicht notwendig. Wenn du deine Pflanze trotzdem düngen willst, kannst du ihr mit herkömmlichem Kübelpflanzendünger zu mehr Wachstum verhelfen oder, wenn du es lieber nachhaltig magst, sie mit Kaffeesatz düngen. Umtopfen: Die Avocado braucht viel Platz, um zu wurzeln. Spätestens wenn die Pflanze austreibt, sollte sie umgetopft werden. Stelle dir dafür einen größeren Topf bereit, fülle ihn etwa zur Hälfte mit Erde. Löse deine Avocadopflanze aus dem alten Topf und stelle sie in die neue Erde hinein. Am besten hast du vorher eine Kuhle in der Erde angelegt. Bedecke den Wurzelballen mit frischer Erde, drücke die Erde mit den Händen leicht an und gieße die Pflanze. Topfe deine Pflanze einmal im Jahr um. Diese Erde brauchst du, um eine Avocado anzupflanzen. Avocadopflanzen mögen es feucht, aber nicht nass. Bei der Wahl der Erde solltest du daher auf eine gute Drainage achten – das bedeutet, dass die Erde gut durchlässig ist und sich nicht so viel Wasser an den Wurzeln sammeln kann. Bestens geeignet ist eine nährstoffreiche und gut durchlässige Blumenerde für Kübelpflanzen. Praktisch zum Anpflanzen von Avocado und um die Durchlässigkeit zu erhöhen, ist auch ein Gemisch aus Blumenerde und Sand im Verhältnis 2:1. So wird aus deiner Zimmerpflanze ein Avocadobaum. Das Anpflanzen von Avocados geht sehr schnell. Doch bis aus dem Kern und der Pflanze ein richtiger Avocadobaum heranwächst, vergehen mehrere Jahre. In den Tropen wird ein Avocadobaum bis zu 20 Meter hoch. Der Baum bildet dann Blüten aus und trägt Früchte, die wir dann als Avocados im Gemüseregal wiederfinden. Im mitteleuropäischen Klima ist es schwierig, Avocados im Freien zu züchten. Für die frostempfindliche Tropenpflanze sind die klimatischen Bedingungen alles andere als ideal. Hinzu kommt, dass sich Avocadobäume nicht selbst befruchten können und auf Fremdbestäubung angewiesen sind, um Früchte ausbilden zu können. Es braucht für die Bestäubung also mindestens einen weiteren Baum. Wenn du es trotzdem probieren möchtest, eigene Früchte aus einem Avocadobaum zu ernten, ziehe dir mindestens zwei Avocadopflanzen aus unterschiedlichen Sorten. Die allgemein bekannten Sorten heißen „Fuerte“ und „Hass“. Bei der Bestäubung kannst du mit einem Pinsel nachhelfen. Die Schwierigkeit besteht darin, die männlichen und weiblichen Blüten zu unterscheiden. Erschwerend kommt hinzu, dass sich die Blüten meist zeitversetzt öffnen. Außerdem braucht die wärmeliebende Pflanze viel Sonne und ein tropennahes Klima. Das funktioniert am besten in einem Gewächshaus. Fazit: Auch bei uns im mitteleuropäischen Raum ist es möglich, aus einem einzigen Avocadokern ein kleines oder größeres Bäumchen für deinen Garten zu pflanzen. Damit der Avocadobaum Früchte trägt, ist allerdings eine Bestäubung und tropennahes Klima nötig. Das könnte dich auch interessieren:

Joggen im Winter

Joggen im Winter

5 Tipps zum Joggen im Winter. So macht das Laufen auch bei Kälte Spaß. In der kalten Jahreszeit neigen viele dazu, ihre Laufschuhe links liegen zu lassen und es sich lieber mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch bequem zu machen. Dabei tut gerade das Joggen im Winter dem Körper besonders gut. Die Bewegung an der frischen, kalten Luft stärkt nicht nur dein Immunsystem, sondern kann sich auch positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Wir verraten dir, warum du auch bei kalten Temperaturen das Lauftraining nicht vernachlässigen solltest, welche Kleidung du dafür brauchst und welche positiven Effekte das Joggen im Winter noch für dich bereithält. Joggen im Winter stärkt das Immunsystem. Joggen ist deine Leidenschaft oder du möchtest jetzt endlich einen deiner Neujahrsvorsätze in die Tat umsetzen und mehr Sport treiben? Regelmäßiges Ausdauertraining hält fit und stärkt das Immunsystem. Laufen gehört neben Fahrradfahren und Wandern zu den beliebtesten Sportarten und ist auch bei kalten Temperaturen zu empfehlen. Denn besonders im Winter ist die Stärkung deiner Abwehrkräfte wichtig, um zum Beispiel Erkältungen vorzubeugen. Lasse das Joggen nicht links liegen, nur weil es draußen etwas kälter geworden ist, sondern genieße die sportliche Betätigung an der frischen Luft in einzigartiger Atmosphäre. Besonders wenn du durch die schneebedeckte Winterlandschaft läufst, kannst du die Stille in der kalten Jahreszeit genießen. 5 Tipps damit Joggen im Winter Spaß macht. Joggen im Winter und bei Kälte ist etwas anderes als in der warmen Jahreszeit. Das Laufen bei kalten Temperaturen und Minusgraden erfordert besondere Vorbereitungen. Du brauchst eine gute Ausrüstung und passende Laufschuhe. Außerdem kommt es im Winter auf die richtige Atmung an. Auch das Aufwärmen und anschließende Dehnen sollte nicht zu kurz kommen. Also rein in die Laufbekleidung, die Mütze aufgesetzt und raus in die Kälte. Mit unseren 5 Tipps erlebst du das Joggen im Winter von einer ganz anderen Seite. Warm up: Richtig aufwärmen und nach dem Joggen dehnen. Bei winterlich kalten Temperaturen braucht der Körper etwas länger, um auf „Betriebstempertatur“ zu kommen. Deshalb ist es im Winter besonders wichtig, sich vor dem Laufen gut aufzuwärmen. Machst du das nicht, können deine Muskeln verkrampfen – und das erhöht die Verletzungsgefahr. Das Warm-Up und Dehnen nach dem Lauf, sollte ein fester Bestandteil deines Trainingsplans sein. Wärme dich am besten drinnen auf. Im Sommer reichen meist 5 Minuten vor dem Laufstart, im Winter solltest du für das Aufwärmen etwas mehr Zeit einplanen, etwa 10 bis 15 Minuten. Beim Aufwärmen kommt es darauf an, möglichst alle Muskeln zu involvieren. Beginne von oben und arbeite dich bis zu den unteren Teilen deines Körpers durch. Beginne mit Schulter- und Armkreisen, abwechselnd nach vorn und hinten. Kreise danach deine Hüfte, mache ein paar Jumping-Jacks („Hampelmänner“) und aktiviere deine Oberschenkel mit klassischen Ausfallschritten („Lunges“). Nach dem Laufen sollte eine ausgiebige Stretching-Einheit folgen. Die richtige Ausrüstung und Laufbekleidung. An kalten Tagen neigen viele Läufer:innen dazu, sich zu warm anzuziehen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn du in den ersten Minuten ein bisschen frierst. Statt sich von oben bis unten dick einzupacken, kleide dich am besten nach dem „Zwiebelprinzip“. Ziehe mehrere dünne und atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander. So kann die Luft zwischen den Schichten die Körperwärme besser speichern. Und du kannst dich flexibel den Temperaturen anpassen. Ideal ist atmungsaktive Funktionsunterwäsche, die den Schweiß aufsaugt. Die zweite Schicht soll für die Wärmeisolierung sorgen. Praktisch sind hier wärmende und ebenfalls atmungsaktive Longsleeves, zum Beispiel aus Fleece-Material. Schütze dich mit der dritten Schicht vor kaltem Wind und Nässe, zum Beispiel mit einer wasserabweisenden dünnen Jacke. Auch Schuhe müssen im kalten Winter andere Eigenschaften haben. Sie sollen Schutz vor Feuchtigkeit bieten, trotzdem atmungsaktiv sein und ausreichenden Grip haben, da die Laufwege im Winter glatt und rutschig sein können. Die meiste Körperwärme verlieren wir übrigens über Hände und Kopf, daher dürfen eine atmungsaktive Mütze und leichte Handschuhe nicht fehlen. Und weil es im Winter länger dunkel ist, achte auch darauf, dass du genug siehst und gesehen wirst. Reflektierende Elemente an deiner Kleidung und ggf. eine Stirnlampe können hier helfen. Lauftechnik anpassen. In der kalten Jahreszeit können die Wege oft rutschig, nass oder sogar richtig glatt sein. Auch auf Schnee zu Laufen, kann eine ganz neue Erfahrung sein. Achte deshalb auf nasses Laub und rutschige Wege. Um Stürze zu vermeiden, ist auch die richtige Lauftechnik wichtig. Richte deinen Oberkörper auf, die Arme schwingen leicht und nah am Körper mit. Setze deine Füße bewusst weich auf. Richte deinen Blick immer nach vorn. Mehr Halt bekommst du durch kurze und sichere Schritte. Das Laufen im Schnee erfordert mehr Kraft, da du deine Knie mehr anheben musst. Rutschige Wege erfordern mehr Balance und Konzentration.
 Tipp: Beachte also, dass du im Winter durch andere Bedingungen deine Laufstrecke kürzen oder anpassen musst. Bei kalter Luft richtig atmen. Im Winter ist die Luft deutlich kälter. Das merkst du besonders bei der Atmung. Atme beim Laufen trotzdem immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim Einatmen durch die Nase wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. So kannst du verhindern, dass deine Atemwege und Schleimhäute auskühlen. Wenn es sehr kalt ist, hilft ein dünnes atmungsaktives (Multifunktions-)Tuch, das deinen Mund und deine Nase bedeckt. Es unterstützt das Erwärmen der Luft. Richtig und ausreichend trinken. Im kalten Winter ist das Durstgefühl etwas geringer, weil wir weniger schwitzen. Trotzdem ist es wichtig, vor, nach oder während des Lauftrainings, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wieviel du trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren, wie deinem Körpergewicht oder der Dauer und Art der Belastung ab. Der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt, ausreichend hydratisiert ins Training zu starten. Trinke vor dem Training 300-500 Milliliter und fülle deinen Wasserhaushalt nach dem Laufen wieder auf. Bei einem Lauftraining von bis zu 60 Minuten ist keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr notwendig. Trinke statt kaltem Wasser lieber wärmenden Tee.
 Tipp: Wenn du trainierst, achte auch darauf, wie viel und welche Nahrungsmittel du zu dir nimmst. Auch auf die Frage, ob du vor oder nach dem Sport essen solltest, haben wir alles zusammengetragen, was du dazu wissen solltest. Entdecke das Laufen in einzigartiger Atmosphäre bei winterlicher Kälte. Motivationstipps zum Joggen im Winter. Die kalten Monate können auch für motivierte Jogger:innen eine Herausforderung sein. Aber mit ein paar einfachen Strategien hast du die Laufschuhe schneller an, als du denkst: Setze dir klare Ziele und baue sie in deinen Trainingsplan ein. Ob 5 Kilometer oder der Ausblick zum Halbmarathon – jedes Ziel ist eine Motivation. Mit Musik oder Podcasts auf den Ohren kommt keine Langeweile auf und die Laufstrecke ist schneller vorbei als gedacht.
 Suche dir Freund:innen oder Mitjogger:innen, denn gemeinsam macht das Laufen noch mehr Spaß. Die kalte Jahreszeit ist ideal, um neue Laufstrecken zu erkunden. Das bringt Abwechslung in deine Laufroutine. Freue dich darüber, dass du aktiv etwas für dich und dein Wohlbefinden im kalten Winter tust und der Winterblues so keine Chance hat. Joggen bei Minusgraden und schlechten Wetterbedingungen. Wenn du dich krank und schwach fühlst oder die Temperaturen unter -15 Grad Celsius fallen, ist es ratsam eine Jogging-Pause einzulegen. Mit zunehmender Kälte werden Muskeln und Gelenke anfälliger für Verletzungen. Bei Minusgraden von ab -15 Grad Celsius kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend aufwärmen, bevor sie in der Lunge ankommt. Besonders Freizeit-Läufer:innen und Anfänger:innen sollten hier aufpassen und sich nicht überfordern. Joggen bei Minusgraden von -5 bis -10 Grad Celsius sind in den meisten Fällen aber unproblematisch. Neben der Kälte können aber auch andere Wetterbedingungen das Laufen beeinträchtigen, wie zum Beispiel Nebel, starker Wind, Schnee und Regen. Diese Faktoren können eine Herausforderung für dein Sichtfeld, deine Balance und Kondition sein. Bei Glatteis-Gefahr solltest du das Joggen lieber sein lassen. Unser Tipp: Auch bei frostiger Kälte und Minusgraden musst du nicht auf dein Training verzichten. Halte dich fit mit einfachen udn effektiven Sportübungen für zu Hause.

 Fit in der Kälte: Vor- und Nachteile für das Joggen im Winter. Der Winter ist kalt und es wird schneller dunkel. Trotzdem ist das kein Grund das Joggen im Winter sein zu lassen, ganz im Gegenteil! Das Joggen bei kalten Temperaturen und sogar bei Minusgraden, hat viele Vorteile. Vorteile + Nachteile - mehr Platz auf der Laufstrecke du brauchst passende Kleidung und Ausrüstung Laufen in einzigartiger Atmosphäre es wird schneller dunkel du bleibst im Training und hältst deine Kondition kalte Luft erfordert richtige Atmung und intensiveres Aufwärmen kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und Erkältungen vorbeugen Besondere Bedingungen erhöhen Gefahr für Verletzungen Anlass um neue Strecken auszuprobieren   bringt Abwechslung in den Laufalltag   Vorteile + mehr Platz auf der Laufstrecke Laufen in einzigartiger Atmosphäre du bleibst im Training und hältst deine Kondition kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und Erkältungen vorbeugen Anlass um neue Strecken auszuprobieren bringt Abwechslung in den Laufalltag Nachteile - du brauchst passende Kleidung und Ausrüstung es wird schneller dunkel kalte Luft erfordert richtige Atmung und intensiveres Aufwärmen Besondere Bedingungen erhöhen Gefahr für Verletzungen Das könnte dich auch interessieren:

