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Obstbaumpflege im Herbst
Obstbaumpflege leicht gemacht. Herbst ist Erntezeit aber auch Pflanz- und Pflegezeit. Was ist ab jetzt zu tun? Vor der Ernte ist nach der Ernte: Die richtige Pflege im Herbst und der jährliche Beschnitt deiner Obstbäume entscheiden darüber, wie gesund und vital deine Zöglinge durch den Winter und in die nächste Gartensaison kommen. Hier erfährst du, was im Herbst zu tun ist, damit du auch im kommenden Jahr Körbe voller Äpfel, Pflaumen, Birnen oder Kirschen vom Baum pflücken und naschen kannst. Pflanze im Herbst noch einen Obstbaum. Der Herbst ist ab Oktober die beste Jahreszeit um noch vor Frosteinbruch einen jungen, wurzelnackten Obstbaum zu pflanzen. Wässere ihn nach dem Einpflanzen gut. Forme vor dem ersten Gießen einen kleinen Erdwall, damit das Wasser nicht davonfließt, sondern in den Wurzelraum sickert. Frisch gepflanzte Obstbäume brauchen vor allem im ersten Jahr reichlich Wasser. Düngen musst du sie wie alle Obstbäume frühestens im Frühling! Nicht wundern: Die ersten zwei bis fünf Jahre (je nach Sorte) tragen die Obstbäumchen trotz aller Pflege noch keine Frucht. Bäume mit Ballen kannst du ganzjährig in der frostfreien Zeit einpflanzen. Obstbaumpflege im Herbst: Aufräumen. Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm: Wenn im Herbst der Obstbaum abgeerntet ist, wird aufgeräumt und gepflegt. Befreie ihn von altem Ballast, dazu gehören Totholz, welke Blätter, verwaiste Triebe und vergessene Früchte. In den sogenannten Fruchtmumien kann durch Pilzsporen leicht die Obstbaum-Krankheit „Monilia Fruchtfäule“ entstehen, die das Obst im Frühling befällt. Fallobst solltest du aufsammeln, um keine Schädlinge anzulocken. Kehre heruntergefallenes Laub sorgsam zusammen, denn sicher gibt es auch noch ein paar kleine und für deinen Garten nützliche Mitbewohner darin. Wellness und Pflege für den Stamm deines Obstbaums. „Hautpflege“ für deinen Obstbaum: Bürste die Rinde mit einer Wurzelbürste einmal kräftig ab, um ihn von loser Rinde, Algen, Moos oder versteckten Schädlingen zu befreien. Um seine borkige Schutzhülle noch besser vor Kälte und Rissen aber auch der Sonne zu schützen, kannst du sie mit einer hellen, beige-weißen Kalktinktur oder einem Bio-Baumanstrich einstreichen. Die helle Farbe reflektiert die Sonnenstrahlen und vermindert dadurch den Wechsel zwischen Wärme und Frost. Im Sommer wäscht sich diese Farbe ab. Mit den Jahren bekommen die Bäume davon eine glatte, schädlingsabweisende Rinde. Beim Obstbaumschnitt ist das richtige Timing gefragt. Obstbaumpflege: Der richtige Schnitt macht den Obstbaum fit. Zur Obstbaumpflege gehört auch ein regelmäßiger Rückschnitt. Das Timing, die richtigen Handgriffe und das passende Werkzeug sind gefragt. Los geht’s im Oktober. Hier beantworten wir dir die wichtigsten Fragen: Warum müssen die Obstbäume beschnitten werden? Durch den Beschnitt gewinnen Obstbäume und Pflanzen an Vitalität, es fördert und lenkt ihr Wachstum und den Fruchtertrag, fördert den Neuaustrieb und sie bleiben gesund. Eine bessere Belichtung und dadurch Belüftung in der Baumkrone wirken Pilzerkrankungen und Schädlingsbefall vor. Wann ist ein guter Zeitpunkt für einen Obstbaumschnitt? Der richtige Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt hängt von der Art des Obstbaumes ab. Grundsätzlich gilt: Je früher im Winter oder Herbst du die Schnittmaßnahmen durchführst, desto stärker treiben sie im Frühjahr wieder aus. Junge Bäume brauchen mehr Schnitt als alte. Jeder Baum hat eine andere innere Uhr. Die Schnittphase für Steinobst wie Pflaumen und Kirschen fängt bereits im Sommer an. Bereits ab dem noch frostfreien Oktober, optimalerweise aber im späten Winter bis Ende Februar, freuen sich stark wachsende Kernobst-Lieferanten wie Birnen- und Apfelbäume über einen Beschnitt. Beim Rückschnitt sollte die Temperatur nicht unter -4 °C liegen. Wieviel solltest du schneiden? Um den Baum nicht zu schwächen solltest du nie mehr als ein Viertel der Blattmasse entfernen. Junge Kernobstbäume sollten in den ersten Jahren sogar erst ab April bearbeitet werden, da das junge Holz sehr frostanfällig ist. Ältere Bäume solltest du nur wenig schneiden und dabei die Baumkrone lichten, damit sie gut durchgelüftet werden. Achtung: Gehölzschnitte