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Getränke

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Getränke-Rezepte: Smoothies, Bowle und Cocktails. Du stehst auf abwechslungsreiche Genussmomente bei deiner Getränkewahl? Dann bist du hier genau richtig! Unsere Getränke-Rezepte bieten eine bunte Palette an köstlichen Smoothies, nährstoffreichen Bowlen und erfrischenden Cocktails. Smoothie-Rezepte Für alle, die auf der Suche nach einem fruchtigen Start in den Tag sind oder gern zwischendurch Obst in Form von köstlichen Smoothies genießen wollen, sind unsere Smoothie-Rezepte ein wahres Paradies. Mit frischen Zutaten zauberst du im Handumdrehen nährstoffreiche und leckere Smoothies, die nicht nur den Geschmackssinn verwöhnen, sondern auch eine geballte Ladung Vitamine liefern. Probiere grüne Power-Smoothies mit Spinat und Avocado oder einen erfrischenden Beeren-Mixen – hier findest du kreative Ideen, um deinen Mixer zum Glühen zu bringen. Um den Tag mit einem Energieschub zu beginnen, empfehlen wir dir unseren "Grünkohl-Smoothie". Grünkohl, Banane, Orangen und ein Hauch Ingwer verleihen diesem Smoothie eine intensive grüne Farbe, und sorgen für einen richtigen Vitamin-Kick, der dein Immunsystem stärkt. Wenn du es lieber süßer magst, probiere den "Purple Smoothie" mit frischen Beeren, Haferdrink, Bananen, Datteln, rote Beete und Erdnusscreme. Ein wahrer Genuss für alle Fruchtliebhaber! Cocktail-Rezepte Die Welt der Cocktails ist so vielfältig wie faszinierend und unsere Cocktail-Rezepte entführen dich in eine Welt voller Aromen und kreativer Bar-Kunst. Egal, ob du nach erfrischenden Sommerdrinks, festlichen Cocktails für besondere Anlässe oder einfach nach einem entspannten Feierabendgetränk suchst – hier wirst du fündig. Wenn du deinen Gästen bei Hitze eine besondere Erfrischung bieten möchtest, serviere unsere "Sommerbowle". Dieser Cocktail vereint verschiedene Beeren, Weißwein, Zitrone und Minze zu einem farbenfrohen und geschmacksintensiven Erlebnis. Für die Liebhaber klassischer Drinks empfehlen wir den "Negroni Cocktail" – ein zeitloser Cocktail mit Bourbon, Zucker und Angostura-Bitter. In unseren Cocktail-Rezepte ist für jeden Geschmack etwas dabei. Entdecke klassische und ausgefallene Cocktails sowie Mocktails. Die alkoholfreien Cocktails erfreuen sich überall großer Beliebtheit. Selbstgemachte Limons oder Eistees wie der „Selbst gemachter Erdbeer-Eistee mit Melone“ sind perfekt für warme Sommertage– lass dich von unseren Rezepten inspirieren und entdecke neue Geschmackswelten. Cheers! Zurück zur Rezepte Übersicht Hier findest du weitere Rezeptinspirationen.

Grillrezepte

Grillrezepte

Die besten Grillrezepte für jeden Geschmack. Ob Grillgut oder Beilage: Die ALDI SÜD Rezeptwelt hält zahlreiche Rezepte zum Grillen für dich bereit. Von leckeren Salaten über Marinaden bis Gemüsezubereitungen helfen wir dir, dein BBQ um spannende Speisen zu ergänzen. Grillrezepte für jede Ernährungsform. Beim Grillen kommen Groß und Klein auf ihre kulinarischen Kosten. Ob am Wochenende im Garten mit Familie und Freunden oder im Haus auf dem Minigrill, während es draußen schneit: Grillrezepte gelingen zu jeder Jahreszeit. Auch Liebhaber spezieller Ernährungsformen werden hier fündig: Egal, ob Low Carb-Rezepte oder vegetarische Gerichte, unsere Grillrezepte bieten dir zahlreiche Inspirationen für einen leckeren Grillabend. Rezepte zum Grillen: Vielfältige Leckereien mit Fleisch. Ein Klassiker mit einem besonderen Twist: ein T-Bone-Steak mit Whisky-Marinade. Aus Whisky, Rosmarin, Pfeffer, Senf und Öl fertigst du eine originelle Marinade, die den Gästen deiner Grillparty im Gedächtnis bleibt. Neben dem klassischen Steak aus Rindfleisch kannst du auch weitere Fleischsorten beim Grillen rösten. Rezepte für mehrere Personen wie ein ganzes Hähnchen mit Rosmarin, Thymian und Zimt eignen sich für größere Runden. Der würzige Duft lässt dir und deinen Liebsten bereits beim Garen das Wasser im Mund zusammenlaufen. Außerdem findest du leckere Ideen für Fleischspieße in Kombination mit Gemüse und dazu passenden Dips. Aber auch Fisch wird mit unseren Rezepten zum Star auf dem Rost. Von Lachs-Rezepten über Garnelen bis zu Fischfrikadellen haben wir einige Ideen zusammengestellt, die dein Menü clever ergänzen. Leckere Grillrezepte: Das geht auch vegetarisch oder vegan. Schnelle und einfache Grillrezepte gibt es nicht nur für Fleisch, sondern auch unter Gemüse-Rezepte findest du leckere Grillmenüs. Schau gern vorbei, denn ein Großteil aller Ofenrezepte mit Gemüse kann auch auf dem Grill zubereitet werden können. Hierfür benötigst du einfach eine Grillschale, die du wie eine Auflaufform für den Ofen benutzt. So bereitest du vom Ofengemüse über gefüllte Zucchini-Schiffchen bis zur Ofenkartoffel jedes noch so raffinierte Gericht auf dem Grill zu. Grillgut aus Gemüse bringt Frische auf deinen Teller. Gebutterte Maiskolben sind außen kross und innen saftig. Mit einer milden oder auch feurigen Sauce rundest du den vegetarischen Gaumenschmaus vom Grill ab. Vegane Würstchen sind bei Personen beliebt, die lieber auf tierische Produkte verzichten. Wie wäre es mit veganer Currywurst? Eine Tomatensoße mit Gewürzen wie Pfeffer, Paprikagewürz und Currypulver sowie Kartoffel-Wedges runden das leckere Grillrezept ab. Köstliche Salate als Grillbeilage. Eine Variation aus verschiedenen Salat-Rezepten machen ein Grillbuffet doch erst richtig komplett. Unsere Rezepte bieten dir viel Inspiration, um dein Grillgut durch abwechslungsreiche Sättigungsbeilagen zu ergänzen. Von Nudelsalatkreationen über klassische Kartoffelsalate bis zu attraktiv angerichteten Schichtsalaten findest du hier für jeden Geschmack den passenden Salat. Oder wie wäre es, wenn du deine Gäste mit einem ausgefallen, exotischen Salat zum Grillen beeindruckst? Lass dich begeistern von unseren leckeren Salat- und Grillrezepten. Saisonale Rezepte für das ganze Jahr. Ob mit Fleisch, vegetarisch oder vegan, zum Grillen lassen sich viele leckere Dips kombinieren. Neben köstlichen Grillrezepten findest du eine Vielzahl saisonale Rezepte, die deinen Gaumen verzaubern werden. Zum Geburtstag oder im Sommer: Unsere Grillrezepte bieten eine große Auswahl an Möglichkeiten für jeden Anlass. Zurück zur Rezepte Übersicht Es war nichts für dich dabei? Hier findest du weitere Rezeptinspirationen. Die besten Grillrezepte für jeden Geschmack. Ob Grillgut oder Beilage: Die ALDI SÜD Rezeptwelt hält zahlreiche Rezepte zum Grillen für dich bereit. Von leckeren Salaten über Marinaden bis Gemüsezubereitungen helfen wir dir, dein BBQ um spannende Speisen zu ergänzen.