Joggen im Winter

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5 Tipps zum Joggen im Winter. So macht das Laufen auch bei Kälte Spaß. In der kalten Jahreszeit neigen viele dazu, ihre Laufschuhe links liegen zu lassen und es sich lieber mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch bequem zu machen. Dabei tut gerade das Joggen im Winter dem Körper besonders gut. Die Bewegung an der frischen, kalten Luft stärkt nicht nur dein Immunsystem, sondern kann sich auch positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Wir verraten dir, warum du auch bei kalten Temperaturen das Lauftraining nicht vernachlässigen solltest, welche Kleidung du dafür brauchst und welche positiven Effekte das Joggen im Winter noch für dich bereithält. Joggen im Winter stärkt das Immunsystem. Joggen ist deine Leidenschaft oder du möchtest jetzt endlich einen deiner Neujahrsvorsätze in die Tat umsetzen und mehr Sport treiben? Regelmäßiges Ausdauertraining hält fit und stärkt das Immunsystem. Laufen gehört neben Fahrradfahren und Wandern zu den beliebtesten Sportarten und ist auch bei kalten Temperaturen zu empfehlen. Denn besonders im Winter ist die Stärkung deiner Abwehrkräfte wichtig, um zum Beispiel Erkältungen vorzubeugen. Lasse das Joggen nicht links liegen, nur weil es draußen etwas kälter geworden ist, sondern genieße die sportliche Betätigung an der frischen Luft in einzigartiger Atmosphäre. Besonders wenn du durch die schneebedeckte Winterlandschaft läufst, kannst du die Stille in der kalten Jahreszeit genießen. 5 Tipps damit Joggen im Winter Spaß macht. Joggen im Winter und bei Kälte ist etwas anderes als in der warmen Jahreszeit. Das Laufen bei kalten Temperaturen und Minusgraden erfordert besondere Vorbereitungen. Du brauchst eine gute Ausrüstung und passende Laufschuhe. Außerdem kommt es im Winter auf die richtige Atmung an. Auch das Aufwärmen und anschließende Dehnen sollte nicht zu kurz kommen. Also rein in die Laufbekleidung, die Mütze aufgesetzt und raus in die Kälte. Mit unseren 5 Tipps erlebst du das Joggen im Winter von einer ganz anderen Seite. Warm up: Richtig aufwärmen und nach dem Joggen dehnen. Bei winterlich kalten Temperaturen braucht der Körper etwas länger, um auf „Betriebstempertatur“ zu kommen. Deshalb ist es im Winter besonders wichtig, sich vor dem Laufen gut aufzuwärmen. Machst du das nicht, können deine Muskeln verkrampfen – und das erhöht die Verletzungsgefahr. Das Warm-Up und Dehnen nach dem Lauf, sollte ein fester Bestandteil deines Trainingsplans sein. Wärme dich am besten drinnen auf. Im Sommer reichen meist 5 Minuten vor dem Laufstart, im Winter solltest du für das Aufwärmen etwas mehr Zeit einplanen, etwa 10 bis 15 Minuten. Beim Aufwärmen kommt es darauf an, möglichst alle Muskeln zu involvieren. Beginne von oben und arbeite dich bis zu den unteren Teilen deines Körpers durch. Beginne mit Schulter- und Armkreisen, abwechselnd nach vorn und hinten. Kreise danach deine Hüfte, mache ein paar Jumping-Jacks („Hampelmänner“) und aktiviere deine Oberschenkel mit klassischen Ausfallschritten („Lunges“). Nach dem Laufen sollte eine ausgiebige Stretching-Einheit folgen. Die richtige Ausrüstung und Laufbekleidung. An kalten Tagen neigen viele Läufer:innen dazu, sich zu warm anzuziehen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn du in den ersten Minuten ein bisschen frierst. Statt sich von oben bis unten dick einzupacken, kleide dich am besten nach dem „Zwiebelprinzip“. Ziehe mehrere dünne und atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander. So kann die Luft zwischen den Schichten die Körperwärme besser speichern. Und du kannst dich flexibel den Temperaturen anpassen. Ideal ist atmungsaktive Funktionsunterwäsche, die den Schweiß aufsaugt. Die zweite Schicht soll für die Wärmeisolierung sorgen. Praktisch sind hier wärmende und ebenfalls atmungsaktive Longsleeves, zum Beispiel aus Fleece-Material. Schütze dich mit der dritten Schicht vor kaltem Wind und Nässe, zum Beispiel mit einer wasserabweisenden dünnen Jacke. Auch Schuhe müssen im kalten Winter andere Eigenschaften haben. Sie sollen Schutz vor Feuchtigkeit bieten, trotzdem atmungsaktiv sein und ausreichenden Grip haben, da die Laufwege im Winter glatt und rutschig sein können. Die meiste Körperwärme verlieren wir übrigens über Hände und Kopf, daher dürfen eine atmungsaktive Mütze und leichte Handschuhe nicht fehlen. Und weil es im Winter länger dunkel ist, achte auch darauf, dass du genug siehst und gesehen wirst. Reflektierende Elemente an deiner Kleidung und ggf. eine Stirnlampe können hier helfen. Lauftechnik anpassen. In der kalten Jahreszeit können die Wege oft rutschig, nass oder sogar richtig glatt sein. Auch auf Schnee zu Laufen, kann eine ganz neue Erfahrung sein. Achte deshalb auf nasses Laub und rutschige Wege. Um Stürze zu vermeiden, ist auch die richtige Lauftechnik wichtig. Richte deinen Oberkörper auf, die Arme schwingen leicht und nah am Körper mit. Setze deine Füße bewusst weich auf. Richte deinen Blick immer nach vorn. Mehr Halt bekommst du durch kurze und sichere Schritte. Das Laufen im Schnee erfordert mehr Kraft, da du deine Knie mehr anheben musst. Rutschige Wege erfordern mehr Balance und Konzentration.
 Tipp: Beachte also, dass du im Winter durch andere Bedingungen deine Laufstrecke kürzen oder anpassen musst. Bei kalter Luft richtig atmen. Im Winter ist die Luft deutlich kälter. Das merkst du besonders bei der Atmung. Atme beim Laufen trotzdem immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim Einatmen durch die Nase wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. So kannst du verhindern, dass deine Atemwege und Schleimhäute auskühlen. Wenn es sehr kalt ist, hilft ein dünnes atmungsaktives (Multifunktions-)Tuch, das deinen Mund und deine Nase bedeckt. Es unterstützt das Erwärmen der Luft. Richtig und ausreichend trinken. Im kalten Winter ist das Durstgefühl etwas geringer, weil wir weniger schwitzen. Trotzdem ist es wichtig, vor, nach oder während des Lauftrainings, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wieviel du trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren, wie deinem Körpergewicht oder der Dauer und Art der Belastung ab. Der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt, ausreichend hydratisiert ins Training zu starten. Trinke vor dem Training 300-500 Milliliter und fülle deinen Wasserhaushalt nach dem Laufen wieder auf. Bei einem Lauftraining von bis zu 60 Minuten ist keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr notwendig. Trinke statt kaltem Wasser lieber wärmenden Tee.
 Tipp: Wenn du trainierst, achte auch darauf, wie viel und welche Nahrungsmittel du zu dir nimmst. Auch auf die Frage, ob du vor oder nach dem Sport essen solltest, haben wir alles zusammengetragen, was du dazu wissen solltest. Entdecke das Laufen in einzigartiger Atmosphäre bei winterlicher Kälte. Motivationstipps zum Joggen im Winter. Die kalten Monate können auch für motivierte Jogger:innen eine Herausforderung sein. Aber mit ein paar einfachen Strategien hast du die Laufschuhe schneller an, als du denkst: Setze dir klare Ziele und baue sie in deinen Trainingsplan ein. Ob 5 Kilometer oder der Ausblick zum Halbmarathon – jedes Ziel ist eine Motivation. Mit Musik oder Podcasts auf den Ohren kommt keine Langeweile auf und die Laufstrecke ist schneller vorbei als gedacht.
 Suche dir Freund:innen oder Mitjogger:innen, denn gemeinsam macht das Laufen noch mehr Spaß. Die kalte Jahreszeit ist ideal, um neue Laufstrecken zu erkunden. Das bringt Abwechslung in deine Laufroutine. Freue dich darüber, dass du aktiv etwas für dich und dein Wohlbefinden im kalten Winter tust und der Winterblues so keine Chance hat. Joggen bei Minusgraden und schlechten Wetterbedingungen. Wenn du dich krank und schwach fühlst oder die Temperaturen unter -15 Grad Celsius fallen, ist es ratsam eine Jogging-Pause einzulegen. Mit zunehmender Kälte werden Muskeln und Gelenke anfälliger für Verletzungen. Bei Minusgraden von ab -15 Grad Celsius kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend aufwärmen, bevor sie in der Lunge ankommt. Besonders Freizeit-Läufer:innen und Anfänger:innen sollten hier aufpassen und sich nicht überfordern. Joggen bei Minusgraden von -5 bis -10 Grad Celsius sind in den meisten Fällen aber unproblematisch. Neben der Kälte können aber auch andere Wetterbedingungen das Laufen beeinträchtigen, wie zum Beispiel Nebel, starker Wind, Schnee und Regen. Diese Faktoren können eine Herausforderung für dein Sichtfeld, deine Balance und Kondition sein. Bei Glatteis-Gefahr solltest du das Joggen lieber sein lassen. Unser Tipp: Auch bei frostiger Kälte und Minusgraden musst du nicht auf dein Training verzichten. Halte dich fit mit einfachen udn effektiven Sportübungen für zu Hause.

 Fit in der Kälte: Vor- und Nachteile für das Joggen im Winter. Der Winter ist kalt und es wird schneller dunkel. Trotzdem ist das kein Grund das Joggen im Winter sein zu lassen, ganz im Gegenteil! Das Joggen bei kalten Temperaturen und sogar bei Minusgraden, hat viele Vorteile. Vorteile + Nachteile - mehr Platz auf der Laufstrecke du brauchst passende Kleidung und Ausrüstung Laufen in einzigartiger Atmosphäre es wird schneller dunkel du bleibst im Training und hältst deine Kondition kalte Luft erfordert richtige Atmung und intensiveres Aufwärmen kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und Erkältungen vorbeugen Besondere Bedingungen erhöhen Gefahr für Verletzungen Anlass um neue Strecken auszuprobieren   bringt Abwechslung in den Laufalltag   Vorteile + mehr Platz auf der Laufstrecke Laufen in einzigartiger Atmosphäre du bleibst im Training und hältst deine Kondition kann zur Stärkung des Immunsystems beitragen und Erkältungen vorbeugen Anlass um neue Strecken auszuprobieren bringt Abwechslung in den Laufalltag Nachteile - du brauchst passende Kleidung und Ausrüstung es wird schneller dunkel kalte Luft erfordert richtige Atmung und intensiveres Aufwärmen Besondere Bedingungen erhöhen Gefahr für Verletzungen Das könnte dich auch interessieren:

Joggen im Winter

Joggen im Winter

Tipps zum Joggen im Winter. So macht das Laufen auch bei Kälte und Schnee Spaß. In der kalten Jahreszeit neigen viele dazu, ihre Laufschuhe links liegen zu lassen und es sich lieber mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch bequem zu machen. Dabei tut gerade das Laufen im Winter dem Körper besonders gut. Die Bewegung an der frischen, kalten Luft stärkt nicht nur dein Immunsystem, sondern kann sich auch positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Wir verraten dir, warum du auch bei kalten Temperaturen das Lauftraining nicht vernachlässigen solltest, welche Kleidung du dafür brauchst und welche positiven Effekte das Joggen im Winter noch für dich bereithält. Vor- und Nachteile für das Joggen im Winter. Joggen gehört neben Fahrradfahren und Wandern zu den beliebtesten Sportarten und ist auch bei kalten Temperaturen zu empfehlen. Denn besonders im Winter ist die Stärkung deiner Abwehrkräfte wichtig. Vorteile gegenüber dem Training in anderen Jahreszeiten. Das Joggen bei kalten Temperaturen und sogar bei Minusgraden kann folgende Vorteile mit sich bringen: Stärkung des Immunsystems: Der Sport an der frischen Luft kann dazu beitragen, Erkältungen vorzubeugen. Verbesserung der mentalen Gesundheit: Das Training bei kaltem Wetter kann eine mentale Herausforderung sein. Aber wenn du bei frostigen Temperaturen und unangenehmem Wetter durchhältst, wirst du mental stärker und widerstandsfähiger – eine Fähigkeit, die sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt. Höherer Kalorienverbrauch: Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Körpertemperatur im kalten Wetter konstant zu halten (Thermoregulation). Das führt zu einem erhöhten Kalorienverbrauch – denn dein Körper muss zusätzliche Wärme erzeugen, um dich warm zu halten. Bessere Luftqualität: In vielen Regionen kann die Luft im Winter klarer sein, was für das Laufen vorteilhaft ist. Frische, kalte Luft hilft, den Kreislauf zu fördern und die Lunge zu stärken. Weniger überfüllte Strecken: Da viele Menschen im Winter eher dazu neigen, das Laufen zu pausieren, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du auf andere Jogger:innen triffst. Das kann dir mehr Platz und Ruhe für dein Training geben. Joggen bei Kälte hat auch Nachteile. Das Laufen in der kalten Jahreszeit kann auch Nachteile mit sich bringen, die wir dir hier kurz vorstellen möchten: Erhöhte Verletzungsgefahr: Glatte oder vereiste Oberflächen erhöhen das Risiko von Stürzen und Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen oder Knochenbrüchen. Selbst auf scheinbar harmlosen Wegen kann das Risiko durch gefrorene Stellen oder Schnee erhöht sein. Kältebedingte Atemprobleme: Bei sehr kaltem Wetter kann die Luft deine Atemwege reizen und zu einem unangenehmen Gefühl in der Lunge führen. Gerade Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen können Schwierigkeiten haben, die kalte, trockene Luft zu verarbeiten. Das kann zum Husten nach dem Joggen im Winter führen, bis hin zu einem Engegefühl oder sogar Atemnot. Dunkelheit: In den Wintermonaten ist es oft früher dunkel, und bei schlechtem Wetter wie Nebel oder Schneefall kann die Sicht eingeschränkt sein. Das erhöht das Risiko, auf Hindernisse zu stoßen oder von Autos nicht gesehen zu werden. Andere Kleidung: Du musst darauf achten, dass du warme, aber atmungsaktive Kleidung trägst, die Feuchtigkeit vom Körper ableitet. Andernfalls kannst du schnell ins Schwitzen kommen – was unangenehm werden kann, wenn kalter Wind weht. Schon gewusst? Sport macht glücklich! Nicht nur im Winter ist Sport ein Stimmungsbooster. Denn bei Bewegung produziert der Körper vermehrt stimmungsaufhellende Hormone wie Dopamin und Serotonin. Außerdem sorgt Sport für den Abbau des Stresshormons Cortisol. Vorbereitung auf das Joggen im Winter. Laufen im Winter und bei Kälte ist etwas anderes als in der warmen Jahreszeit. Das Laufen bei kalten Temperaturen, Minusgraden oder sogar Schnee erfordert besondere Vorbereitungen. Die richtige Kleidung: Was anziehen? An kalten Tagen neigen viele Läufer:innen dazu, sich zu warm anzuziehen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn du in den ersten Minuten ein bisschen frierst. Statt sich von oben bis unten dick einzupacken, kleide dich fürs Joggen im Winter am besten nach dem „Zwiebelprinzip“. Schichtenprinzip und Funktionswäsche. Ziehe mehrere dünne und atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander. So kann die Luft zwischen den Schichten die Körperwärme besser speichern. Und du kannst dich flexibel den Temperaturen anpassen. Ideal ist atmungsaktive Funktionsunterwäsche, die den Schweiß aufsaugt. Die zweite Schicht soll für die Wärmeisolierung sorgen. Praktisch sind hier wärmende und ebenfalls atmungsaktive Longsleeves, zum Beispiel aus Fleece-Material. Schütze dich mit der dritten Schicht vor kaltem Wind und Nässe, beispielsweise mit einer wasserabweisenden dünnen Jacke. Achte auf Schuhe mit Grip. Auch Schuhe müssen im kalten Winter andere Eigenschaften haben. Sie sollen Schutz vor Feuchtigkeit bieten, trotzdem atmungsaktiv sein und ausreichenden Grip haben, da die Laufwege im Winter glatt und rutschig sein können. Tipp: Die meiste Körperwärme verlieren wir über die Hände – und auch der Kopf ist besonders kälteempfindlich. Daher dürfen eine atmungsaktive Mütze oder ein Stirnband und leichte Handschuhe nicht fehlen. Sicherheitsmaßnahmen treffen. Und weil es im Winter rasch dunkel wird, achte auch darauf, dass du beim Joggen genug siehst und gesehen wirst, sonst kann es schnell gefährlich werden. Reflektierende Elemente an deiner Kleidung und gegebenenfalls eine Stirnlampe können zu deiner Sicherheit beitragen. Warm-up: Das Aufwärmen ist entscheidend. Bei winterlich kalten Temperaturen braucht der Körper etwas länger, um auf „Betriebstempertatur“ zu kommen. Deshalb ist es im Winter besonders wichtig, sich vor dem Laufen gut aufzuwärmen. Machst du das nicht, können deine Muskeln verkrampfen – und das erhöht die Verletzungsgefahr. Das Warm-up sollte ein fester Bestandteil deines Lauftrainings im Winter sein. Wärme dich am besten drinnen auf. Im Sommer reichen meist fünf Minuten vor dem Laufstart. Im Winter solltest du dagegen für das Aufwärmen etwas mehr Zeit einplanen, etwa 10 bis 15 Minuten. Beim Aufwärmen kommt es darauf an, möglichst alle Muskeln zu involvieren. Beginne von oben und arbeite dich bis zu den unteren Teilen deines Körpers durch. Beginne mit Schulter- und Armkreisen, abwechselnd nach vorn und hinten. Kreise danach deine Hüfte, mache ein paar Jumping-Jacks („Hampelmänner“) und aktiviere deine Oberschenkel mit klassischen Ausfallschritten („Lunges“). Während des Laufens. Vorbereitung abgehakt? Wunderbar! Aber bevor es losgeht: Es gibt noch einige Punkte, die du bei deinem Lauftraining im Winter beachten solltest. Lauftechnik anpassen. In der kalten Jahreszeit können die Wege oft rutschig, nass oder sogar richtig glatt sein. Auch auf Schnee zu laufen, kann eine ganz neue Erfahrung sein. Achte deshalb auf nasses Laub und rutschige Wege. Um Stürze zu vermeiden, ist auch die richtige Lauftechnik wichtig. Richte deinen Oberkörper auf, die Arme schwingen leicht und nah am Körper mit. Setze deine Füße bewusst weich auf. Richte deinen Blick immer nach vorn. Mehr Halt bekommst du durch kurze und sichere Schritte. Das Laufen im Schnee erfordert mehr Kraft, da du deine Knie mehr anheben musst. Rutschige Wege erfordern mehr Balance und Konzentration. Tipp: Beachte, dass du im Winter deine Laufstrecke kürzen oder anpassen musst. Bei kalter Luft richtig atmen. Im Winter ist die Luft deutlich kälter. Das merkst du besonders bei der Atmung. Atme beim Laufen trotzdem immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim Einatmen durch die Nase wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. So kannst du verhindern, dass deine Atemwege und Schleimhäute auskühlen. Wenn es sehr kalt ist, hilft dir beim Joggen auch ein Mundschutz aus einem dünnem, atmungsaktiven (Multifunktions-) Tuch, das deinen Mund und deine Nase bedeckt. Es unterstützt das Erwärmen der Luft. Auf Warnsignale des Körpers hören. Achte auf deine Kälteempfindlichkeit und mögliche Anzeichen von Unterkühlung. Wenn Beschwerden auftreten, ist es wichtig, richtig zu reagieren und deinen Körper so vor Schäden zu schützen. Nach dem Joggen im Winter. Auch nach dem Laufen gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest. Abwärmen und Regeneration. Wichtig ist ein langsames Auslaufen trotz der Kälte. Auch Dehnübungen für die Muskulatur dürfen nach dem Joggen nicht fehlen. Kleidung und Körperpflege. Zieh dich am besten sofort um, damit du ein Auskühlen vermeidest. Achte bei trockener Luft außerdem auf eine ausreichende Pflege der Haut. Ernährung nach dem Lauf. Optimal als Ernährung nach dem Joggen im Winter: warme Getränke und nahrhafte Snacks. Beachte dabei: Im kalten Winter ist das Durstgefühl etwas geringer, weil wir weniger schwitzen. Trotzdem ist es wichtig, vor, nach oder während des Lauftrainings, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wieviel du trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren, wie deinem Körpergewicht oder der Dauer und Art der Belastung ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt, ausreichend hydriert ins Training zu starten. Trinke vor dem Training 300–500 Milliliter und fülle deinen Wasserhaushalt nach dem Laufen wieder auf. Bei einem Lauftraining von bis zu 60 Minuten ist keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr notwendig. Trinke statt kaltem Wasser lieber wärmenden Tee. Tipp: Wenn du trainierst, achte auch darauf, wie viel und welche Nahrungsmittel du zu dir nimmst. Auch auf die Frage, ob du vor oder nach dem Sport essen solltest, haben wir alles zusammengetragen, was du dazu wissen solltest. Motivationstipps zum Joggen im Winter. Die kalten Monate können auch für motivierte Jogger:innen eine Herausforderung sein. Aber mit ein paar einfachen Strategien hast du die Laufschuhe schneller an, als du denkst: Setze dir klare Ziele und baue sie in deinen Trainingsplan ein. Ob fünf Kilometer oder der Ausblick zum Halbmarathon – jedes Ziel ist eine Motivation. Mit Musik oder Podcasts auf den Ohren kommt keine Langeweile auf und die Laufstrecke ist schneller vorbei als gedacht. Suche dir Freund:innen oder Mitjogger:innen, denn gemeinsam macht das Laufen noch mehr Spaß. Die kalte Jahreszeit ist ideal, um neue Laufstrecken zu erkunden. Das bringt Abwechslung in deine Laufroutine. Freue dich darüber, dass du aktiv etwas für dich und dein Wohlbefinden im kalten Winter tust und der Winterblues so keine Chance hat. Darauf sollten Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen achten. Falls du gerade frisch mit dem Joggen im Winter anfängst, solltest du einige Punkte beachten. Ganz wichtig: Starte langsam und setze dir realistische Ziele. So führst du deinen Körper behutsam an das Training in der Kälte heran und vermeidest zudem, dass Frust aufkommt. Sollte draußen Frost herrschen, steigst du besser auf Indoor-Training um. Und noch ein Tipp: Es kann helfen, in einer Gruppe zu laufen. Joggen bei Minusgraden und Schnee. Wenn du dich krank und schwach fühlst oder die Temperaturen unter 10 Grad Celsius fallen, ist es ratsam, eine Jogging-Pause einzulegen. Mit zunehmender Kälte werden Muskeln und Gelenke anfälliger für Verletzungen. Bei Minusgraden ab -15 Grad Celsius kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend aufwärmen, bevor sie in der Lunge ankommt. Besonders Freizeit-Läufer:innen und Anfänger:innen sollten hier aufpassen und sich nicht überfordern. Neben der Kälte können aber auch andere Wetterbedingungen das Laufen beeinträchtigen, wie Nebel, starker Wind, Schnee und Regen. Diese Faktoren können eine Herausforderung für dein Sichtfeld, deine Balance und Kondition sein. Bei Glatteis-Gefahr solltest du das Joggen lieber sein lassen. Joggen bei Minusgraden von -5 bis -10 Grad Celsius ist in den meisten Fällen unproblematisch. Häufige Fragen zum Laufen im Winter. Das könnte dich auch interessieren: Was ist dein Trendsport? Nordic Walking, Hula Hoop oder doch lieber Inline-Skaten? Finde deinen neuen Lieblingssport. Trendsportarten Trendgetränk Zitronenwasser. So gut ist Zitronenwasser wirklich. Erfahre alles über Wirkung und Zubereitung des erfrischenden Getränks und probiere unsere leckeren Rezeptideen. Zitronenwasser Pflanzliche Proteinquellen. Du ernährst dich vegan und suchst nach den besten pflanzlichen Proteinquellen? Erfahre hier, welche es sind und wie du sie effektiv in deine Ernährung integrierst. Pflanzliche Proteinquellen

Joggen im Winter

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Tipps zum Joggen im Winter. So macht das Laufen auch bei Kälte und Schnee Spaß. In der kalten Jahreszeit neigen viele dazu, ihre Laufschuhe links liegen zu lassen und es sich lieber mit einer warmen Tasse Tee auf der Couch bequem zu machen. Dabei tut gerade das Laufen im Winter dem Körper besonders gut. Die Bewegung an der frischen, kalten Luft stärkt nicht nur dein Immunsystem, sondern kann sich auch positiv auf dein Wohlbefinden auswirken. Wir verraten dir, warum du auch bei kalten Temperaturen das Lauftraining nicht vernachlässigen solltest, welche Kleidung du dafür brauchst und welche positiven Effekte das Joggen im Winter noch für dich bereithält. Vor- und Nachteile für das Joggen im Winter. Joggen gehört neben Fahrradfahren und Wandern zu den beliebtesten Sportarten und ist auch bei kalten Temperaturen zu empfehlen. Denn besonders im Winter ist die Stärkung deiner Abwehrkräfte wichtig. Vorteile gegenüber dem Training in anderen Jahreszeiten. Das Joggen bei kalten Temperaturen und sogar bei Minusgraden kann folgende Vorteile mit sich bringen: Stärkung des Immunsystems: Der Sport an der frischen Luft kann dazu beitragen, Erkältungen vorzubeugen. Verbesserung der mentalen Gesundheit: Das Training bei kaltem Wetter kann eine mentale Herausforderung sein. Aber wenn du bei frostigen Temperaturen und unangenehmem Wetter durchhältst, wirst du mental stärker und widerstandsfähiger – eine Fähigkeit, die sich auch auf andere Lebensbereiche übertragen lässt. Höherer Kalorienverbrauch: Der Körper muss mehr Energie aufwenden, um die Körpertemperatur im kalten Wetter konstant zu halten (Thermoregulation). Das führt zu einem erhöhten Kalorienverbrauch – denn dein Körper muss zusätzliche Wärme erzeugen, um dich warm zu halten. Bessere Luftqualität: In vielen Regionen kann die Luft im Winter klarer sein, was für das Laufen vorteilhaft ist. Frische, kalte Luft hilft, den Kreislauf zu fördern und die Lunge zu stärken. Weniger überfüllte Strecken: Da viele Menschen im Winter eher dazu neigen, das Laufen zu pausieren, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass du auf andere Jogger:innen triffst. Das kann dir mehr Platz und Ruhe für dein Training geben. Joggen bei Kälte hat auch Nachteile. Das Laufen in der kalten Jahreszeit kann auch Nachteile mit sich bringen, die wir dir hier kurz vorstellen möchten: Erhöhte Verletzungsgefahr: Glatte oder vereiste Oberflächen erhöhen das Risiko von Stürzen und Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen oder Knochenbrüchen. Selbst auf scheinbar harmlosen Wegen kann das Risiko durch gefrorene Stellen oder Schnee erhöht sein. Kältebedingte Atemprobleme: Bei sehr kaltem Wetter kann die Luft deine Atemwege reizen und zu einem unangenehmen Gefühl in der Lunge führen. Gerade Menschen mit Asthma oder anderen Atemwegserkrankungen können Schwierigkeiten haben, die kalte, trockene Luft zu verarbeiten. Das kann zum Husten nach dem Joggen im Winter führen, bis hin zu einem Engegefühl oder sogar Atemnot. Dunkelheit: In den Wintermonaten ist es oft früher dunkel, und bei schlechtem Wetter wie Nebel oder Schneefall kann die Sicht eingeschränkt sein. Das erhöht das Risiko, auf Hindernisse zu stoßen oder von Autos nicht gesehen zu werden. Andere Kleidung: Du musst darauf achten, dass du warme, aber atmungsaktive Kleidung trägst, die Feuchtigkeit vom Körper ableitet. Andernfalls kannst du schnell ins Schwitzen kommen – was unangenehm werden kann, wenn kalter Wind weht. Schon gewusst? Sport macht glücklich! Nicht nur im Winter ist Sport ein Stimmungsbooster. Denn bei Bewegung produziert der Körper vermehrt stimmungsaufhellende Hormone wie Dopamin und Serotonin. Außerdem sorgt Sport für den Abbau des Stresshormons Cortisol. Vorbereitung auf das Joggen im Winter. Laufen im Winter und bei Kälte ist etwas anderes als in der warmen Jahreszeit. Das Laufen bei kalten Temperaturen, Minusgraden oder sogar Schnee erfordert besondere Vorbereitungen. Die richtige Kleidung: Was anziehen? An kalten Tagen neigen viele Läufer:innen dazu, sich zu warm anzuziehen. Dabei ist es nicht schlimm, wenn du in den ersten Minuten ein bisschen frierst. Statt sich von oben bis unten dick einzupacken, kleide dich fürs Joggen im Winter am besten nach dem „Zwiebelprinzip“. Schichtenprinzip und Funktionswäsche. Ziehe mehrere dünne und atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander. So kann die Luft zwischen den Schichten die Körperwärme besser speichern. Und du kannst dich flexibel den Temperaturen anpassen. Ideal ist atmungsaktive Funktionsunterwäsche, die den Schweiß aufsaugt. Die zweite Schicht soll für die Wärmeisolierung sorgen. Praktisch sind hier wärmende und ebenfalls atmungsaktive Longsleeves, zum Beispiel aus Fleece-Material. Schütze dich mit der dritten Schicht vor kaltem Wind und Nässe, beispielsweise mit einer wasserabweisenden dünnen Jacke. Achte auf Schuhe mit Grip. Auch Schuhe müssen im kalten Winter andere Eigenschaften haben. Sie sollen Schutz vor Feuchtigkeit bieten, trotzdem atmungsaktiv sein und ausreichenden Grip haben, da die Laufwege im Winter glatt und rutschig sein können. Tipp: Die meiste Körperwärme verlieren wir über die Hände – und auch der Kopf ist besonders kälteempfindlich. Daher dürfen eine atmungsaktive Mütze oder ein Stirnband und leichte Handschuhe nicht fehlen. Sicherheitsmaßnahmen treffen. Und weil es im Winter rasch dunkel wird, achte auch darauf, dass du beim Joggen genug siehst und gesehen wirst, sonst kann es schnell gefährlich werden. Reflektierende Elemente an deiner Kleidung und gegebenenfalls eine Stirnlampe können zu deiner Sicherheit beitragen. Warm-up: Das Aufwärmen ist entscheidend. Bei winterlich kalten Temperaturen braucht der Körper etwas länger, um auf „Betriebstempertatur“ zu kommen. Deshalb ist es im Winter besonders wichtig, sich vor dem Laufen gut aufzuwärmen. Machst du das nicht, können deine Muskeln verkrampfen – und das erhöht die Verletzungsgefahr. Das Warm-up sollte ein fester Bestandteil deines Lauftrainings im Winter sein. Wärme dich am besten drinnen auf. Im Sommer reichen meist fünf Minuten vor dem Laufstart. Im Winter solltest du dagegen für das Aufwärmen etwas mehr Zeit einplanen, etwa 10 bis 15 Minuten. Beim Aufwärmen kommt es darauf an, möglichst alle Muskeln zu involvieren. Beginne von oben und arbeite dich bis zu den unteren Teilen deines Körpers durch. Beginne mit Schulter- und Armkreisen, abwechselnd nach vorn und hinten. Kreise danach deine Hüfte, mache ein paar Jumping-Jacks („Hampelmänner“) und aktiviere deine Oberschenkel mit klassischen Ausfallschritten („Lunges“). Während des Laufens. Vorbereitung abgehakt? Wunderbar! Aber bevor es losgeht: Es gibt noch einige Punkte, die du bei deinem Lauftraining im Winter beachten solltest. Lauftechnik anpassen. In der kalten Jahreszeit können die Wege oft rutschig, nass oder sogar richtig glatt sein. Auch auf Schnee zu laufen, kann eine ganz neue Erfahrung sein. Achte deshalb auf nasses Laub und rutschige Wege. Um Stürze zu vermeiden, ist auch die richtige Lauftechnik wichtig. Richte deinen Oberkörper auf, die Arme schwingen leicht und nah am Körper mit. Setze deine Füße bewusst weich auf. Richte deinen Blick immer nach vorn. Mehr Halt bekommst du durch kurze und sichere Schritte. Das Laufen im Schnee erfordert mehr Kraft, da du deine Knie mehr anheben musst. Rutschige Wege erfordern mehr Balance und Konzentration. Tipp: Beachte, dass du im Winter deine Laufstrecke kürzen oder anpassen musst. Bei kalter Luft richtig atmen. Im Winter ist die Luft deutlich kälter. Das merkst du besonders bei der Atmung. Atme beim Laufen trotzdem immer durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim Einatmen durch die Nase wird die Luft erwärmt, bevor sie in die Lunge gelangt. So kannst du verhindern, dass deine Atemwege und Schleimhäute auskühlen. Wenn es sehr kalt ist, hilft dir beim Joggen auch ein Mundschutz aus einem dünnem, atmungsaktiven (Multifunktions-) Tuch, das deinen Mund und deine Nase bedeckt. Es unterstützt das Erwärmen der Luft. Auf Warnsignale des Körpers hören. Achte auf deine Kälteempfindlichkeit und mögliche Anzeichen von Unterkühlung. Wenn Beschwerden auftreten, ist es wichtig, richtig zu reagieren und deinen Körper so vor Schäden zu schützen. Nach dem Joggen im Winter. Auch nach dem Laufen gibt es einige Dinge, auf die du achten solltest. Abwärmen und Regeneration. Wichtig ist ein langsames Auslaufen trotz der Kälte. Auch Dehnübungen für die Muskulatur dürfen nach dem Joggen nicht fehlen. Kleidung und Körperpflege. Zieh dich am besten sofort um, damit du ein Auskühlen vermeidest. Achte bei trockener Luft außerdem auf eine ausreichende Pflege der Haut. Ernährung nach dem Lauf. Optimal als Ernährung nach dem Joggen im Winter: warme Getränke und nahrhafte Snacks. Beachte dabei: Im kalten Winter ist das Durstgefühl etwas geringer, weil wir weniger schwitzen. Trotzdem ist es wichtig, vor, nach oder während des Lauftrainings, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Wieviel du trinken solltest, hängt von verschiedenen Faktoren, wie deinem Körpergewicht oder der Dauer und Art der Belastung ab. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt, ausreichend hydriert ins Training zu starten. Trinke vor dem Training 300–500 Milliliter und fülle deinen Wasserhaushalt nach dem Laufen wieder auf. Bei einem Lauftraining von bis zu 60 Minuten ist keine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr notwendig. Trinke statt kaltem Wasser lieber wärmenden Tee. Tipp: Wenn du trainierst, achte auch darauf, wie viel und welche Nahrungsmittel du zu dir nimmst. Auch auf die Frage, ob du vor oder nach dem Sport essen solltest, haben wir alles zusammengetragen, was du dazu wissen solltest. Motivationstipps zum Joggen im Winter. Die kalten Monate können auch für motivierte Jogger:innen eine Herausforderung sein. Aber mit ein paar einfachen Strategien hast du die Laufschuhe schneller an, als du denkst: Setze dir klare Ziele und baue sie in deinen Trainingsplan ein. Ob fünf Kilometer oder der Ausblick zum Halbmarathon – jedes Ziel ist eine Motivation. Mit Musik oder Podcasts auf den Ohren kommt keine Langeweile auf und die Laufstrecke ist schneller vorbei als gedacht. Suche dir Freund:innen oder Mitjogger:innen, denn gemeinsam macht das Laufen noch mehr Spaß. Die kalte Jahreszeit ist ideal, um neue Laufstrecken zu erkunden. Das bringt Abwechslung in deine Laufroutine. Freue dich darüber, dass du aktiv etwas für dich und dein Wohlbefinden im kalten Winter tust und der Winterblues so keine Chance hat. Darauf sollten Anfänger:innen und Wiedereinsteiger:innen achten. Falls du gerade frisch mit dem Joggen im Winter anfängst, solltest du einige Punkte beachten. Ganz wichtig: Starte langsam und setze dir realistische Ziele. So führst du deinen Körper behutsam an das Training in der Kälte heran und vermeidest zudem, dass Frust aufkommt. Sollte draußen Frost herrschen, steigst du besser auf Indoor-Training um. Und noch ein Tipp: Es kann helfen, in einer Gruppe zu laufen. Joggen bei Minusgraden und Schnee. Wenn du dich krank und schwach fühlst oder die Temperaturen unter 10 Grad Celsius fallen, ist es ratsam, eine Jogging-Pause einzulegen. Mit zunehmender Kälte werden Muskeln und Gelenke anfälliger für Verletzungen. Bei Minusgraden ab -15 Grad Celsius kann der Körper die eingeatmete Luft nicht mehr ausreichend aufwärmen, bevor sie in der Lunge ankommt. Besonders Freizeit-Läufer:innen und Anfänger:innen sollten hier aufpassen und sich nicht überfordern. Neben der Kälte können aber auch andere Wetterbedingungen das Laufen beeinträchtigen, wie Nebel, starker Wind, Schnee und Regen. Diese Faktoren können eine Herausforderung für dein Sichtfeld, deine Balance und Kondition sein. Bei Glatteis-Gefahr solltest du das Joggen lieber sein lassen. Joggen bei Minusgraden von -5 bis -10 Grad Celsius ist in den meisten Fällen unproblematisch. Häufige Fragen zum Laufen im Winter. Das könnte dich auch interessieren: Was ist dein Trendsport? Nordic Walking, Hula Hoop oder doch lieber Inline-Skaten? Finde deinen neuen Lieblingssport. Trendsportarten Trendgetränk Zitronenwasser. So gut ist Zitronenwasser wirklich. Erfahre alles über Wirkung und Zubereitung des erfrischenden Getränks und probiere unsere leckeren Rezeptideen. Zitronenwasser Pflanzliche Proteinquellen. Du ernährst dich vegan und suchst nach den besten pflanzlichen Proteinquellen? Erfahre hier, welche es sind und wie du sie effektiv in deine Ernährung integrierst. 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Gekaufte Kräuter umtopfen