MOSER ROTH

MOSER ROTH

Mit unsere ALDI Eigenmarke MOSER ROTH kannst du die Welt der feinen Premium-Schokoladen entdecken. Von erlesenen dunklen Sorten mit hohem Kakaoanteil bis hin zur zarten weißen Versuchung – wir haben für jeden Geschmack die passende Kreation. Entdecke das MOSER ROTH Sortiment in deiner ALDI SÜD Filiale und erlebe Genuss - Momente vom Feinsten. SCHOKOLADIGER GENUSS MIT MOSER ROTH. Genieße mit den hochwertigen Produkten von MOSER ROTH wahre Meisterwerke der Confiserie-Kunst. Ob Schoko-Kugeln oder feine Trüffel, hier vereinen sich sorgfältig ausgewählte Zutaten zu einem harmonischen Geschmackserlebnis.  Bei den dargestellten Artikeln handelt es sich um eine Auswahl aus unserem MOSER ROTH Sortiment. ENTDECKE SCHOKOLADEN-VIELFALT VON MOSER ROTH. Unsere ALDI Eigenmarke, die seit 1902 geschützt ist, steht für exquisite Schokolade, edle Klassiker in vielen Varianten und besonderen Genuss in saisonalen Kompositionen. Mit MOSER ROTH bekommst du Genuss in bester Premium-Qualität - natürlich zum Original ALDI Preis!     MOSER ROTH bietet dir nicht nur die Klassiker, sondern auch Premium Trüffel, Pralinés oder Schokoladen-Täfelchen. Dazu kommen saisonale Gaumenfreuden, wie unsere Sommer-Edition und erlesene Schokokugeln in der Weihnachtszeit. Im MOSER ROTH Sortiment wird jeder fündig, der eine Schwäche für süße Versuchungen hat.     Ob Vollmilch, zarte Edelbitterschokolade oder verführerische Noisette mit gemahlenen Haselnüssen - bei MOSER ROTH findest du deine Lieblingsschokolade. Entdecke Schokoladentafeln mit köstlichen Füllungen wie Karamell, Mandel und Bourbon-Vanille oder genieße unsere edle dunkle Schokolade mit Chilli, die den Geschmack aller trifft, die es gerne exotisch mögen. MOSER ROTH ENTHÄLT FAIRTRADE-ZERTIFIZIERTEN KAKAO. Produkte unserer ALDI Eigenmarke MOSER ROTH tragen das Fairtrade-Rohstoff-Siegel für Kakao– damit du MOSER ROTH Schokolade mit gutem Gewissen genießen kannst. 3 Fairtrade verbindet Konsumenten, Unternehmen und Produzentenorganisationen und verändert Handel(n) durch bessere Preise für Kleinbauernfamilien, sowie menschenwürdige Arbeitsbedingungen für Beschäftigte auf Plantagen in Ländern des globalen Südens. Erfahre hier noch mehr zum Thema Fairtrade bei ALDI SÜD. REZEPTE MIT MOSER ROTH. Bereit für noch mehr Genussmomente? Mit unseren MOSER ROTH Schokoladentafeln kannst du köstliche Kuchen und Desserts zubereiten. Probier’s aus – mit unseren Rezepten! NOCH MEHR VON ALDI SÜD FÜR DICH. Du bist auf den Geschmack gekommen? Dann stöbere durch unsere aktuellen Angebote, entdecke weitere ALDI Eigenmarken und runde deinen Einkauf mit den passenden Produkten ab! WÖCHENTLICH NEUE PREISAKTIONEN. Verpasse keine aktuellen Angebote und spare jede Woche aufs Neue mit unseren ALDI Eigenmarken. BACKTIPPS VON EINFACH BIS ANSPRUCHSVOLL. Finde hilfreiche Tricks und Ideen, mit denen du deine Backkünste im Handumdrehen verfeinerst. NOCH MEHR ALDI EIGENMARKEN. Plane deinen Wocheneinkauf mit unseren günstigen Produkten für deinen Alltag. Mit unsere ALDI Eigenmarke MOSER ROTH kannst du die Welt der feinen Premium-Schokoladen entdecken. Von erlesenen dunklen Sorten mit hohem Kakaoanteil bis hin zur zarten weißen Versuchungen – wir haben für jeden Geschmack die passende Kreation. Entdecke das MOSER ROTH Sortiment in deiner ALDI SÜD Filiale und erlebe Genuss Momente vom Feinsten. SCHOKOLADIGER GENUSS MIT MOSER ROTH. Genieße mit den hochwertigen Produkten von MOSER ROTH wahre Meisterwerke der Confiserie-Kunst. Ob Tafelschokoladen oder Trüffelpralinen, hier vereinen sich sorgfältig ausgewählte Zutaten zu einem harmonischen Geschmackserlebnis.  Bei den dargestellten Artikeln handelt es sich um eine Auswahl aus unserem MOSER ROTH Sortiment.