Gekaufte Kräuter umtopfen

Anfänger-Tipps zum Um- und Eintopfen von Kräutern Von Basilikum bis Schnittlauch: Gekaufte Küchenkräuter sind eine gute Alternative zu selbst gezogenen Kräutern. Damit diese nicht eingehen und dir lange Zeit als Würze für deine Gerichte zur Verfügung stehen, ist ein Umtopfen allerdings notwendig. Dabei gibt es einiges zu beachten. Wir zeigen dir, worauf es beim Um- und Eintopfen von gekauften Kräutern ankommt. Warum es sich lohnt, gekaufte Kräuter umzutopfen Worauf muss ich achten? Nicht selten kommt es vor, dass knackig grüne Küchenkräuter in den eigenen vier Wänden schnell verkümmern. Eben noch frisch lassen sie schnell die Köpfe hängen. Die Gründe dafür sind vielfältig. So kann zu viel Wasser die Küchenkräuter in den Plastiktöpfen verderben. Um gut gedeihen zu können, benötigen sie aber auch ausreichend Platz. Gekaufte Kräuter sind jedoch oft in kleinen Töpfen gepflanzt. Die Lösung: Topfe deine gekauften Kräuter so bald wie möglich nach dem Kauf um. So kannst du optimale Wachstumsbedingungen schaffen und hast länger etwas von ihnen. Fünf wichtige Aspekte beim Umtopfen von Kräutern 1.     Kräuter teilen Gekaufte Kräuter sind in der Regel für den schnellen Verbrauch gedacht. Daher ist viel Pflanze auf wenig Raum untergebracht. Möchtest du die Kräuter langfristig nutzen und pflegen gilt daher: Teile die Kräuter vor dem Umtopfen in mehrere Teile – je nach Kräutertopf in bis zu vier Kräuterstrunke. So erhalten die Kräuter beim Eintopfen mehr Licht, Nährstoffe und Platz.  2.     Den richtigen Topf auswählen Von Blumenkasten über Kübel bis Blumentopf: Bevor du mit dem Umtopfen deiner Kräuter loslegen kannst, musst du dich für passende Gefäße entscheiden. Du benötigst in jedem Fall mehrere Gefäße für einen Topf Küchenkräuter. Diese sollten grundsätzlich größer als der Ursprungstopf sein. Während für Petersilie und Schnittlauch eine Topfgröße mit 20 cm Durchmesser ausreicht, benötigen Kräuter wie Rosmarin und Lorbeer mindestens 30 cm.  3.     Drainage einfügen Staunässe ist für Kräuter absolut schädlich. Eine gute Drainage verhindert, dass die Wurzeln der Kräuter anfangen zu faulen. Für die Drainage gibst du einige Scherben Ton ins Gefäß, bevor du die Kräuter umtopfst und dauerhaft einpflanzt. So kann sich keine Staunässe bilden und die Feuchtigkeit wird erst nach und nach an die Wurzeln abgegeben. Besonders hilfreich: Gib zusätzlich ein Stück dünnen Baumwollstoff über die Drainage. Dann kann nichts verstopfen.  4.     Die richtige Erde auswählen Welche Erde am besten für deine Kräuter im Topf geeignet ist, hängt von der Kräuterauswahl ab. Thymian oder Rosmarin gedeihen gut auf eher sandigem Boden. Sie kommen daher gut mit einem Mix aus Blumenerde und Lavasand aus. Einen höheren Nährstoffbedarf haben Petersilie oder Bärlauch. Um sie mit wichtigen Nähstoffen zu versorgen, kannst du die Kräuter beim Umtopfen in spezielle Kräutererde oder in einem Mix mit Substrat oder Tongranulat setzen.  5.     Richtig Wässern  Die meisten Kräuter vertragen nur wenig Wasser. Oft reicht es daher aus, wenn du sie alle zwei Tage mit wenig Wasser gießt. Mediterrane Kräuter wie Rosmarin und Co. benötigen sogar noch weniger Wasser und Nährstoffe. Ist die Erde nicht zu fest, sodass sich Wasser nicht stauen kann, liegst du genau richtig. Die Ausnahme bilden Kräuter wie Bärlauch und Brunnenkresse. Sie haben einen besonders hohen Wasserbedarf. Prüfe am besten mit dem Finger, wie trocken die Erde bereits ist. Tipp: Möchtest du Kräuter langfristig kultivieren, ernte sie in der ersten Zeit nach dem Umtopfen nicht. Erst nach circa zwölf Wochen haben sie einen ausreichenden Umfang erreicht, um sich nach der Ernte zu erholen. Weitere Garten-Tipps bei ALDI SÜD Pflegeleichte Gartenpflanzen Entdecke zahlreiche Pflanzen, die sich für Anfänger besonders gut eignen. Mehr erfahren  

Kompost anlegen

Kompost anlegen

Kompost anlegen – ein natürlicher Kreislauf. Verwandle Garten- und Küchenabfälle in wertvollen Humus. Kompostieren ist nachhaltig und du sparst dabei bares Geld: Biotonne und teurer Biodünger werden überflüssig. Wie du einen Kompost richtig anlegst und fast von allein aus organischen Abfällen nährstoffreichen Humus macht, erfährst du Schicht für Schicht mit unserer Anleitung. Was hat Kompost mit Klimaschutz zu tun? Kompost anlegen – als Teil der Permakultur – heißt einen Biorecycling-Nährstoffkreislauf zu schaffen: Deine Pflanzen bekommen mit Komposterde natürlichen Dünger und werden nach der Ernte selbst zu fruchtbarem Humus für die nächste Sprossen-Generation. Klassischer Dünger versorgt oft nur die Pflanzen und nicht den Boden mit seinen „hungrigen“ winzigen Organismen. Einen Kompost anzulegen, tut außerdem nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem Geldbeutel gut. Du sparst dir neben Bio-Dünger und Blumenerde auch die Müllgebühren, wenn du als „Eigenkompostierer“ auf die Biotonne verzichtest. Apropos Nachhaltigkeit: Du kannst deinen selbst hergestellten Humus natürlich auch für spannende Regrowing-Experimente verwenden. Ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Für wen lohnt es sich, einen Kompost anzulegen? So ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Bedenke aber, dass du Erde mit zu viel Kompost auch überdüngen kannst. Für einen Quadratmeter brauchst du höchstens drei Liter Kompost. Es lohnt sich, wenn dein Garten größer als 20 Quadratmeter ist. Nutze bei zu viel Abfall zusätzlich noch eine Biotonne. Der richtige Standort. Wähle für deinen Komposter einen windgeschützten, halbschattigen, etwas versteckten, aber gut zugängigen Platz. Sträucher, Hecken oder Beerenbäumchen dienen als Sicht- und Windschutz. Zu viel Hitze trocknet den Kompost aus. Ist er zu feucht, droht Fäulnis und es können sich klimaschädliche Methangase bilden. Auch Staunässe ist zu vermeiden. Unten wasserdurchlässig, oben regengeschützt und luftig sollte das zukünftige Humus-Haus sein und direkt auf dem Boden stehen. Mikroorganismen und Regenwürmer, deren Ausscheidungen die geschichteten Pflanzenreste zersetzen, sollten guten Zugang haben. Vor Nagern schützt du das Kompost-Refugium mit einem Mäusedraht auf dem erdigen Untergrund. Welches Komposter-Modell ist das Richtige für mich? Für den stetigen Luft- und Wasseraustausch eignen sich grundsätzlich „atmende“, offene Behältnisse. Doch welche Kompostsysteme und Komposter gibt es eigentlich? Für reine Gartenabfälle: Eine Kompost-Miete ist ein aufgeschichteter Kompost-Haufen, der leicht umzuschichten ist und am Schluss mit Stroh oder Rasenschnitt abgedeckt werden sollte. Das einfachste System ist ein etwa ein Meter hoher offener Holz-Komposter. Das ist ein luftiger Verschlag, in dem man Gartenabfälle unkompliziert verrotten lässt. Der Latten-Komposter ist ein höhenverstellbares, an die Menge anpassbares Brettersteck- oder Drahtgittersystem. Für Garten- und Küchenabfälle: Der geschlossene Komposter ist für dich geeignet, wenn du auch Küchenabfälle verwerten möchtest, aber nur einen kleinen Garten besitzt, „schneller ernten“ und unliebsame (größere) Ungeziefer abhalten möchtest. Ein Thermo-Komposter (oder Schnellkomposter) ist eine mit wärmeisolierendem Material, doppelwandig isolierte Tonne. Dieser zeit- und platzsparende Komposter funktioniert nach dem Prinzip einer erhöhten Wärmespeicherung, die mit der Sonnenwärme von außen die Zersetzung beschleunigt. Die Wurmkiste, ein Kompost en miniature eignet sich auch für Balkonbesitzer. Bohre in eine dickwandige Holzkiste Löcher, lege sie mit feuchtem Papier aus, befülle sie mit Gartenerde und obenauf Gemüseabfällen und lasse 500 Würmer einziehen. Der erste Wurmhumus ist nach drei Monaten fertig (nur im Sommer). Im Angebot: Dein Komposter von ALDI SÜD. Langlebig, witterungsfest und leicht zu montieren: Der Metallkomposter eignet sich ideal für Anfänger wie auch erfahrene Kompost-Freunde. Das Stecksystem sorgt für eine besonders leichte Montage und eine gute Durchlüftung. So werden Küchenabfälle zügig zersetzt ohne zu verfaulen und das Kompostgut ist leicht zu entnehmen. Dank dem schönen Metall-Design sieht das Ganze noch modern aus und hält sich auch bei Wind und Wetter. Komposter aus Aluminium. Ab 9.3. in deinem ALDI Onlineshop erhältlich. Schicht für Schicht – so gehts. 1. Schicht: Äste, Reisig 2. Schicht: Laub, Rasenschnitt, kleine Äste 3. Schicht: Gartenreste, Bio-Küchenabfälle Als Basis solltest du feuchte (nicht nasse!) und trockene, möglichst unterschiedlich zerkleinerte Naturmaterialien wie Geäst oder Staudenstiele locker im Wechsel aufeinanderschichten. Leicht (Laub, Rasenschnitt etc.) auf schwer – etwa 20 Zentimeter hoch. Nahezu alle Gartenabfälle sind zu allen Jahreszeiten kompostierbar. Vor allem im Frühling oder Herbst fallen jede Menge Pflanzenabfälle wie angetrockneter Grasschnitt, Stroh, Reisig, welke Blätter und Zweige an. Merke: Baumlaub zerfällt schneller als Nadelgehölz. Je dünner und feiner die Pflanzenreste sind, desto leichter können sie verrotten. Unkräuter, die schon Samen angesetzt haben oder stark von Pilzen (außer Mehltau) befallen sind, gehören in den Biomüll. Gut kompostierbar sind neben Gemüse- und Obstresten auch Eierschalen, Kaffee- und Teefilter. Bananenschalen, gespritzte Zitrusfrüchte, gekochte Essensreste, Brot, Fleisch oder Milchprodukte solltest du hingegen nicht auf den Kompost geben. Was passiert beim Kompostieren? Zu Beginn der sogenannten „Rotte“ werden zuerst die schnell abbaubaren Stoffe von den Mikroorganismen verputzt. Dabei entsteht Wärme. Die Temperaturen in einem frischen Komposthaufen können auf bis zu 70 Grad Celsius steigen. Sobald die Temperatur sinkt, wandern die Kleinstlebewesen zur Kaltrotte ein und beginnen die Humusproduktion. Ein Kompost braucht Sauerstoff und sollte daher ein bis zwei Mal von oben etwas umgegraben werden. Diese Arbeit verrichtet „im Kleinen“ auch der Chef der Kompost-WG, der Regenwurm. Er gräbt den Boden einmal komplett um. Je mehr Regenwürmer, desto gesünder der Boden. Ein gut „gelüfteter“ Kompost fault und stinkt nicht, sondern riecht nach Walderde. Kompost ist das schwarze Gold des Gartens. Wie lange braucht der Kompost? Bei erhöhter Temperatur im Schnellkomposter kann der Mulch- oder Frischkompost bereits nach drei bis sechs Monaten abgetragen werden. Er hat eine starke Düngewirkung. Unter natürlichen Bedingungen verrotten die Ausgangsstoffe innerhalb von sechs bis zwölf Monaten (im Sommer schneller als im Winter). Dieser Reifkompost ist für alle Pflanzen geeignet. Ein großer Komposthaufen braucht maximal zwei Jahre. So solltest du deinen Kompost verwenden Teste den Kompost in einem Töpfchen mit Kresse und beobachte, wie schnell sie wächst. Streue dein durchgesiebtes „schwarzes Gold“ über die Beete und harke nach. Besonders stark zehrende Pflanzen wie Tomaten oder Kürbisse aber auch Obstbäume und viele Beerensträucher freuen sich über dieses Futter. Erdbeeren, Heidelbeeren sowie Rhododendron hingegen vertragen keinen Kompost. Das könnte dich auch interessieren.

Kompost anlegen

Kompost anlegen

Kompost anlegen – ein natürlicher Kreislauf. Verwandle Garten- und Küchenabfälle in wertvollen Humus. Kompostieren ist nachhaltig und du sparst dabei bares Geld: Biotonne und teurer Biodünger werden überflüssig. Wie du einen Kompost richtig anlegst und fast von allein aus organischen Abfällen nährstoffreichen Humus macht, erfährst du Schicht für Schicht mit unserer Anleitung. Was hat Kompost mit Klimaschutz zu tun? Kompost anlegen – als Teil der Permakultur – heißt einen Biorecycling-Nährstoffkreislauf zu schaffen: Deine Pflanzen bekommen mit Komposterde natürlichen Dünger und werden nach der Ernte selbst zu fruchtbarem Humus für die nächste Sprossen-Generation. Klassischer Dünger versorgt oft nur die Pflanzen und nicht den Boden mit seinen „hungrigen“ winzigen Organismen. Einen Kompost anzulegen, tut außerdem nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem Geldbeutel gut. Du sparst dir neben Bio-Dünger und Blumenerde auch die Müllgebühren, wenn du als „Eigenkompostierer“ auf die Biotonne verzichtest. Apropos Nachhaltigkeit: Du kannst deinen selbst hergestellten Humus natürlich auch für spannende Regrowing-Experimente verwenden. Ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Für wen lohnt es sich, einen Kompost anzulegen? So ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Bedenke aber, dass du Erde mit zu viel Kompost auch überdüngen kannst. Für einen Quadratmeter brauchst du höchstens drei Liter Kompost. Es lohnt sich, wenn dein Garten größer als 20 Quadratmeter ist. Nutze bei zu viel Abfall zusätzlich noch eine Biotonne. Der richtige Standort. Wähle für deinen Komposter einen windgeschützten, halbschattigen, etwas versteckten, aber gut zugängigen Platz. Sträucher, Hecken oder Beerenbäumchen dienen als Sicht- und Windschutz. Zu viel Hitze trocknet den Kompost aus. Ist er zu feucht, droht Fäulnis und es können sich klimaschädliche Methangase bilden. Auch Staunässe ist zu vermeiden. Unten wasserdurchlässig, oben regengeschützt und luftig sollte das zukünftige Humus-Haus sein und direkt auf dem Boden stehen. Mikroorganismen und Regenwürmer, deren Ausscheidungen die geschichteten Pflanzenreste zersetzen, sollten guten Zugang haben. Vor Nagern schützt du das Kompost-Refugium mit einem Mäusedraht auf dem erdigen Untergrund. Welches Komposter-Modell ist das Richtige für mich? Für den stetigen Luft- und Wasseraustausch eignen sich grundsätzlich „atmende“, offene Behältnisse. Doch welche Kompostsysteme und Komposter gibt es eigentlich? Für reine Gartenabfälle: Eine Kompost-Miete ist ein aufgeschichteter Kompost-Haufen, der leicht umzuschichten ist und am Schluss mit Stroh oder Rasenschnitt abgedeckt werden sollte. Das einfachste System ist ein etwa ein Meter hoher offener Holz-Komposter. Das ist ein luftiger Verschlag, in dem man Gartenabfälle unkompliziert verrotten lässt. Der Latten-Komposter ist ein höhenverstellbares, an die Menge anpassbares Brettersteck- oder Drahtgittersystem. Für Garten- und Küchenabfälle: Der geschlossene Komposter ist für dich geeignet, wenn du auch Küchenabfälle verwerten möchtest, aber nur einen kleinen Garten besitzt, „schneller ernten“ und unliebsame (größere) Ungeziefer abhalten möchtest. Ein Thermo-Komposter (oder Schnellkomposter) ist eine mit wärmeisolierendem Material, doppelwandig isolierte Tonne. Dieser zeit- und platzsparende Komposter funktioniert nach dem Prinzip einer erhöhten Wärmespeicherung, die mit der Sonnenwärme von außen die Zersetzung beschleunigt. Die Wurmkiste, ein Kompost en miniature eignet sich auch für Balkonbesitzer. Bohre in eine dickwandige Holzkiste Löcher, lege sie mit feuchtem Papier aus, befülle sie mit Gartenerde und obenauf Gemüseabfällen und lasse 500 Würmer einziehen. Der erste Wurmhumus ist nach drei Monaten fertig (nur im Sommer). Im Angebot: Dein Komposter von ALDI SÜD. Langlebig, witterungsfest und leicht zu montieren: Der Metallkomposter eignet sich ideal für Anfänger wie auch erfahrene Kompost-Freunde. Das Stecksystem sorgt für eine besonders leichte Montage und eine gute Durchlüftung. So werden Küchenabfälle zügig zersetzt ohne zu verfaulen und das Kompostgut ist leicht zu entnehmen. Dank dem schönen Metall-Design sieht das Ganze noch modern aus und hält sich auch bei Wind und Wetter. Komposter aus Aluminium. Ab 9.3. in deinem ALDI Onlineshop erhältlich. Schicht für Schicht – so gehts. 1. Schicht: Äste, Reisig 2. Schicht: Laub, Rasenschnitt, kleine Äste 3. Schicht: Gartenreste, Bio-Küchenabfälle Als Basis solltest du feuchte (nicht nasse!) und trockene, möglichst unterschiedlich zerkleinerte Naturmaterialien wie Geäst oder Staudenstiele locker im Wechsel aufeinanderschichten. Leicht (Laub, Rasenschnitt etc.) auf schwer – etwa 20 Zentimeter hoch. Nahezu alle Gartenabfälle sind zu allen Jahreszeiten kompostierbar. Vor allem im Frühling oder Herbst fallen jede Menge Pflanzenabfälle wie angetrockneter Grasschnitt, Stroh, Reisig, welke Blätter und Zweige an. Merke: Baumlaub zerfällt schneller als Nadelgehölz. Je dünner und feiner die Pflanzenreste sind, desto leichter können sie verrotten. Unkräuter, die schon Samen angesetzt haben oder stark von Pilzen (außer Mehltau) befallen sind, gehören in den Biomüll. Gut kompostierbar sind neben Gemüse- und Obstresten auch Eierschalen, Kaffee- und Teefilter. Bananenschalen, gespritzte Zitrusfrüchte, gekochte Essensreste, Brot, Fleisch oder Milchprodukte solltest du hingegen nicht auf den Kompost geben. Was passiert beim Kompostieren? Zu Beginn der sogenannten „Rotte“ werden zuerst die schnell abbaubaren Stoffe von den Mikroorganismen verputzt. Dabei entsteht Wärme. Die Temperaturen in einem frischen Komposthaufen können auf bis zu 70 Grad Celsius steigen. Sobald die Temperatur sinkt, wandern die Kleinstlebewesen zur Kaltrotte ein und beginnen die Humusproduktion. Ein Kompost braucht Sauerstoff und sollte daher ein bis zwei Mal von oben etwas umgegraben werden. Diese Arbeit verrichtet „im Kleinen“ auch der Chef der Kompost-WG, der Regenwurm. Er gräbt den Boden einmal komplett um. Je mehr Regenwürmer, desto gesünder der Boden. Ein gut „gelüfteter“ Kompost fault und stinkt nicht, sondern riecht nach Walderde. Kompost ist das schwarze Gold des Gartens. Wie lange braucht der Kompost? Bei erhöhter Temperatur im Schnellkomposter kann der Mulch- oder Frischkompost bereits nach drei bis sechs Monaten abgetragen werden. Er hat eine starke Düngewirkung. Unter natürlichen Bedingungen verrotten die Ausgangsstoffe innerhalb von sechs bis zwölf Monaten (im Sommer schneller als im Winter). Dieser Reifkompost ist für alle Pflanzen geeignet. Ein großer Komposthaufen braucht maximal zwei Jahre. So solltest du deinen Kompost verwenden Teste den Kompost in einem Töpfchen mit Kresse und beobachte, wie schnell sie wächst. Streue dein durchgesiebtes „schwarzes Gold“ über die Beete und harke nach. Besonders stark zehrende Pflanzen wie Tomaten oder Kürbisse aber auch Obstbäume und viele Beerensträucher freuen sich über dieses Futter. Erdbeeren, Heidelbeeren sowie Rhododendron hingegen vertragen keinen Kompost. Das könnte dich auch interessieren.

Kompost anlegen

Kompost anlegen

Kompost anlegen – ein natürlicher Kreislauf. Verwandle Garten- und Küchenabfälle in wertvollen Humus. Kompostieren ist nachhaltig und du sparst dabei bares Geld: Biotonne und teurer Biodünger werden überflüssig. Wie du einen Kompost richtig anlegst und fast von allein aus organischen Abfällen nährstoffreichen Humus macht, erfährst du Schicht für Schicht mit unserer Anleitung. Was hat Kompost mit Klimaschutz zu tun? Kompost anlegen – als Teil der Permakultur – heißt einen Biorecycling-Nährstoffkreislauf zu schaffen: Deine Pflanzen bekommen mit Komposterde natürlichen Dünger und werden nach der Ernte selbst zu fruchtbarem Humus für die nächste Sprossen-Generation. Klassischer Dünger versorgt oft nur die Pflanzen und nicht den Boden mit seinen „hungrigen“ winzigen Organismen. Einen Kompost anzulegen, tut außerdem nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem Geldbeutel gut. Du sparst dir neben Bio-Dünger und Blumenerde auch die Müllgebühren, wenn du als „Eigenkompostierer“ auf die Biotonne verzichtest. Apropos Nachhaltigkeit: Du kannst deinen selbst hergestellten Humus natürlich auch für spannende Regrowing-Experimente verwenden. Ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Für wen lohnt es sich, einen Kompost anzulegen? So ein Kompost eignet sich für alle, die einen eigenen Garten, ein Hochbeet oder Balkon haben. Bedenke aber, dass du Erde mit zu viel Kompost auch überdüngen kannst. Für einen Quadratmeter brauchst du höchstens drei Liter Kompost. Es lohnt sich, wenn dein Garten größer als 20 Quadratmeter ist. Nutze bei zu viel Abfall zusätzlich noch eine Biotonne. Der richtige Standort. Wähle für deinen Komposter einen windgeschützten, halbschattigen, etwas versteckten, aber gut zugängigen Platz. Sträucher, Hecken oder Beerenbäumchen dienen als Sicht- und Windschutz. Zu viel Hitze trocknet den Kompost aus. Ist er zu feucht, droht Fäulnis und es können sich klimaschädliche Methangase bilden. Auch Staunässe ist zu vermeiden. Unten wasserdurchlässig, oben regengeschützt und luftig sollte das zukünftige Humus-Haus sein und direkt auf dem Boden stehen. Mikroorganismen und Regenwürmer, deren Ausscheidungen die geschichteten Pflanzenreste zersetzen, sollten guten Zugang haben. Vor Nagern schützt du das Kompost-Refugium mit einem Mäusedraht auf dem erdigen Untergrund. Welches Komposter-Modell ist das Richtige für mich? Für den stetigen Luft- und Wasseraustausch eignen sich grundsätzlich „atmende“, offene Behältnisse. Doch welche Kompostsysteme und Komposter gibt es eigentlich? Für reine Gartenabfälle: Eine Kompost-Miete ist ein aufgeschichteter Kompost-Haufen, der leicht umzuschichten ist und am Schluss mit Stroh oder Rasenschnitt abgedeckt werden sollte. Das einfachste System ist ein etwa ein Meter hoher offener Holz-Komposter. Das ist ein luftiger Verschlag, in dem man Gartenabfälle unkompliziert verrotten lässt. Der Latten-Komposter ist ein höhenverstellbares, an die Menge anpassbares Brettersteck- oder Drahtgittersystem. Für Garten- und Küchenabfälle: Der geschlossene Komposter ist für dich geeignet, wenn du auch Küchenabfälle verwerten möchtest, aber nur einen kleinen Garten besitzt, „schneller ernten“ und unliebsame (größere) Ungeziefer abhalten möchtest. Ein Thermo-Komposter (oder Schnellkomposter) ist eine mit wärmeisolierendem Material, doppelwandig isolierte Tonne. Dieser zeit- und platzsparende Komposter funktioniert nach dem Prinzip einer erhöhten Wärmespeicherung, die mit der Sonnenwärme von außen die Zersetzung beschleunigt. Die Wurmkiste, ein Kompost en miniature eignet sich auch für Balkonbesitzer. Bohre in eine dickwandige Holzkiste Löcher, lege sie mit feuchtem Papier aus, befülle sie mit Gartenerde und obenauf Gemüseabfällen und lasse 500 Würmer einziehen. Der erste Wurmhumus ist nach drei Monaten fertig (nur im Sommer). Im Angebot: Dein Komposter von ALDI SÜD. Langlebig, witterungsfest und leicht zu montieren: Der Metallkomposter eignet sich ideal für Anfänger wie auch erfahrene Kompost-Freunde. Das Stecksystem sorgt für eine besonders leichte Montage und eine gute Durchlüftung. So werden Küchenabfälle zügig zersetzt ohne zu verfaulen und das Kompostgut ist leicht zu entnehmen. Dank dem schönen Metall-Design sieht das Ganze noch modern aus und hält sich auch bei Wind und Wetter. Komposter aus Aluminium. Ab 9.3. in deinem ALDI Onlineshop erhältlich. Schicht für Schicht – so gehts. 1. Schicht: Äste, Reisig 2. Schicht: Laub, Rasenschnitt, kleine Äste 3. Schicht: Gartenreste, Bio-Küchenabfälle Als Basis solltest du feuchte (nicht nasse!) und trockene, möglichst unterschiedlich zerkleinerte Naturmaterialien wie Geäst oder Staudenstiele locker im Wechsel aufeinanderschichten. Leicht (Laub, Rasenschnitt etc.) auf schwer – etwa 20 Zentimeter hoch. Nahezu alle Gartenabfälle sind zu allen Jahreszeiten kompostierbar. Vor allem im Frühling oder Herbst fallen jede Menge Pflanzenabfälle wie angetrockneter Grasschnitt, Stroh, Reisig, welke Blätter und Zweige an. Merke: Baumlaub zerfällt schneller als Nadelgehölz. Je dünner und feiner die Pflanzenreste sind, desto leichter können sie verrotten. Unkräuter, die schon Samen angesetzt haben oder stark von Pilzen (außer Mehltau) befallen sind, gehören in den Biomüll. Gut kompostierbar sind neben Gemüse- und Obstresten auch Eierschalen, Kaffee- und Teefilter. Bananenschalen, gespritzte Zitrusfrüchte, gekochte Essensreste, Brot, Fleisch oder Milchprodukte solltest du hingegen nicht auf den Kompost geben. Was passiert beim Kompostieren? Zu Beginn der sogenannten „Rotte“ werden zuerst die schnell abbaubaren Stoffe von den Mikroorganismen verputzt. Dabei entsteht Wärme. Die Temperaturen in einem frischen Komposthaufen können auf bis zu 70 Grad Celsius steigen. Sobald die Temperatur sinkt, wandern die Kleinstlebewesen zur Kaltrotte ein und beginnen die Humusproduktion. Ein Kompost braucht Sauerstoff und sollte daher ein bis zwei Mal von oben etwas umgegraben werden. Diese Arbeit verrichtet „im Kleinen“ auch der Chef der Kompost-WG, der Regenwurm. Er gräbt den Boden einmal komplett um. Je mehr Regenwürmer, desto gesünder der Boden. Ein gut „gelüfteter“ Kompost fault und stinkt nicht, sondern riecht nach Walderde. Kompost ist das schwarze Gold des Gartens. Wie lange braucht der Kompost? Bei erhöhter Temperatur im Schnellkomposter kann der Mulch- oder Frischkompost bereits nach drei bis sechs Monaten abgetragen werden. Er hat eine starke Düngewirkung. Unter natürlichen Bedingungen verrotten die Ausgangsstoffe innerhalb von sechs bis zwölf Monaten (im Sommer schneller als im Winter). Dieser Reifkompost ist für alle Pflanzen geeignet. Ein großer Komposthaufen braucht maximal zwei Jahre. So solltest du deinen Kompost verwenden Teste den Kompost in einem Töpfchen mit Kresse und beobachte, wie schnell sie wächst. Streue dein durchgesiebtes „schwarzes Gold“ über die Beete und harke nach. Besonders stark zehrende Pflanzen wie Tomaten oder Kürbisse aber auch Obstbäume und viele Beerensträucher freuen sich über dieses Futter. Erdbeeren, Heidelbeeren sowie Rhododendron hingegen vertragen keinen Kompost. Das könnte dich auch interessieren.