ALDI SÜD macht sich mit “Nur Nur Natur” für kurze Zutatenlisten stark

ALDI SÜD macht sich mit “Nur Nur Natur” für kurze Zutatenlisten stark

ALDI SÜD macht sich mit “Nur Nur Natur” für kurze Zutatenlisten stark Kategorie: Marke & Produkte Mülheim a. d. Ruhr (10.06.2024)  Mit der Bio-Eigenmarke „Nur Nur Natur“ löst ALDI SÜD den Konflikt zwischen Fachhandelsqualität und Leistbarkeit auf. Die Eigenmarke setzt auf ursprüngliche Zutaten, reine Rezepturen und kurze, verständliche Zutatenlisten. Das stößt bei Kund:innen auf positive Resonanz. Allein im letzten Halbjahr hat sich der Umsatzanteil von „Nur Nur Natur“ am Gesamtsortiment verdoppelt. Mit der neuen Kampagne setzt der Bio-Händler Nr. 11 die Produkte von „Nur Nur Natur“ mit besonders genussvollen Momenten in Szene. Bereits seit zwei Jahrzehnten macht ALDI SÜD Bio-Produkte für alle leistbar. 2004 gab es mit den Bio-Eiern das erste Bio-Produkt im Sortiment. Mit der Eigenmarke „Nur Nur Natur“ setzt ALDI SÜD seit knapp einem Jahr neue Maßstäbe: Weniger ist mehr: „Nur Nur Natur“ steht für hochwertige Rohstoffe, schonende Herstellungsverfahren und den konsequenten Verzicht auf überflüssige Zusatzstoffe wie Aromen und Verdickungsmittel. Die „Nur Nur Natur“ Bio-Eiscreme enthält beispielsweise mit nur fünf Zutaten (nicht homogenisierte Weidemilch, Sahne, Rohrohrzucker, Eigelb und gemahlene Bourbon Vanilleschoten) mehr als halb so wenige Zutaten als konventionelles Vanilleeis. Verständliche Zutatenliste: Natürliche Inhaltsstoffe und Herstellungsverfahren wie beispielsweise die mehr als 30 Stunden lange Teigführung beim Bio-Vollkornbrot werden bei den „Nur Nur Natur“ Produkten transparent hervorgehoben. Dabei orientiert sich ALDI SÜD an den Bedürfnissen seiner Kund:innen: Bereits jetzt greifen etwa 62 Prozent der Deutschen lieber zu Lebensmitteln, deren Inhaltsstoffe klar gekennzeichnet sind.2 Bio, das weiter geht: „Nur Nur Natur“ Produkte sind größtenteils nach den Richtlinien des renommierten Öko-Verbands Naturland zertifiziert und bieten höchste Bio-Standards zum gewohnt günstigen Original ALDI Preis. Bis Herbst 2024 werden über 50 „Nur Nur Natur“ Produkte in den rund 2.000 ALDI SÜD Filialen erhältlich sein. Aktuell führt ALDI SÜD bereits über 600 Bio-Produkte im Sortiment3. Bis Ende des Jahres sollen zudem 25 Prozent der Bio-Produkte bei ALDI SÜD Naturland zertifiziert sein. Natur pur: Die neue „Nur Nur Natur“ Kampagne „Mit unserer Kampagne wollen wir noch mehr Menschen auf unsere Eigenmarke ‚Nur Nur Natur‘aufmerksam machen. Deshalb zeigen wir ganz bewusst Momente in Nahaufnahme, die die schonende Herstellung und Natürlichkeit der Zutaten widerspiegeln. Das ist für uns Bio, das weiter geht“, sagt Christian Göbel, stellvertretender Geschäftsführer Marketing & Communication bei ALDI SÜD. Die Kampagne mit neuem Spot wurde von der ALDI Leadagentur antoni_99 entwickelt und von Tempomedia produziert. Sie ist bis Mitte Juli auf verschiedenen Kanälen wie TV, OOH, Funk und Social Media sichtbar. „Nur Nur Natur“ für den ganzen Tag Wer Wert auf hohe Qualität, aber wenige Zutaten legt, findet in den Produkten von „Nur Nur Natur“ alles, was man für einen guten Tag braucht, zum Beispiel: Frühstück: „Nur Nur Natur“ Bio-Urkorn-Müsli für 2,99 Eur „Nur Nur Natur“ Bio-Frischmilch 3,8 %, für 1,49 Euro „Nur Nur Natur“ Bio-Cerealien Joghurt neu und ab sofort für 0,69 Euro Mittagessen: „Nur Nur Natur“ Bio-Urkorn Pasta neu und ab sofort für 1,99 Euro „Nur Nur Natur“ Bio-Tomatensoße neu und ab sofort für 1,99 Euro Abendessen: „Nur Nur Natur“ Bio-Vollkornbrot für 1,99 Euro „Nur Nur Natur“ Bio-Salami für 1,99 Euro „Nur Nur Natur“ Bio-Heujuwel-Käse für 2,99 Euro Nachtisch? Natürlich! „Nur Nur Natur“ Bio-Eiscreme oder Sorbet in den Sorten Schokolade, Vanille und Erdbeere, für 2,99 Euro erhältlich.   1 Quelle: Nielsen Homescan, Food Bio inkl. Frische Bio O&G, MAT September 2023, Absatz Pack, LEH+DM im Aldi Süd-Vertriebsgebiet Deutschland. 2 Quelle: BMEL-Ernährungsreport 2023 3 Über das Jahr 2023 verteilt im Standard-, Saison- und Aktionssortiment. Downloads Sie finden die Pressemitteilung und alle Medien zum Download hier. Pressemitteilung herunterladen Hinweis: Verwendung von Bildmaterial Das von ALDI SÜD zur Verfügung gestellte Bild- und Textmaterial darf ausschließlich für redaktionelle Zwecke in Deutschland verwendet werden. Bei der Verwendung dieses Bildmaterials ist im Fotonachweis das Copyright ©ALDI SÜD zu nennen. Pressekontakt Das könnte Sie auch interessieren Folgen Sie uns                

Gemüse fermentieren

Gemüse fermentieren

Gemüse fermentieren – so geht’s. Mach dein Gemüse haltbar mit der alten Technik des Fermentierens. Deine Oma konnte es, du findest es à la Carte im Restaurant und bald schon könnte es selbst gemacht und lange haltbar auch in deinem Kühlschrank stehen. Saisonales Gemüse zu fermentieren ist einfach, macht Spaß und schmeckt. Also schnapp dir, was gerade auf Baum, Strauch und Feld wächst und lege dir nach unserer Anleitung einen köstlichen Vorrat an. Den Trend des Fermentierens von Gemüse wiederentdecken. Um auch ohne Kühlschrank wohlgenährt durch den Winter und das Jahr zu kommen, fermentierten Menschen aus vielen Kulturkreisen schon früh frisches Gemüse zu schmackhaften Vorräten. Entdeckt wurde das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Fermentation bereits vor ca. 9000 Jahren in China. Die Fermentation ist genau wie das Einsalzen, das Dörren oder das Räuchern eine wichtige Kulturtechnik, die der sesshaft gewordene Mensch sich im Laufe der Jahrtausende angeeignet hat, um seine Versorgung zu sichern. Die Rezepte unserer Vorfahren haben bis heute nicht an Gültigkeit verloren. Lange in Vergessenheit geraten, liegt Fermentation heute wieder voll im Trend. Die meisten kennen Sauerkraut, oder Kimchi, aber auch Käse, Joghurt, Kefir oder sogar Salami werden fermentiert. Auch alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Whisky sind uns aus der Fermentierung bekannt. Dazu gesellen sich Kombucha, Chutneys, Tee, Kaffee oder Kakao sowie Sojasauce und Miso. Der Unterschied zwischen Fermentation, Einlegen und Einkochen. Neben dem Fermentieren gibt es weitere traditionelle Konservierungsmethoden, etwa das Einkochen und Einlegen. Vielleicht fragst du dich, worin die Unterschiede genau liegen: Das Fermentieren ist ein biologischer Prozess, bei dem Mikroorganismen wie zum Beispiel Milchsäurebakterien (Kimchi oder Sauerkraut), Hefen (Bier, Sauerteig oder Kefir) und Schimmelpilze (Edelschimmel-Käse) bewusst verwendet werden, um Lebensmittel geschmacklich zu verändern und zu konservieren. Eine Form der Fermentation ist das sogenannte „milchsaure Einlegen“, bei dem die Kohlenhydrate des Gemüses von Bakterien in Milchsäure umgewandelt werden. Das macht das Gemüse länger haltbar und verleiht ihm den typisch säuerlichen Geschmack. Beim einfachen Einlegen werden Lebensmittel mit Salzlake, Essig oder Öl übergossen, etwa Oliven in Öl oder Feta in Salzlake. Das verhindert das Wachstum schädlicher Mikroorganismen und schützt die Lebensmittel vor dem Verderben. Diese Methode kommt ohne Hitze aus. Im Kühlschrank gelagert, sind eingelegte Antipasti zum Beispiel 3 bis 4 Monate haltbar. Beim Einkochen (oder auch Einmachen) werden Obst und Gemüse in luftdichte Gläser gegeben und diese durch heißes Wasser oder Dampf erhitzt. Beim Abkühlen ziehen sich Luft und Wasserdampf im Glas zusammen und es entsteht ein Unterdruck. Das schafft eine luftdichte Umgebung und macht die Lebensmittel haltbar. Diese Methode wird oft für Marmeladen, Saucen oder Gemüse angewendet. Eingekochtes Obst und Gemüse hält sich kühl und dunkel gelagert mindestens ein Jahr, oft sogar noch länger. So lange ist fermentiertes Gemüse im Glas haltbar. Solange kein Sauerstoff in die Gefäße gelangt, hält das fermentierte Gemüse in der Regel bis zu 6 Monate. Am besten lagerst du deine Fermente im Kühlschrank, da der Fermentationsprozess immer weiterläuft. Die niedrigen Temperaturen verlangsamen ihn jedoch erheblich. So verhinderst du, dass das Gemüse zu sauer wird oder das Glas überläuft. Auch kühle Vorrats-, Dach- Kellerräume oder das Treppenhaus sind ideale Lagerorte für bereits fermentierte Produkte. Einmal angebrochen, solltest du das fermentierte Gemüse innerhalb von 4 bis 6 Wochen aufbrauchen. Das Gemüse sollte stets in der gut zu verschließenden Form mit der Lake bedeckt sein. Notfalls kannst du neu angesetzte Salzlake auffüllen (30 g Salz je Liter Wasser auflösen). Verschiedene Arten von Fermentation. Übersetzt bedeutet das Wort „Fermentation“ übrigens „Gärung“. Diese Gärung läuft unter Ausschluss von Sauerstoff ab. Es ist ein natürlicher Prozess, bei dem sich die Textur, Geschmack und Nährwert von Lebensmitteln verändern. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie dieser Fermentationsprozess startet: einmal durch Zuführung einer Starterkultur oder aber, indem man „wilde Fermente“ die Arbeit tun lässt. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier: Fermentieren mit Starterkultur. Häufig wird die Fermentation durch Zuführung einer sogenannten Starterkultur eingeleitet. Sie besteht aus natürlichen Mikroorganismen wie Hefe, guten Bakterien, Enzymen oder Schimmelpilzen. Luftdicht bei Zimmertemperatur gelagert, vermehren sich diese und verwandeln die „organische Materie“ in Gase, Alkohol und vor allem in Säure um. Sauerteig ist zum Beispiel ein fermentierter Teig, der aus einer Starterkultur hergestellt wird. Fermentieren ohne Startkultur. Nicht immer aber müssen Bakterien, Pilze und Co. für eine Fermentation extra hinzugegeben werden. Bei Gemüse befinden sich die Mikroorganismen schon „als wilde Fermente“ auf der Oberfläche, beispielsweise auf der Schale. Um Gemüse aller Art zu fermentieren, braucht es lediglich die Zugabe von Wasser, Salz und ein mit Gewichten beschwertes Gefäß, das den Kontakt zur Luft, sprich dem Sauerstoff verhindert. Während des sogenannten „wilden Fermentierens“ wandeln die Milchsäurebakterien Kohlenhydrate und Zucker in Milchsäure und Vitamine um. Ein saures Milieu entsteht. Alle schädlichen Bakterien, die Lebensmittel unkontrolliert verderben und schimmeln lassen, werden von der Säure eliminiert. Im gut verschlossenen Gefäß bleibt ein, bis zu mehreren Monaten haltbares, aromatisches Lebensmittel. Vorbereitung für das Fermentieren von Gemüse. Passende Gläser oder luftdichte Beutel. Für die Milchsäuregärung unter Sauerstoffausschluss braucht es absolut luftdichte, nicht zu große Glasgefäße, die aber gleichzeitig die bei der Fermentierung entstehenden Gase entweichen lassen. Das können einfache Einkoch-, Schraub- oder Bügelgläser sein. Optimal sind Gläser mit speziellen Ventil-Deckeln. Auch verschließ- und zusammendrückbare Fermentier-Beutel leisten gute Dienste. Mittlerweile gibt es auch spezielle Fermentier-Sets mit kleinen Pumpen, die den Sauerstoff abziehen. Auch passformgerechte Glasgewichte halten das Gemüse unter der Lake. Wir empfehlen dir die Gläser während des Gärprozesses auf Unterteller oder eine flache Auflaufform zu stellen, falls doch mal etwas überläuft. Ohne Salz geht nichts beim Fermentieren von Gemüse. Salz schützt vor Eindringlingen