Karamellisieren

Karamellisieren

Karamellisieren – der süße Genuss. So einfach wird aus Zucker köstliches Karamell. Süßes, goldenes Karamell ist ein Genuss – und das nicht nur als Bonbon, gebrannte Mandel oder cremige Dessertsauce. Auch herzhafte Gerichte lassen sich durch Karamellisieren verfeinern. Für diese Zubereitungsmethode benötigst du im Grunde nur zwei Dinge: Zucker und Hitze. Erfahre hier, worauf es bei dieser Kochtechnik ankommt und wie du deinen Gerichten jene ganz besondere Karamellnote verleihst. Was bedeutet Karamellisieren? Wenn Zucker unter Hitzeeinwirkung schmilzt und dabei eine goldgelbe bis braune Farbe annimmt, spricht man von Karamellisieren. Ab etwa 135 °C verflüssigt sich Zucker, ab 160 °C karamellisiert er und entwickelt sein typisches nussiges, leicht bitteres, aber köstliches Aroma. Lebensmittel, die bereits Zucker enthalten, etwa Obst und Gemüse, benötigen dazu streng genommen keine zusätzliche Süße. Doch in der Regel wird auch bei der Zubereitung von glasierten Möhren oder karamellisierten Zwiebeln weiterer Zucker hinzugefügt. Zucker karamellisieren. Um Zucker zu Karamell zu schmelzen, gibt es zwei verschiedene Zubereitungsarten: 1. Trockene Methode Bei dieser Technik wird der Zucker direkt in einer Pfanne erhitzt, ohne Wasser hinzuzufügen. Dies erfordert besondere Aufmerksamkeit, da der Zucker schnell verbrennen kann. Diese Methode eignet sich gut für kleine Mengen Zucker und erfordert weniger Zeit. 2. Nasse Methode Du kannst Zucker auch in Wasser auflösen und erhitzen. Diese Methode dauert etwas länger, ist aber einfacher zu kontrollieren, da das Wasser den Zucker gleichmäßig erhitzt. Außerdem ist das Risiko geringer, dass der Zucker anbrennt. Die nasse Methode eignet sich gut für größere Mengen Karamell. Welcher Zucker eignet sich zum Karamellisieren? Im Grunde lassen sich alle Zuckerarten karamellisieren. Es gibt aber Unterschiede. Der Geschmack, die Farbe des Karamells und die Temperatur, bei der Zucker sich verflüssigt, variieren je nach Art. Während weißer Kristallzucker bei etwa 170 °C karamellisiert, beginnen brauner Zucker und Muscovado (unraffinierter Rohrzucker), schon ab etwa 150 °C flüssig zu werden. Fruchtzucker karamellisiert sogar bereits bei 110–120 °C. Zuckerart Temperatur in °C Farbergebnis Geschmack Fruchtzucker 110–120 Hellgold süß, fruchtig, milder Karamellgeschmack Brauner Zucker 150–160 Dunkler Bernstein malzig, starke Melassenote Muscovado 150–160 Dunkelbraun intensiv, kräftig, starke Karamell- und Melassenote Weißer Kristallzucker 160–170 Hellgold bis Bernstein klassisch süß, leicht nussig, klare Karamellnote Rohrzucker 160–170 Hellgold bis Bernstein mild-süß, leicht malzig, subtiler Karamellgeschmack Puderzucker 160–170 Hellgold feine Süße, mild Praktische Tipps zum Karamellisieren. Wähle die richtige Pfanne: Ideal sind Pfannen mit einem dicken Boden, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten. Edelstahl- oder Kupferpfannen sind besonders gut geeignet. Verteile den Zucker gleichmäßig: Das geht am besten, wenn du den Zucker in einer dünnen Schicht in die Pfanne gibst. Nicht zu viel umrühren, sonst bilden sich schnell Klumpen. Habe Geduld: Karamellisieren erfordert ständige Aufmerksamkeit. Lass den Zucker nicht unbeaufsichtigt und behalte die Temperatur immer im Blick. Sei vorsichtig: Karamell wird extrem heiß. Vermeide direkten Hautkontakt. Bei der Zubereitung von Karamellsauce kann das Bedecken von Handrücken und Armen sinnvoll sein. Die Königsdisziplin des Karamellisierens – Karamellsauce. Ob auf Kuchen, Eisbechern oder anderen Desserts: Eine süße, manchmal auch mit Salz verfeinerte, Karamellsauce ist oft die Krönung einer Süßspeise. Hierzu kocht man mit Zucker und Wasser einen Sirup und verfeinert diesen anschließend mit Sahne und Butter, sodass die typische Cremigkeit entsteht. Bei der Zubereitung kommt es auf das richtige Timing an, einen genauen Blick auf die Temperatur und vor allem Geduld. Karamellsauce – ein einfaches Rezept. Zutaten: 200 g Zucker 100 ml Wasser 200 ml Schlagsahne 50 g Butter 1 Prise Salz Zubereitung: Zucker und Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, ohne zu rühren. Die Hitze reduzieren und den Zucker so lange köcheln lassen (ca. 10–15 Minuten), bis er eine goldbraune Farbe erreicht hat. Den Topf vom Herd nehmen. Die Sahne vorsichtig hinzufügen. Achtung: Es kann spritzen. Die Butter und 1 Prise Salz einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Karamellsauce vor dem Servieren etwas abkühlen lassen. Gut verschlossen im Kühlschrank gelagert hält sich die Sauce bis zu 3 Wochen, im Tiefkühlfach sogar bis zu 3 Monate. Unser Tipp: Achte beim Köcheln des Zucker-Wasser-Gemischs darauf, dass der Sirup nicht über 170 °C erhitzt wird, sonst verbrennt er und wird bitter. Miss gegebenenfalls mit einem Küchen- oder sogar Zuckerthermometer nach. Wenn der Sirup eine dunkelbraune und leicht rötliche Färbung hat und sich etwas dickflüssig-zäh anfühlt, ist er fertig. Rezepte mit Karamellsauce. Crème Brûllée - Der Klassiker. Dieses sahnig-cremige Dessert hat zwar keine Karamellsauce, aber dafür eine dünne, knusprige Karamellschicht. Um diese köstliche Zuckerkruste herzustellen, benötigst du einen Küchenbrenner. Streue zunächst gleichmäßig eine dünne Schicht Zucker über die abgekühlte Crème. Danach nimmst du den Küchenbrenner zur Hand. Halte die Flamme knapp über die Crème und bewege sie gleichmäßig hin und her, bis der Zucker geschmolzen ist und eine bernsteinfarbene, knusprige Karamellkruste entsteht. Karamellisieren von Zwiebeln. Die Methode, Zucker zu erhitzen, bis er sich verflüssigt und goldbraun verfärbt, eignet sich nicht nur für süße Nachspeisen, sondern kommt auch in der herzhaften Küche zum Einsatz – zum Beispiel bei Zwiebeln. Karamellisierte Zwiebeln verfeinern viele Gerichte und passen gut zu Burgern, Kartoffelpüree oder gebratenem Steak. Auch bei französischen Rezepten wie Zwiebelsuppe oder Quiche Lorraine sind sie unverzichtbar. Durch langsames Anbraten mit etwas Zucker werden die Knollen besonders süß und weich. Und so geht’s: Die Zwiebeln abziehen, in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl oder Butter bei niedriger Hitze sehr langsam anbraten. Nach und nach etwas Zucker hinzufügen und rühren, bis die Zwiebeln tiefgolden sind. Der Prozess kann je nach Menge der Zwiebeln bis zu 45 Minuten dauern. Nüsse karamellisieren. Karamellisierte Nüsse sind ein Nasch-Klassiker – vor allem in der Winterzeit und zu Weihnachten. Du kannst gebrannte Mandeln ganz leicht zu Hause selber herstellen: Koche Zucker, Wasser und Zimt in einer Pfanne auf, füge die Mandeln hinzu und lasse alles unter ständigem Rühren so lange köcheln, bis das Wasser verdampft ist und die Mandeln mit einer klebrigen Zuckerschicht überzogen sind. Anschließend abkühlen lassen und losknabbern. Walnüsse mit Honig zu karamellisieren ist besonders beliebt. Da die Walnüsse in einer Pfanne mit etwas Honig und Zucker erhitzen, bis sie gleichmäßig mit dem geschmolzenen Zucker überzogen sind. Anschließend lässt du sie auf einem Backblech abkühlen, bis sie wieder fest geworden sind. Karamellisieren von Karotten. Karotten können ebenfalls karamellisiert werden. Brate sie dazu im Ganzen, in Scheiben oder in Spalten geschnitten in einer Pfanne mit Butter und etwas Zucker bei mittlerer Hitze an, bis sie weich und karamellisiert sind. Diese Methode verleiht den Karotten eine köstliche, süße Note und macht sie zu einer perfekten Beilage. Neben Karotten eignen sich auch andere Gemüsesorten wie Kartoffeln, Spargel, Paprika oder Zucchini. Obst karamellisieren. Karamellisiertes Obst eignet sich hervorragend als Dessert, als Topping für Eiscreme oder Joghurt und als süße Beilage zu herzhaften Gerichten. Besonders geeignet sind Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Bananen. Dazu das Obst in Scheiben oder Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Butter und Zucker erhitzen, bis sich letzterer verflüssigt hat. Mit einem Spritzer Zitronensaft kannst du die Süße ausgleichen und eine frische Note hinzufügen. Ziegenkäse karamellisieren. Das Karamellisieren von Ziegenkäse ist eine raffinierte Methode, um das Gericht noch verführerischer zu machen. Dazu wird der Käse mit einer dünnen Schicht Zucker bestreut oder Honig beträufelt und unter dem Grill erhitzt, bis die Oberfläche karamellisiert ist. Das Ergebnis ist eine köstliche Kombination aus süßen und herzhaften Aromen, ideal für Salate oder als Vorspeise. Leckere Rezepte mit Karamell. Häufige Fragen und Antworten. Das könnte dich auch interessieren: Kuvertüre richtig schmelzen. So gelingt dir der köstliche Schokoladenüberzug für Kekse, Kuchen und mehr. Kuvertüre schmelzen Backen ohne Gluten. Kuchen, Brot und Brötchen gelingen auch glutenfrei – alle Alternativen und Backtipps im Überblick. Glutenfrei backen Süßen ohne Zucker. Probiere Honig, Ahornsirup, Datteln oder Kokosblütenzucker als leckere Alternativen. Entdecke neue Möglichkeiten für deine Rezepte! Backen ohne Zucker

Karamellisieren

Karamellisieren

Karamellisieren – der süße Genuss. So einfach wird aus Zucker köstliches Karamell. Süßes, goldenes Karamell ist ein Genuss – und das nicht nur als Bonbon, gebrannte Mandel oder cremige Dessertsauce. Auch herzhafte Gerichte lassen sich durch Karamellisieren verfeinern. Für diese Zubereitungsmethode benötigst du im Grunde nur zwei Dinge: Zucker und Hitze. Erfahre hier, worauf es bei dieser Kochtechnik ankommt und wie du deinen Gerichten jene ganz besondere Karamellnote verleihst. Was bedeutet Karamellisieren? Wenn Zucker unter Hitzeeinwirkung schmilzt und dabei eine goldgelbe bis braune Farbe annimmt, spricht man von Karamellisieren. Ab etwa 135 °C verflüssigt sich Zucker, ab 160 °C karamellisiert er und entwickelt sein typisches nussiges, leicht bitteres, aber köstliches Aroma. Lebensmittel, die bereits Zucker enthalten, etwa Obst und Gemüse, benötigen dazu streng genommen keine zusätzliche Süße. Doch in der Regel wird auch bei der Zubereitung von glasierten Möhren oder karamellisierten Zwiebeln weiterer Zucker hinzugefügt. Zucker karamellisieren. Um Zucker zu Karamell zu schmelzen, gibt es zwei verschiedene Zubereitungsarten: 1. Trockene Methode Bei dieser Technik wird der Zucker direkt in einer Pfanne erhitzt, ohne Wasser hinzuzufügen. Dies erfordert besondere Aufmerksamkeit, da der Zucker schnell verbrennen kann. Diese Methode eignet sich gut für kleine Mengen Zucker und erfordert weniger Zeit. 2. Nasse Methode Du kannst Zucker auch in Wasser auflösen und erhitzen. Diese Methode dauert etwas länger, ist aber einfacher zu kontrollieren, da das Wasser den Zucker gleichmäßig erhitzt. Außerdem ist das Risiko geringer, dass der Zucker anbrennt. Die nasse Methode eignet sich gut für größere Mengen Karamell. Welcher Zucker eignet sich zum Karamellisieren? Im Grunde lassen sich alle Zuckerarten karamellisieren. Es gibt aber Unterschiede. Der Geschmack, die Farbe des Karamells und die Temperatur, bei der Zucker sich verflüssigt, variieren je nach Art. Während weißer Kristallzucker bei etwa 170 °C karamellisiert, beginnen brauner Zucker und Muscovado (unraffinierter Rohrzucker), schon ab etwa 150 °C flüssig zu werden. Fruchtzucker karamellisiert sogar bereits bei 110–120 °C. Zuckerart Temperatur in °C Farbergebnis Geschmack Fruchtzucker 110–120 Hellgold süß, fruchtig, milder Karamellgeschmack Brauner Zucker 150–160 Dunkler Bernstein malzig, starke Melassenote Muscovado 150–160 Dunkelbraun intensiv, kräftig, starke Karamell- und Melassenote Weißer Kristallzucker 160–170 Hellgold bis Bernstein klassisch süß, leicht nussig, klare Karamellnote Rohrzucker 160–170 Hellgold bis Bernstein mild-süß, leicht malzig, subtiler Karamellgeschmack Puderzucker 160–170 Hellgold feine Süße, mild Praktische Tipps zum Karamellisieren. Wähle die richtige Pfanne: Ideal sind Pfannen mit einem dicken Boden, um eine gleichmäßige Hitzeverteilung zu gewährleisten. Edelstahl- oder Kupferpfannen sind besonders gut geeignet. Verteile den Zucker gleichmäßig: Das geht am besten, wenn du den Zucker in einer dünnen Schicht in die Pfanne gibst. Nicht zu viel umrühren, sonst bilden sich schnell Klumpen. Habe Geduld: Karamellisieren erfordert ständige Aufmerksamkeit. Lass den Zucker nicht unbeaufsichtigt und behalte die Temperatur immer im Blick. Sei vorsichtig: Karamell wird extrem heiß. Vermeide direkten Hautkontakt. Bei der Zubereitung von Karamellsauce kann das Bedecken von Handrücken und Armen sinnvoll sein. Die Königsdisziplin des Karamellisierens – Karamellsauce. Ob auf Kuchen, Eisbechern oder anderen Desserts: Eine süße, manchmal auch mit Salz verfeinerte, Karamellsauce ist oft die Krönung einer Süßspeise. Hierzu kocht man mit Zucker und Wasser einen Sirup und verfeinert diesen anschließend mit Sahne und Butter, sodass die typische Cremigkeit entsteht. Bei der Zubereitung kommt es auf das richtige Timing an, einen genauen Blick auf die Temperatur und vor allem Geduld. Karamellsauce – ein einfaches Rezept. Zutaten: 200 g Zucker 100 ml Wasser 200 ml Schlagsahne 50 g Butter 1 Prise Salz Zubereitung: Zucker und Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen, ohne zu rühren. Die Hitze reduzieren und den Zucker so lange köcheln lassen (ca. 10–15 Minuten), bis er eine goldbraune Farbe erreicht hat. Den Topf vom Herd nehmen. Die Sahne vorsichtig hinzufügen. Achtung: Es kann spritzen. Die Butter und 1 Prise Salz einrühren, bis eine glatte Masse entsteht. Die Karamellsauce vor dem Servieren etwas abkühlen lassen. Gut verschlossen im Kühlschrank gelagert hält sich die Sauce bis zu 3 Wochen, im Tiefkühlfach sogar bis zu 3 Monate. Unser Tipp: Achte beim Köcheln des Zucker-Wasser-Gemischs darauf, dass der Sirup nicht über 170 °C erhitzt wird, sonst verbrennt er und wird bitter. Miss gegebenenfalls mit einem Küchen- oder sogar Zuckerthermometer nach. Wenn der Sirup eine dunkelbraune und leicht rötliche Färbung hat und sich etwas dickflüssig-zäh anfühlt, ist er fertig. Rezepte mit Karamellsauce. Crème Brûllée - Der Klassiker. Dieses sahnig-cremige Dessert hat zwar keine Karamellsauce, aber dafür eine dünne, knusprige Karamellschicht. Um diese köstliche Zuckerkruste herzustellen, benötigst du einen Küchenbrenner. Streue zunächst gleichmäßig eine dünne Schicht Zucker über die abgekühlte Crème. Danach nimmst du den Küchenbrenner zur Hand. Halte die Flamme knapp über die Crème und bewege sie gleichmäßig hin und her, bis der Zucker geschmolzen ist und eine bernsteinfarbene, knusprige Karamellkruste entsteht. Karamellisieren von Zwiebeln. Die Methode, Zucker zu erhitzen, bis er sich verflüssigt und goldbraun verfärbt, eignet sich nicht nur für süße Nachspeisen, sondern kommt auch in der herzhaften Küche zum Einsatz – zum Beispiel bei Zwiebeln. Karamellisierte Zwiebeln verfeinern viele Gerichte und passen gut zu Burgern, Kartoffelpüree oder gebratenem Steak. Auch bei französischen Rezepten wie Zwiebelsuppe oder Quiche Lorraine sind sie unverzichtbar. Durch langsames Anbraten mit etwas Zucker werden die Knollen besonders süß und weich. Und so geht’s: Die Zwiebeln abziehen, in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl oder Butter bei niedriger Hitze sehr langsam anbraten. Nach und nach etwas Zucker hinzufügen und rühren, bis die Zwiebeln tiefgolden sind. Der Prozess kann je nach Menge der Zwiebeln bis zu 45 Minuten dauern. Nüsse karamellisieren. Karamellisierte Nüsse sind ein Nasch-Klassiker – vor allem in der Winterzeit und zu Weihnachten. Du kannst gebrannte Mandeln ganz leicht zu Hause selber herstellen: Koche Zucker, Wasser und Zimt in einer Pfanne auf, füge die Mandeln hinzu und lasse alles unter ständigem Rühren so lange köcheln, bis das Wasser verdampft ist und die Mandeln mit einer klebrigen Zuckerschicht überzogen sind. Anschließend abkühlen lassen und losknabbern. Walnüsse mit Honig zu karamellisieren ist besonders beliebt. Da die Walnüsse in einer Pfanne mit etwas Honig und Zucker erhitzen, bis sie gleichmäßig mit dem geschmolzenen Zucker überzogen sind. Anschließend lässt du sie auf einem Backblech abkühlen, bis sie wieder fest geworden sind. Karamellisieren von Karotten. Karotten können ebenfalls karamellisiert werden. Brate sie dazu im Ganzen, in Scheiben oder in Spalten geschnitten in einer Pfanne mit Butter und etwas Zucker bei mittlerer Hitze an, bis sie weich und karamellisiert sind. Diese Methode verleiht den Karotten eine köstliche, süße Note und macht sie zu einer perfekten Beilage. Neben Karotten eignen sich auch andere Gemüsesorten wie Kartoffeln, Spargel, Paprika oder Zucchini. Obst karamellisieren. Karamellisiertes Obst eignet sich hervorragend als Dessert, als Topping für Eiscreme oder Joghurt und als süße Beilage zu herzhaften Gerichten. Besonders geeignet sind Äpfel, Birnen, Pfirsiche und Bananen. Dazu das Obst in Scheiben oder Stücke schneiden und in einer Pfanne mit etwas Butter und Zucker erhitzen, bis sich letzterer verflüssigt hat. Mit einem Spritzer Zitronensaft kannst du die Süße ausgleichen und eine frische Note hinzufügen. Ziegenkäse karamellisieren. Das Karamellisieren von Ziegenkäse ist eine raffinierte Methode, um das Gericht noch verführerischer zu machen. Dazu wird der Käse mit einer dünnen Schicht Zucker bestreut oder Honig beträufelt und unter dem Grill erhitzt, bis die Oberfläche karamellisiert ist. Das Ergebnis ist eine köstliche Kombination aus süßen und herzhaften Aromen, ideal für Salate oder als Vorspeise. Leckere Rezepte mit Karamell. Häufige Fragen und Antworten. Das könnte dich auch interessieren: Kuvertüre richtig schmelzen. So gelingt dir der köstliche Schokoladenüberzug für Kekse, Kuchen und mehr. Kuvertüre schmelzen Backen ohne Gluten. Kuchen, Brot und Brötchen gelingen auch glutenfrei – alle Alternativen und Backtipps im Überblick. Glutenfrei backen Süßen ohne Zucker. Probiere Honig, Ahornsirup, Datteln oder Kokosblütenzucker als leckere Alternativen. Entdecke neue Möglichkeiten für deine Rezepte! Backen ohne Zucker

Drachen basteln

Drachen basteln

Drachen basteln leicht gemacht. Eine kreative DIY-Anleitung für deinen Herbst-Spaß. Im Herbst beginnt wieder die windige Jahreszeit. Sie ist wie gemacht zum Drachen basteln und steigen lassen. Das Schöne: Dieser Spaß für Kinder und Erwachsene bedeutet weder viel Aufwand noch Kosten. Denn für einen schönen Drachen zum Selberbasteln benötigst du nur wenige und einfache Utensilien. Entdecke unsere ausführliche Bastelanleitung und probiere es aus! Drachenarten im Überblick. Es gibt eine Vielzahl von Drachenarten, die sich in Form, Größe und Flugverhalten unterscheiden. Das sind die gängigsten Modelle: Einleiner-Drachen. Einleiner sind die klassischen Flugdrachen, die mit nur einer Leine gesteuert werden. Sie sind besonders einfach selbst zu basteln und zu fliegen. Das macht sie ideal für Kinder und Anfänger. Einleiner gibt es in vielen verschiedenen Formen, darunter klassische rautenförmige Modelle, Kastendrachen und oder manchmal auch spezielle Designs wie Tiere oder Figuren. Lenkdrachen. Lenkdrachen sind für fortgeschrittene Drachenflieger konzipiert. Da sie zwei oder mehr Schnüre verwenden, kann man sie präzise steuern. Diese Drachen bestehen oft aus bruchsicheren Materialien wie Glasfaser oder Kohlefaser, um den Belastungen bei komplexen Flugmanövern standzuhalten. Lenkdrachen eignen sich besonders für Personen, die sich für Kunstflug oder Wettbewerbssport interessieren. Stablose Drachen. Stablose Fluggeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine festen Stangen oder Gestänge haben. Sie fliegen durch den Staudruck des Windes und sind daher besonders leicht und nahezu unzerstörbar. Sie können einfach zusammengefaltet und in der Tasche transportiert werden. Dank ihrer einfachen Handhabung sind sie gut für Anfänger geeignet. Aus einer Mülltüte einen Drachen selber bauen. Eine Mülltüte hat nicht nur jeder zu Hause, sie ist auch stabiler als dünnes Papier. Wie dieser einfache Einleiner-Drachen zum Selberbasteln funktioniert, erfährst du Schritt für Schritt in unserer Anleitung. Mit Kindern einen Drachen basteln. Das brauchst du: 1 bis 2 Rundstäbe aus Holz, circa 5 mm Durchmesser, 100 cm lang (alternativ: lange, glatte Äste oder Stöcke) Ggf. Handsäge zum Kürzen der Rundstäbe 1 stabilen schwarzen Müllbeutel (alternativ Papier) Schere Klebstoff Schnur/Kordel oder Klebeband 1 bis 2 transparente Recycling-Müllsäcke (alternativ Krepppapier oder Transparentpapier) einen kleinen Schwamm Acrylfarben (helle, leuchtende Farbtöne) Drachenschnur mit Griff, 100 m 1. Das Kreuz zusammenbinden. Der erste Schritt zum Drachen selber basteln beginnt damit, die Rundstäbe in Form zu bringen. Säge die Stäbe auf die Maße 56 cm x 39 cm zurecht und lege sie über Kreuz (oder auch in T-Form) aufeinander. Fixiere sie mithilfe der Schnur, Kordel oder des Klebebands in der Mitte. Achte dabei darauf, dass die Hölzer in der Mitte möglichst stabil sind. 2. Die Folie zuschneiden. Entferne zunächst die Tragebänder deiner Mülltüte, sodass du sie ausgebreitet als rechteckige Fläche vor dir liegen hast. Platziere die fixierten Stäbe in der Mitte und schneide mit der Schere großzügig rund um das Kreuz eine Rauten-Form aus. Wichtig: Lasse dabei etwa 10 bis 15 cm Abstand zu den Hölzern. 3. Die Grundform kleben. Falte den überstehenden Rand nun nach innen. Bestreiche die Innenseite der geklappten Fläche mit Kleber und fixiere sie, so dass das Holz-Kreuz in den Ecken eingefasst ist. Langsam nimmt dein DIY-Drachen Form an. Schon gewusst? Der höchste Drachen, der jemals gesichtet wurde, flog auf 9740 Metern Höhe – und übertrifft damit sogar den Mount Everest in Sachen Höhe. Dass dieser Weltrekord schon über 100 Jahre alt ist, macht ihn beinahe noch erstaunlicher. Aufgestellt wurde er im Sommer 1919 bei einem Wetterexperiment am königlich-preußischem Institut in Lindenberg, bei dem ein Gespann aus 8 Einzeldrachen in die Luft geschickt wurde. Aber Vorsicht: Private Flugdrachen dürfen heute hierzulande nur auf eine maximale Höhe von 100 Metern steigen, damit sie den Luftverkehr nicht gefährden. 4. Die Enden fixieren. Um das Grundgerüst des Drachens fertig zu basteln, drehe ihn um. Zwirble nun an den vier Ecken die Folie fest um die Enden der Stäbe. Verknote oder fixiere die Ecken mit etwas Schnur oder Klebeband. Fertig ist der Grundbau deines DIY-Flugdrachens. 5. Den Drachenschwanz und die Schnur befestigen. Jetzt bekommt dein DIY-Drachen seinen Schwanz. Schneide die dünnen, transparenten Müllbeutel in gleich große Streifen und wickle sie in gleichmäßigen Abständen um ein Stück Kordel. Binde diesen Drachenschwanz am unteren Ende deines Fluggerätes fest. Um den Drachen flugfähig zu machen, benötigt er nun seine Schnur. Drehe ihn wieder um und stich entlang des vertikalen, längeren Stabs zwei kleine Löcher in die Tüte: ein Loch 15 cm über dem unteren Ende und ein Loch 15 cm unter dem oberen Ende des Korpus. Nun fädelst du die Schnur durch die Löcher und bindest an der Innenseite die lange Drachenschnur fest. Tipp: Du kannst die bunten Schleifen deines Drachens auch aus buntem Krepppapier oder Transparentpapier basteln, wenn du davon noch etwas vorrätig hast. Ganz nach dem Motto: je bunter, desto besser! 6. Den Dachen bemalen. Nach dem Drachenbau kommt das Dekorieren – ein besonderer und spannender Schritt für Kinder. Dein Drachen kann nämlich so bunt und ausgefallen aussehen, wie du nur magst – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst zum Beispiel aus einem alten Küchenschwamm kleine Stempel in verschiedenen geometrischen Formen herstellen und mit diesem Muster auf die Folie stempeln. Acrylfarbe etwa hat eine gute Deckkraft und ist auf der dunklen Folie besonders gut zu sehen. Alternativ kannst du deine Folie auch bemalen. Wichtig sind leuchtende, grelle Farben, damit dein Drachen auch von Weitem nicht zu übersehen ist. 7. Der fertige Drachen. Das große Finale deines DIY-Projekts steht bevor: Schnapp dir alles, was du brauchst – allen voran natürlichen dein Fluggerät – und raus an die frische Luft. Dein DIY-Drachen will hoch hinaus. Tipp: Um dein DIY-Projekt noch nachhaltiger zu gestalten, kannst du für dein Gerüst auch schmale, möglichst gerade gewachsene, Stöcke oder Äste verwenden, die du beim Herbstspaziergang gefunden hast. Damit verpasst du deinem Drachen noch dazu einen natürlichen, rustikalen Look. Auf die Symmetrie kommt es an. Drachen selber basteln: Darauf kommt es an. So einen Drachen zu basteln, ist gar nicht schwer – und doch gibt es ein paar Dinge, die du beim Basteln wissen solltest. Denn damit er gut fliegt, sind einige wesentliche Designprinzipien zu beachten: Symmetrie: Ein gut fliegender Drachen sollte symmetrisch sein. Das bedeutet, dass beide Seiten des Grundgerüsts gleich sein sollten, damit es stabil in der Luft bleibt. Gleichgewicht: Der Schwerpunkt des Drachens sollte leicht nach vorne versetzt sein, damit er nicht nach hinten kippt. Dies kann durch das Anbringen des Schwanzes erreicht werden, der auch hilft, den Flug zu stabilisieren. Form: Viele gut fliegende Drachen sind diamantförmig oder sechseckig. Diese Formen bieten eine gute Balance zwischen Auftrieb und Stabilität. Auftrieb: Der Drachen muss genügend Fläche haben, um Auftrieb zu erzeugen. Dabei hilft eine große Segelfläche aus leichtem Material wie Papier, Folie oder Stoff. Struktur: Die Struktur sollte leicht, aber stabil sein. Rundstäbe aus Holz sind oft geeignet, um den Drachen zu stützen. So gelingt der erste Flug mit dem DIY-Drachen. Du möchtest deinen selbst gebastelten Drachen in die Luft bringen? Kein Problem: Ein Einleiner wie in unserer Anleitung ist das ideale Einstiegsmodell. Er hebt nämlich schon bei wenig Wind ab und ist auch bei mittlerer Windgeschwindigkeit noch gut einsetzbar. Bei einem Sturm solltest du deinen DIY-Drachen, egal ob ein Papierdrachen oder einer aus Folie, besser nicht in den Himmel lassen – dafür ist er nicht stabil genug. Sicherheit beim Drachen fliegen: Das solltest du beachten. Wo, wann und womit: Beim Drachensteigen gibt es ein paar wichtige Sicherheitstipps zu beachten, um Unfälle zu vermeiden: Richtigen Standort wählen. Wähle für deinen Drachen-Spaß offene Flächen, die frei von Hindernissen wie Bäumen, Gebäuden oder Stromleitungen sind. Achte darauf, dass der Platz auch fernab von Straßen und Flughäfen liegt, um den Luftverkehr nicht zu stören. Wetterbedingungen prüfen. Prüfe immer die Wetterbedingungen, bevor du deinen Drachen steigen lässt. Ideale Verhältnisse liegen zwischen 2 und 5 Beaufort (Maßeinheit für die Windstärke). Bei zu starkem Wind kann der Drachen unkontrollierbar werden. Es ist besonders wichtig, dass du bei Gewitter oder Regen nicht zu fliegen, da die Gefahr eines Blitzschlags besteht. Auch nasse Leinen sollten vermieden werden, da sie Strom leiten können. Die richtige Ausrüstung verwenden. Nutze stabile Schnüre, die der Zugkraft deines Drachens standhalten. Handschuhe sind empfehlenswert, um Verletzungen durch die Schnur zu vermeiden. Besonders bei stark ziehenden Drachen können die Leinen durch den Druck wie scharfe Klingen wirken. Sicherheitsabstände einhalten. Halte stets genügend Abstand zu anderen Personen und Tieren, um Kollisionen zu vermeiden. Besonders wichtig ist ein Mindestabstand von 50 Metern zu Stromleitungen. Achte darauf, dass keine Menschen unter einem fliegenden Drachen hindurchlaufen und dass Zuschauer sich hinter dem Piloten aufhalten. Beschädigungen überprüfen. Kontrolliere deinen Drachen vor jedem Flug auf Risse oder andere Schäden. Ein beschädigter Drachen kann unkontrolliert abstürzen und so zu Unfällen führen. Auch die Schnüre sollten auf Abnutzung überprüft werden. Umweltfreundliches Drachensteigen. Achte darauf, alle Materialien und Verpackungen wieder mitzunehmen und die Natur nicht zu verschmutzen. Lasse auch keine Leinen in der Natur zurück, weil diese für Tiere gefährlich sein können. Weitere Bastelprojekte. Aus welchem Material möchtest du dein Fluggerät am liebsten basteln? Drachen aus Papier sind leicht herzustellen und können vielfältig gestaltet werden. Sie sind jedoch auch empfindlich gegenüber Nässe. Einmal ins feuchte Laub gefallen, fliegen sie nicht mehr gut. Eine robustere, regenfeste Alternative ist unsere Variante aus einem Müllbeutel. Wenn du dich für das Upcycling von Materialien interessierst, dann probiere doch auch Stoffreste aus, um individuelle und umweltfreundliche Drachen zu basteln. Häufige Fragen zum Basteln von Drachen. Das könnte dich auch interessieren: Selbst gemachte Kinderkostüme. Ob Mottoparty oder Fasching – als Regenbogenfisch oder Astronaut:in zieht dein Kind alle Blicke auf sich. Kinderkostüme selber machen DIY – Steckenpferd basteln. Bastle dir aus Wollsocken und Filz ein cooles Pferd. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Steckenpferd basteln Lovely Wohnzimmer. Wir haben die kuscheligsten Wohntrends und Trendfarben der Saison für deinen Lieblingsraum. Cosy Wohnzimmer