wie fremden Keimen und Bakterien. Die guten Milchsäurebakterien tolerieren Salz problemlos. Beim Gemüsekneten hilft das Salz, den Saft schneller austreten zu lassen. Zur Fermentierung eignet sich jedes lebensmittelechte Salz. Feines Salz löst sich schneller auf als grobkörniges. Verwende unbehandeltes feines Salz ohne chemische Zusätze wie Meer-, Stein- oder Jodsalz. Gefiltertes Wasser oder Quellwasser eignet sich am besten für die Lake. Gewürze bringen Aromen-Vielfalt. Gewürze sorgen für vollen Geschmack. Die Aromen-Vielfalt von fermentiertem Gemüse kannst du individuell nach deinem Geschmack erweitern. Chili, alle Sorten von Pfefferkörnern, Senfkörner oder Kümmel pimpen jedes (Sauer)-Kraut, heben den Geschmack und machen es noch bekömmlicher. Zu Karotten passt die ätherische Schärfe von Ingwer. Auch Wildkräuter und -blüten wie Lindenblüten und Dill mit Lorbeerblättern würzen Gemüse-Potpourris wie den Mix aus Mairübchen, Möhren, Rote Bete und Rettich. Dieses Gemüse kannst du fermentieren. Im Grunde können nahezu alle Gemüsesorten fermentiert werden. Für deine ersten Versuche sind aber feste Gemüsesorten mit geringem Wassergehalt geeignet. Dazu zählen Kohlsorten wie Weiß- oder Chinakohl. Kimchi etwa ist der Fermentations-Star aus Korea. Auch die Zubereitung von Sauerkraut mit Weißkohl, der mit Salz im eigenen Pflanzensaft gärt, ist schon viele Hundert Jahre alt. Auch feste Gemüsesorten wie Kürbis, Wurzelgemüse, Rettich, Paprika, Karotten oder Bohnen eignen sich gut. Bei weicheren, wasserhaltigen Gemüsesorten wie Gurken, Zucchini, Rote Bete oder Tomaten verhindert die richtige Menge an Salz, dass diese Gemüsesorten zu matschig werden. Tipps zum Gemüse fermentieren. Achte auf Sauberkeit: Wasche dir vor der Zubereitung gründlich die Hände mit einer neutralen Seife. Alle Arbeitsflächen, Geräte und Gefäße müssen ebenfalls sauber sein. Fermentiere in einem neutral riechenden Umfeld ohne synthetische Fremdgerüche wie Räucherstäbchen, Duftkerzen oder Parfüm. Die Umgebungstemperatur im Raum sollte nicht zu warm sein. Vorsicht vor undichten Gefäßen: Auf ein undichtes Glas weisen weiße (noch harmlose Kahmhefen) bis pelzige Ablagerungen oder Schimmel hin. Auf die Art bildet sich oft sehr schnell ein weißlicher Belag. Wenn sich der Deckel des Glases wölbt, ist er zu fest zugedreht. Die Gase können nicht entweichen. Riechen, schmecken und probieren. Vertraue deinen Sinnen. Was nicht gut schmeckt oder komisch riecht, solltest du lieber nicht mehr verzehren. Mehrere Varianten des Gemüse-Fermentierens mit Salz. Es gibt zwei Varianten, Gemüse „wild“ zu fermentieren: mit Salz im eigenen Saft oder mit der Zugabe von Salzlake. Da das Gemüse zum Fermentieren immer ausreichend mit Flüssigkeit bedeckt sein sollte, braucht man für grob geschnittenes Gemüse, wie zum Beispiel Gurken oder Blumenkohlröschen mehr Flüssigkeit in Form von Salzlake. Geraspeltes Gemüse gärt durch Zugabe von Salz im eigenen Saft. Variante 1: Gemüse im eigenen Saft fermentieren. Für die Fermentation im eigenen Saft brauchst du nur dein ausgewähltes Gemüse und Salz. Diese Methode eignet sich für besonders fein geschnittenes Gemüse, wie zum Beispiel gehobelten Kohl für Sauerkraut. Das Gemüse gründlich waschen und ggf. schälen (bei zäher Schale). Dellen, faule Stellen und Wurzelansätze entfernen. Das Gemüse in kleine, mundgerechte Stücke schneiden oder in feine Streifen hobeln. In einer Schüssel mit Salz vermengen und kräftig mit einem Stampfer pressen, bis Flüssigkeit austritt. Hinweis: Zum Fermentieren von einem Kilogramm Gemüse benötigst du ca. 20–30 g Salz, also etwa zwei bis drei Prozent. Das Gemüse mit dem Salz kräftig verkneten, drücken oder stampfen, damit ausreichend Saft austritt. Nach Belieben mit Kräutern würzen. Zum Schluss das Gemüse mit der Flüssigkeit in luftdichte, saubere, am besten zuvor ausgekochte Einkoch- oder Schraubgläser füllen. Dabei das Gemüse immer wieder dicht zusammendrücken, sodass möglichst wenig Luft in den Zwischenräumen bleibt. Tipp: Die Lebensmittel mit einem schweren Gegenstand (Stein oder Säckchen mit Glasmurmeln) beschweren. Das Glas verschließen, aber nicht zu fest, denn während des Gärens treten Gase aus, die entweichen müssen. Hinweis: In den ersten drei bis vier Tagen zieht ein etwas strenger Geruch aus dem Fermentier-Gefäß. Bewahre deine Fermentier-Gläser in der ersten Phase am besten in einem separaten Raum bei ca. 20 Grad Celsius auf. Was jetzt passiert: Während des Fermentierens wird dem Gemüse durch das Salz Flüssigkeit entzogen. Bis das Gemüse komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist, sollte es bei Zimmertemperatur und vor Sonnenlicht geschützt stehen. So werden die Lebensmittel vor Keimen geschützt. Lasse das Gemüse 5–7 Tage bei Raumtemperatur fermentieren und anschließend 1–2 Wochen im Kühlschrank. Je länger die Gärung, desto saurer das Endprodukt. Je länger du fermentierst, desto säuerlicher wird das Gemüse. Variante 2: Gemüse mit Salzlake fermentieren. Eine alternative Methode ist die Fermentation mit Hilfe von Salzlake. Bei dieser Variante dürfen die Stücke etwas größer sein, als beim Fermentieren im eigenen Saft. Aber auch hier gilt: Je kleiner die Stücke, desto schneller geht die Fermentation. Das Gemüse gründlich waschen und ggf. schälen (bei zäher Schale). Dellen, faule Stellen und Wurzelansätze entfernen. Schneide das Gemüse in grobe Würfel oder Stücke. Gib zunächst die Gewürze in das Glas, anschließend das Gemüse. Beschwere das Ferment mit sterilen Glas-Gewichten, damit das Gemüse später nicht oben schwimmt. Stelle eine Salzlake her. Löse hierfür 30 g Salz in 1 Liter kaltem Wasser auf. Gieße die Salzlake über das Gemüse, so dass es komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist, und kein Sauerstoff an das Gemüse gelangt. Lasse zum Glasrand ca. 2 cm Platz, damit während des Gärprozesses nichts überläuft. Das Glas verschließen, aber nicht zu fest zudrehen, damit die Gase entweichen können. Stelle einen Teller unter das Glas, falls etwas überläuft. Was jetzt passiert: Lasse das Ferment 5–7 Tage lichtgeschützt und bei Raumtemperatur fermentieren. Anschließend kommt das Glas weitere 1–2 Wochen in den Kühlschrank. So erkennst du, ob das Gemüse fertig fermentiert ist. Wenn die am Gemüse haftenden Bakterien den Zucker im Gemüse in Milchsäure umwandeln, erkennst du das an kleinen Bläschen, die sich im Glas bilden. Die Salzlake wird dabei leicht trüb. Achte darauf, dass die fermentieren Lebensmittel immer von Lake (ob eigener Saft oder hinzugefügte Salzlake) bedeckt sind, damit ihre Haltbarkeit gewährleistet ist. Das könnte dich auch interessieren:

Gemüse fermentieren

Gemüse fermentieren

Gemüse fermentieren – so geht’s. Mach dein Gemüse haltbar mit der alten Technik des Fermentierens. Deine Oma konnte es, du findest es à la Carte im Restaurant und bald schon könnte es selbst gemacht und lange haltbar auch in deinem Kühlschrank stehen. Saisonales Gemüse zu fermentieren ist einfach, macht Spaß und schmeckt. Also schnapp dir, was gerade auf Baum, Strauch und Feld wächst und lege dir nach unserer Anleitung einen köstlichen Vorrat an. Den Trend des Fermentierens von Gemüse wiederentdecken. Um auch ohne Kühlschrank wohlgenährt durch den Winter und das Jahr zu kommen, fermentierten Menschen aus vielen Kulturkreisen schon früh frisches Gemüse zu schmackhaften Vorräten. Entdeckt wurde das Haltbarmachen von Lebensmitteln durch Fermentation bereits vor ca. 9000 Jahren in China. Die Fermentation ist genau wie das Einsalzen, das Dörren oder das Räuchern eine wichtige Kulturtechnik, die der sesshaft gewordene Mensch sich im Laufe der Jahrtausende angeeignet hat, um seine Versorgung zu sichern. Die Rezepte unserer Vorfahren haben bis heute nicht an Gültigkeit verloren. Lange in Vergessenheit geraten, liegt Fermentation heute wieder voll im Trend. Die meisten kennen Sauerkraut, oder Kimchi, aber auch Käse, Joghurt, Kefir oder sogar Salami werden fermentiert. Auch alkoholische Getränke wie Bier, Wein, Whisky sind uns aus der Fermentierung bekannt. Dazu gesellen sich Kombucha, Chutneys, Tee, Kaffee oder Kakao sowie Sojasauce und Miso. Der Unterschied zwischen Fermentation, Einlegen und Einkochen. Neben dem Fermentieren gibt es weitere traditionelle Konservierungsmethoden, etwa das Einkochen und Einlegen. Vielleicht fragst du dich, worin die Unterschiede genau liegen: Das Fermentieren ist ein biologischer Prozess, bei dem Mikroorganismen wie zum Beispiel Milchsäurebakterien (Kimchi oder Sauerkraut), Hefen (Bier, Sauerteig oder Kefir) und Schimmelpilze (Edelschimmel-Käse) bewusst verwendet werden, um Lebensmittel geschmacklich zu verändern und zu konservieren. Eine Form der Fermentation ist das sogenannte „milchsaure Einlegen“, bei dem die Kohlenhydrate des Gemüses von Bakterien in Milchsäure umgewandelt werden. Das macht das Gemüse länger haltbar und verleiht ihm den typisch säuerlichen Geschmack. Beim einfachen Einlegen werden Lebensmittel mit Salzlake, Essig oder Öl übergossen, etwa Oliven in Öl oder Feta in Salzlake. Das verhindert das Wachstum schädlicher Mikroorganismen und schützt die Lebensmittel vor dem Verderben. Diese Methode kommt ohne Hitze aus. Im Kühlschrank gelagert, sind eingelegte Antipasti zum Beispiel 3 bis 4 Monate haltbar. Beim Einkochen (oder auch Einmachen) werden Obst und Gemüse in luftdichte Gläser gegeben und diese durch heißes Wasser oder Dampf erhitzt. Beim Abkühlen ziehen sich Luft und Wasserdampf im Glas zusammen und es entsteht ein Unterdruck. Das schafft eine luftdichte Umgebung und macht die Lebensmittel haltbar. Diese Methode wird oft für Marmeladen, Saucen oder Gemüse angewendet. Eingekochtes Obst und Gemüse hält sich kühl und dunkel gelagert mindestens ein Jahr, oft sogar noch länger. So lange ist fermentiertes Gemüse im Glas haltbar. Solange kein Sauerstoff in die Gefäße gelangt, hält das fermentierte Gemüse in der Regel bis zu 6 Monate. Am besten lagerst du deine Fermente im Kühlschrank, da der Fermentationsprozess immer weiterläuft. Die niedrigen Temperaturen verlangsamen ihn jedoch erheblich. So verhinderst du, dass das Gemüse zu sauer wird oder das Glas überläuft. Auch kühle Vorrats-, Dach- Kellerräume oder das Treppenhaus sind ideale Lagerorte für bereits fermentierte Produkte. Einmal angebrochen, solltest du das fermentierte Gemüse innerhalb von 4 bis 6 Wochen aufbrauchen. Das Gemüse sollte stets in der gut zu verschließenden Form mit der Lake bedeckt sein. Notfalls kannst du neu angesetzte Salzlake auffüllen (30 g Salz je Liter Wasser auflösen). Verschiedene Arten von Fermentation. Übersetzt bedeutet das Wort „Fermentation“ übrigens „Gärung“. Diese Gärung läuft unter Ausschluss von Sauerstoff ab. Es ist ein natürlicher Prozess, bei dem sich die Textur, Geschmack und Nährwert von Lebensmitteln verändern. Es gibt zwei Möglichkeiten, wie dieser Fermentationsprozess startet: einmal durch Zuführung einer Starterkultur oder aber, indem man „wilde Fermente“ die Arbeit tun lässt. Was es damit auf sich hat, erfährst du hier: Fermentieren