Drachen basteln

Drachen basteln

Drachen basteln leicht gemacht. Eine kreative DIY-Anleitung für deinen Herbst-Spaß. Im Herbst beginnt wieder die windige Jahreszeit. Sie ist wie gemacht zum Drachen basteln und steigen lassen. Das Schöne: Dieser Spaß für Kinder und Erwachsene bedeutet weder viel Aufwand noch Kosten. Denn für einen schönen Drachen zum Selberbasteln benötigst du nur wenige und einfache Utensilien. Entdecke unsere ausführliche Bastelanleitung und probiere es aus! Drachenarten im Überblick. Es gibt eine Vielzahl von Drachenarten, die sich in Form, Größe und Flugverhalten unterscheiden. Das sind die gängigsten Modelle: Einleiner-Drachen. Einleiner sind die klassischen Flugdrachen, die mit nur einer Leine gesteuert werden. Sie sind besonders einfach selbst zu basteln und zu fliegen. Das macht sie ideal für Kinder und Anfänger. Einleiner gibt es in vielen verschiedenen Formen, darunter klassische rautenförmige Modelle, Kastendrachen und oder manchmal auch spezielle Designs wie Tiere oder Figuren. Lenkdrachen. Lenkdrachen sind für fortgeschrittene Drachenflieger konzipiert. Da sie zwei oder mehr Schnüre verwenden, kann man sie präzise steuern. Diese Drachen bestehen oft aus bruchsicheren Materialien wie Glasfaser oder Kohlefaser, um den Belastungen bei komplexen Flugmanövern standzuhalten. Lenkdrachen eignen sich besonders für Personen, die sich für Kunstflug oder Wettbewerbssport interessieren. Stablose Drachen. Stablose Fluggeräte zeichnen sich dadurch aus, dass sie keine festen Stangen oder Gestänge haben. Sie fliegen durch den Staudruck des Windes und sind daher besonders leicht und nahezu unzerstörbar. Sie können einfach zusammengefaltet und in der Tasche transportiert werden. Dank ihrer einfachen Handhabung sind sie gut für Anfänger geeignet. Aus einer Mülltüte einen Drachen selber bauen. Eine Mülltüte hat nicht nur jeder zu Hause, sie ist auch stabiler als dünnes Papier. Wie dieser einfache Einleiner-Drachen zum Selberbasteln funktioniert, erfährst du Schritt für Schritt in unserer Anleitung. Mit Kindern einen Drachen basteln. Das brauchst du: 1 bis 2 Rundstäbe aus Holz, circa 5 mm Durchmesser, 100 cm lang (alternativ: lange, glatte Äste oder Stöcke) Ggf. Handsäge zum Kürzen der Rundstäbe 1 stabilen schwarzen Müllbeutel (alternativ Papier) Schere Klebstoff Schnur/Kordel oder Klebeband 1 bis 2 transparente Recycling-Müllsäcke (alternativ Krepppapier oder Transparentpapier) einen kleinen Schwamm Acrylfarben (helle, leuchtende Farbtöne) Drachenschnur mit Griff, 100 m 1. Das Kreuz zusammenbinden. Der erste Schritt zum Drachen selber basteln beginnt damit, die Rundstäbe in Form zu bringen. Säge die Stäbe auf die Maße 56 cm x 39 cm zurecht und lege sie über Kreuz (oder auch in T-Form) aufeinander. Fixiere sie mithilfe der Schnur, Kordel oder des Klebebands in der Mitte. Achte dabei darauf, dass die Hölzer in der Mitte möglichst stabil sind. 2. Die Folie zuschneiden. Entferne zunächst die Tragebänder deiner Mülltüte, sodass du sie ausgebreitet als rechteckige Fläche vor dir liegen hast. Platziere die fixierten Stäbe in der Mitte und schneide mit der Schere großzügig rund um das Kreuz eine Rauten-Form aus. Wichtig: Lasse dabei etwa 10 bis 15 cm Abstand zu den Hölzern. 3. Die Grundform kleben. Falte den überstehenden Rand nun nach innen. Bestreiche die Innenseite der geklappten Fläche mit Kleber und fixiere sie, so dass das Holz-Kreuz in den Ecken eingefasst ist. Langsam nimmt dein DIY-Drachen Form an. Schon gewusst? Der höchste Drachen, der jemals gesichtet wurde, flog auf 9740 Metern Höhe – und übertrifft damit sogar den Mount Everest in Sachen Höhe. Dass dieser Weltrekord schon über 100 Jahre alt ist, macht ihn beinahe noch erstaunlicher. Aufgestellt wurde er im Sommer 1919 bei einem Wetterexperiment am königlich-preußischem Institut in Lindenberg, bei dem ein Gespann aus 8 Einzeldrachen in die Luft geschickt wurde. Aber Vorsicht: Private Flugdrachen dürfen heute hierzulande nur auf eine maximale Höhe von 100 Metern steigen, damit sie den Luftverkehr nicht gefährden. 4. Die Enden fixieren. Um das Grundgerüst des Drachens fertig zu basteln, drehe ihn um. Zwirble nun an den vier Ecken die Folie fest um die Enden der Stäbe. Verknote oder fixiere die Ecken mit etwas Schnur oder Klebeband. Fertig ist der Grundbau deines DIY-Flugdrachens. 5. Den Drachenschwanz und die Schnur befestigen. Jetzt bekommt dein DIY-Drachen seinen Schwanz. Schneide die dünnen, transparenten Müllbeutel in gleich große Streifen und wickle sie in gleichmäßigen Abständen um ein Stück Kordel. Binde diesen Drachenschwanz am unteren Ende deines Fluggerätes fest. Um den Drachen flugfähig zu machen, benötigt er nun seine Schnur. Drehe ihn wieder um und stich entlang des vertikalen, längeren Stabs zwei kleine Löcher in die Tüte: ein Loch 15 cm über dem unteren Ende und ein Loch 15 cm unter dem oberen Ende des Korpus. Nun fädelst du die Schnur durch die Löcher und bindest an der Innenseite die lange Drachenschnur fest. Tipp: Du kannst die bunten Schleifen deines Drachens auch aus buntem Krepppapier oder Transparentpapier basteln, wenn du davon noch etwas vorrätig hast. Ganz nach dem Motto: je bunter, desto besser! 6. Den Dachen bemalen. Nach dem Drachenbau kommt das Dekorieren – ein besonderer und spannender Schritt für Kinder. Dein Drachen kann nämlich so bunt und ausgefallen aussehen, wie du nur magst – deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Du kannst zum Beispiel aus einem alten Küchenschwamm kleine Stempel in verschiedenen geometrischen Formen herstellen und mit diesem Muster auf die Folie stempeln. Acrylfarbe etwa hat eine gute Deckkraft und ist auf der dunklen Folie besonders gut zu sehen. Alternativ kannst du deine Folie auch bemalen. Wichtig sind leuchtende, grelle Farben, damit dein Drachen auch von Weitem nicht zu übersehen ist. 7. Der fertige Drachen. Das große Finale deines DIY-Projekts steht bevor: Schnapp dir alles, was du brauchst – allen voran natürlichen dein Fluggerät – und raus an die frische Luft. Dein DIY-Drachen will hoch hinaus. Tipp: Um dein DIY-Projekt noch nachhaltiger zu gestalten, kannst du für dein Gerüst auch schmale, möglichst gerade gewachsene, Stöcke oder Äste verwenden, die du beim Herbstspaziergang gefunden hast. Damit verpasst du deinem Drachen noch dazu einen natürlichen, rustikalen Look. Auf die Symmetrie kommt es an. Drachen selber basteln: Darauf kommt es an. So einen Drachen zu basteln, ist gar nicht schwer – und doch gibt es ein paar Dinge, die du beim Basteln wissen solltest. Denn damit er gut fliegt, sind einige wesentliche Designprinzipien zu beachten: Symmetrie: Ein gut fliegender Drachen sollte symmetrisch sein. Das bedeutet, dass beide Seiten des Grundgerüsts gleich sein sollten, damit es stabil in der Luft bleibt. Gleichgewicht: Der Schwerpunkt des Drachens sollte leicht nach vorne versetzt sein, damit er nicht nach hinten kippt. Dies kann durch das Anbringen des Schwanzes erreicht werden, der auch hilft, den Flug zu stabilisieren. Form: Viele gut fliegende Drachen sind diamantförmig oder sechseckig. Diese Formen bieten eine gute Balance zwischen Auftrieb und Stabilität. Auftrieb: Der Drachen muss genügend Fläche haben, um Auftrieb zu erzeugen. Dabei hilft eine große Segelfläche aus leichtem Material wie Papier, Folie oder Stoff. Struktur: Die Struktur sollte leicht, aber stabil sein. Rundstäbe aus Holz sind oft geeignet, um den Drachen zu stützen. So gelingt der erste Flug mit dem DIY-Drachen. Du möchtest deinen selbst gebastelten Drachen in die Luft bringen? Kein Problem: Ein Einleiner wie in unserer Anleitung ist das ideale Einstiegsmodell. Er hebt nämlich schon bei wenig Wind ab und ist auch bei mittlerer Windgeschwindigkeit noch gut einsetzbar. Bei einem Sturm solltest du deinen DIY-Drachen, egal ob ein Papierdrachen oder einer aus Folie, besser nicht in den Himmel lassen – dafür ist er nicht stabil genug. Sicherheit beim Drachen fliegen: Das solltest du beachten. Wo, wann und womit: Beim Drachensteigen gibt es ein paar wichtige Sicherheitstipps zu beachten, um Unfälle zu vermeiden: Richtigen Standort wählen. Wähle für deinen Drachen-Spaß offene Flächen, die frei von Hindernissen wie Bäumen, Gebäuden oder Stromleitungen sind. Achte darauf, dass der Platz auch fernab von Straßen und Flughäfen liegt, um den Luftverkehr nicht zu stören. Wetterbedingungen prüfen. Prüfe immer die Wetterbedingungen, bevor du deinen Drachen steigen lässt. Ideale Verhältnisse liegen zwischen 2 und 5 Beaufort (Maßeinheit für die Windstärke). Bei zu starkem Wind kann der Drachen unkontrollierbar werden. Es ist besonders wichtig, dass du bei Gewitter oder Regen nicht zu fliegen, da die Gefahr eines Blitzschlags besteht. Auch nasse Leinen sollten vermieden werden, da sie Strom leiten können. Die richtige Ausrüstung verwenden. Nutze stabile Schnüre, die der Zugkraft deines Drachens standhalten. Handschuhe sind empfehlenswert, um Verletzungen durch die Schnur zu vermeiden. Besonders bei stark ziehenden Drachen können die Leinen durch den Druck wie scharfe Klingen wirken. Sicherheitsabstände einhalten. Halte stets genügend Abstand zu anderen Personen und Tieren, um Kollisionen zu vermeiden. Besonders wichtig ist ein Mindestabstand von 50 Metern zu Stromleitungen. Achte darauf, dass keine Menschen unter einem fliegenden Drachen hindurchlaufen und dass Zuschauer sich hinter dem Piloten aufhalten. Beschädigungen überprüfen. Kontrolliere deinen Drachen vor jedem Flug auf Risse oder andere Schäden. Ein beschädigter Drachen kann unkontrolliert abstürzen und so zu Unfällen führen. Auch die Schnüre sollten auf Abnutzung überprüft werden. Umweltfreundliches Drachensteigen. Achte darauf, alle Materialien und Verpackungen wieder mitzunehmen und die Natur nicht zu verschmutzen. Lasse auch keine Leinen in der Natur zurück, weil diese für Tiere gefährlich sein können. Weitere Bastelprojekte. Aus welchem Material möchtest du dein Fluggerät am liebsten basteln? Drachen aus Papier sind leicht herzustellen und können vielfältig gestaltet werden. Sie sind jedoch auch empfindlich gegenüber Nässe. Einmal ins feuchte Laub gefallen, fliegen sie nicht mehr gut. Eine robustere, regenfeste Alternative ist unsere Variante aus einem Müllbeutel. Wenn du dich für das Upcycling von Materialien interessierst, dann probiere doch auch Stoffreste aus, um individuelle und umweltfreundliche Drachen zu basteln. Häufige Fragen zum Basteln von Drachen. Das könnte dich auch interessieren: Selbst gemachte Kinderkostüme. Ob Mottoparty oder Fasching – als Regenbogenfisch oder Astronaut:in zieht dein Kind alle Blicke auf sich. Kinderkostüme selber machen DIY – Steckenpferd basteln. Bastle dir aus Wollsocken und Filz ein cooles Pferd. Mit Schritt-für-Schritt-Anleitung. Steckenpferd basteln Lovely Wohnzimmer. Wir haben die kuscheligsten Wohntrends und Trendfarben der Saison für deinen Lieblingsraum. Cosy Wohnzimmer

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