mit Starterkultur. Häufig wird die Fermentation durch Zuführung einer sogenannten Starterkultur eingeleitet. Sie besteht aus natürlichen Mikroorganismen wie Hefe, guten Bakterien, Enzymen oder Schimmelpilzen. Luftdicht bei Zimmertemperatur gelagert, vermehren sich diese und verwandeln die „organische Materie“ in Gase, Alkohol und vor allem in Säure um. Sauerteig ist zum Beispiel ein fermentierter Teig, der aus einer Starterkultur hergestellt wird. Fermentieren ohne Startkultur. Nicht immer aber müssen Bakterien, Pilze und Co. für eine Fermentation extra hinzugegeben werden. Bei Gemüse befinden sich die Mikroorganismen schon „als wilde Fermente“ auf der Oberfläche, beispielsweise auf der Schale. Um Gemüse aller Art zu fermentieren, braucht es lediglich die Zugabe von Wasser, Salz und ein mit Gewichten beschwertes Gefäß, das den Kontakt zur Luft, sprich dem Sauerstoff verhindert. Während des sogenannten „wilden Fermentierens“ wandeln die Milchsäurebakterien Kohlenhydrate und Zucker in Milchsäure und Vitamine um. Ein saures Milieu entsteht. Alle schädlichen Bakterien, die Lebensmittel unkontrolliert verderben und schimmeln lassen, werden von der Säure eliminiert. Im gut verschlossenen Gefäß bleibt ein, bis zu mehreren Monaten haltbares, aromatisches Lebensmittel. Vorbereitung für das Fermentieren von Gemüse. Passende Gläser oder luftdichte Beutel. Für die Milchsäuregärung unter Sauerstoffausschluss braucht es absolut luftdichte, nicht zu große Glasgefäße, die aber gleichzeitig die bei der Fermentierung entstehenden Gase entweichen lassen. Das können einfache Einkoch-, Schraub- oder Bügelgläser sein. Optimal sind Gläser mit speziellen Ventil-Deckeln. Auch verschließ- und zusammendrückbare Fermentier-Beutel leisten gute Dienste. Mittlerweile gibt es auch spezielle Fermentier-Sets mit kleinen Pumpen, die den Sauerstoff abziehen. Auch passformgerechte Glasgewichte halten das Gemüse unter der Lake. Wir empfehlen dir die Gläser während des Gärprozesses auf Unterteller oder eine flache Auflaufform zu stellen, falls doch mal etwas überläuft. Ohne Salz geht nichts beim Fermentieren von Gemüse. Salz schützt vor Eindringlingen wie fremden Keimen und Bakterien. Die guten Milchsäurebakterien tolerieren Salz problemlos. Beim Gemüsekneten hilft das Salz, den Saft schneller austreten zu lassen. Zur Fermentierung eignet sich jedes lebensmittelechte Salz. Feines Salz löst sich schneller auf als grobkörniges. Verwende unbehandeltes feines Salz ohne chemische Zusätze wie Meer-, Stein- oder Jodsalz. Gefiltertes Wasser oder Quellwasser eignet sich am besten für die Lake. Gewürze bringen Aromen-Vielfalt. Gewürze sorgen für vollen Geschmack. Die Aromen-Vielfalt von fermentiertem Gemüse kannst du individuell nach deinem Geschmack erweitern. Chili, alle Sorten von Pfefferkörnern, Senfkörner oder Kümmel pimpen jedes (Sauer)-Kraut, heben den Geschmack und machen es noch bekömmlicher. Zu Karotten passt die ätherische Schärfe von Ingwer. Auch Wildkräuter und -blüten wie Lindenblüten und Dill mit Lorbeerblättern würzen Gemüse-Potpourris wie den Mix aus Mairübchen, Möhren, Rote Bete und Rettich. Dieses Gemüse kannst du fermentieren. Im Grunde können nahezu alle Gemüsesorten fermentiert werden. Für deine ersten Versuche sind aber feste Gemüsesorten mit geringem Wassergehalt geeignet. Dazu zählen Kohlsorten wie Weiß- oder Chinakohl. Kimchi etwa ist der Fermentations-Star aus Korea. Auch die Zubereitung von Sauerkraut mit Weißkohl, der mit Salz im eigenen Pflanzensaft gärt, ist schon viele Hundert Jahre alt. Auch feste Gemüsesorten wie Kürbis, Wurzelgemüse, Rettich, Paprika, Karotten oder Bohnen eignen sich gut. Bei weicheren, wasserhaltigen Gemüsesorten wie Gurken, Zucchini, Rote Bete oder Tomaten verhindert die richtige Menge an Salz, dass diese Gemüsesorten zu matschig werden. Tipps zum Gemüse fermentieren. Achte auf Sauberkeit: Wasche dir vor der Zubereitung gründlich die Hände mit einer neutralen Seife. Alle Arbeitsflächen, Geräte und Gefäße müssen ebenfalls sauber sein. Fermentiere in einem neutral riechenden Umfeld ohne synthetische Fremdgerüche wie Räucherstäbchen, Duftkerzen oder Parfüm. Die Umgebungstemperatur im Raum sollte nicht zu warm sein. Vorsicht vor undichten Gefäßen: Auf ein undichtes Glas weisen weiße (noch harmlose Kahmhefen) bis pelzige Ablagerungen oder Schimmel hin. Auf die Art bildet sich oft sehr schnell ein weißlicher Belag. Wenn sich der Deckel des Glases wölbt, ist er zu fest zugedreht. Die Gase können nicht entweichen. Riechen, schmecken und probieren. Vertraue deinen Sinnen. Was nicht gut schmeckt oder komisch riecht, solltest du lieber nicht mehr verzehren. Mehrere Varianten des Gemüse-Fermentierens mit Salz. Es gibt zwei Varianten, Gemüse „wild“ zu fermentieren: mit Salz im eigenen Saft oder mit der Zugabe von Salzlake. Da das Gemüse zum Fermentieren immer ausreichend mit Flüssigkeit bedeckt sein sollte, braucht man für grob geschnittenes Gemüse, wie zum Beispiel Gurken oder Blumenkohlröschen mehr Flüssigkeit in Form von Salzlake. Geraspeltes Gemüse gärt durch Zugabe von Salz im eigenen Saft. Variante 1: Gemüse im eigenen Saft fermentieren. Für die Fermentation im eigenen Saft brauchst du nur dein ausgewähltes Gemüse und Salz. Diese Methode eignet sich für besonders fein geschnittenes Gemüse, wie zum Beispiel gehobelten Kohl für Sauerkraut. Das Gemüse gründlich waschen und ggf. schälen (bei zäher Schale). Dellen, faule Stellen und Wurzelansätze entfernen. Das Gemüse in kleine, mundgerechte Stücke schneiden oder in feine Streifen hobeln. In einer Schüssel mit Salz vermengen und kräftig mit einem Stampfer pressen, bis Flüssigkeit austritt. Hinweis: Zum Fermentieren von einem Kilogramm Gemüse benötigst du ca. 20–30 g Salz, also etwa zwei bis drei Prozent. Das Gemüse mit dem Salz kräftig verkneten, drücken oder stampfen, damit ausreichend Saft austritt. Nach Belieben mit Kräutern würzen. Zum Schluss das Gemüse mit der Flüssigkeit in luftdichte, saubere, am besten zuvor ausgekochte Einkoch- oder Schraubgläser füllen. Dabei das Gemüse immer wieder dicht zusammendrücken, sodass möglichst wenig Luft in den Zwischenräumen bleibt. Tipp: Die Lebensmittel mit einem schweren Gegenstand (Stein oder Säckchen mit Glasmurmeln) beschweren. Das Glas verschließen, aber nicht zu fest, denn während des Gärens treten Gase aus, die entweichen müssen. Hinweis: In den ersten drei bis vier Tagen zieht ein etwas strenger Geruch aus dem Fermentier-Gefäß. Bewahre deine Fermentier-Gläser in der ersten Phase am besten in einem separaten Raum bei ca. 20 Grad Celsius auf. Was jetzt passiert: Während des Fermentierens wird dem Gemüse durch das Salz Flüssigkeit entzogen. Bis das Gemüse komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist, sollte es bei Zimmertemperatur und vor Sonnenlicht geschützt stehen. So werden die Lebensmittel vor Keimen geschützt. Lasse das Gemüse 5–7 Tage bei Raumtemperatur fermentieren und anschließend 1–2 Wochen im Kühlschrank. Je länger die Gärung, desto saurer das Endprodukt. Je länger du fermentierst, desto säuerlicher wird das Gemüse. Variante 2: Gemüse mit Salzlake fermentieren. Eine alternative Methode ist die Fermentation mit Hilfe von Salzlake. Bei dieser Variante dürfen die Stücke etwas größer sein, als beim Fermentieren im eigenen Saft. Aber auch hier gilt: Je kleiner die Stücke, desto schneller geht die Fermentation. Das Gemüse gründlich waschen und ggf. schälen (bei zäher Schale). Dellen, faule Stellen und Wurzelansätze entfernen. Schneide das Gemüse in grobe Würfel oder Stücke. Gib zunächst die Gewürze in das Glas, anschließend das Gemüse. Beschwere das Ferment mit sterilen Glas-Gewichten, damit das Gemüse später nicht oben schwimmt. Stelle eine Salzlake her. Löse hierfür 30 g Salz in 1 Liter kaltem Wasser auf. Gieße die Salzlake über das Gemüse, so dass es komplett mit Flüssigkeit bedeckt ist, und kein Sauerstoff an das Gemüse gelangt. Lasse zum Glasrand ca. 2 cm Platz, damit während des Gärprozesses nichts überläuft. Das Glas verschließen, aber nicht zu fest zudrehen, damit die Gase entweichen können. Stelle einen Teller unter das Glas, falls etwas überläuft. Was jetzt passiert: Lasse das Ferment 5–7 Tage lichtgeschützt und bei Raumtemperatur fermentieren. Anschließend kommt das Glas weitere 1–2 Wochen in den Kühlschrank. So erkennst du, ob das Gemüse fertig fermentiert ist. Wenn die am Gemüse haftenden Bakterien den Zucker im Gemüse in Milchsäure umwandeln, erkennst du das an kleinen Bläschen, die sich im Glas bilden. Die Salzlake wird dabei leicht trüb. Achte darauf, dass die fermentieren Lebensmittel immer von Lake (ob eigener Saft oder hinzugefügte Salzlake) bedeckt sind, damit ihre Haltbarkeit gewährleistet ist. Das könnte dich auch interessieren:

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