sind laut Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) vom 1. März bis zum 30. September verboten. Oberflächliche Form- und Pflegeschnitte dürfen ganzjährig durchgeführt werden! > Scharfes Werkzeug ist das A und O. Du solltest für alle Pflegearbeiten an deinen Obstbäumen eine Baumsäge und Astschere parat haben. Für dünnere Äste eignen sich Bypass-Scheren, deren Klingen aneinander vorbeiführen, für dicke Äste die Amboss-Modelle, bei denen die Klinge auf ein festes Gegenstück trifft. Mit einem scharfen Taschenmesser kannst du ausgerissene Schnittflächen nacharbeiten, um eine schnelle Wundheilung zu fördern. Desinfiziere die Werkzeuge mit Alkohol, um Infektionen zu vermeiden. Die Wundränder kannst du mit Baumwachs einstreichen, um ein Austrocknen zu vermeiden. Unliebsame Gäste – Das hilft gegen Schädlinge. Wühlmäuse knabbern gerne an frisch gepflanzten Obstbäumchen, die du durch einen Drahtkorb beim Einpflanzen schützen kannst. Der Frostspanner, ein Nachtfalter und Schädling, kommt hingegen aus der Luft. Im Frühjahr schlüpfen seine Larven, die gerne die Obstbaumblätter, Knospen und Früchtchen anknabbern. Bringe bereits im Oktober zu seiner Paarungszeit Leimringe (aus dem Handel) an, damit das Weibchen nicht bis zum Eiablegen in die Krone kommt. Die Leimringe, die auch Blut- und Schildläuse sowie Spinnmilben abhalten, solltest du im Dezember abnehmen und am besten verbrennen – anschließend den Baum abbürsten. Schütze deine Obstbäume vor Frost- und Schädlingsbefall. Obstbäume abdecken. Du willst deine Obstbäume im Winter pflegen und schützen? Um die Bäume vor unvorhersehbarem Frost – und Schädlingsschäden zu bewahren, umwickelst du die Baumkrone mit einem atmungsfähigen Vlies oder einer Folie. Die Abdeckung sollte locker aufliegen und regelmäßig gelüftet werden. Der Baumstamm wird mit einem Jutesack oder einem Strohband umwickelt, um ihn vor Frostrissen und Sonnenbrand zu schützen. Eine Mulchschicht aus Rasenschnitt, Laub, Stroh oder Rindenmulch schützt die Wurzeln vor Frost und Austrocknung und verbessert die Bodenstruktur und den Nährstoffgehalt. Alles bleibt im Kreislauf. Der grüne Müll – alles was weggeschnitten wurde, also kleine Äste, Zweige, Rasenschnitt, Blätter oder Laub – kann in den Kompost oder ins Hochbeet. Oder bastle dir daraus schöne Gestecke und Herbstkränze mit bereits im Sommer getrockneten Blumen. Die angefallenen Schnittabfälle kannst du mit einem Häcksler zerkleinern und so leicht kompostieren. Gehäckselt eignet sich das Schnittgut aus Zweigen, Blättern und Trieben auch gut zum Abdecken von Beeten. Apfel, Pflaume oder Kirsche: Welcher Obstbaum passt zu mir? Das eigene Obst ernten oder im Schatten des selbst gehegten und gepflegten Apfelbaums verschnaufen: Eine schöne Vorstellung. Aber passt jede Obstbaumsorte zu den Standortbedingungen in deinem Garten? Finde es heraus! Birnen- und Apfelbäume pflegen Kernobstbäume wie Apfel, Birne oder Quitte benötigen vor allem viel Sonne, wachsen aber auch im Halbschatten. Äpfel und Birnen sind Fremdbefruchter. Das bedeutet, sie brauchen immer eine zweite gleichzeitig blühende Apfel- oder Birnensorte Sorte in der Umgebung. Pflege von Kirschbäumen Kirschen mögen einen sonnigen und luftigen Standort und kommen auch mit trockenen Perioden zurecht. Staunässe hingegen vertragen sie nicht gut. Kirschbäume benötigen vor allem in den ersten Jahren einen regelmäßigen Erziehungsschnitt. Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen Steinfruchtbäume wie Pflaumen, Zwetschgen und Mirabellen sind größtenteils selbstbefruchtend, benötigen also keine anderen Sorten in der Nähe, um Früchte auszubilden. Sie mögen sonnige Lagen mit durchlässigen Böden. Pfirsich- und Nektarinenbäume pflegen Pfirsich- und Nektarinenbäume gedeihen besonders in Weinbaugebieten, denn sie brauchen viel Wärme. Harte Winter mit Frost bekommen ihnen nicht. Warm, locker und feucht sollte der Boden sein. Wichtig ist ein regelmäßiger Schnitt. Das könnte dich auch interessieren:
Wintergrillen
Wintergrillen: Rezepte und Tipps. So gelingt das Grillen in der kalten Jahreszeit. Im Winter machen wir es uns so richtig gemütlich: Dazu gehören nette Menschen, ein warmes Getränk und ein heißer Grill. Ja, du hast richtig gelesen – Grillen gehört inzwischen auch in die kalte Jahreszeit. Ob klassisch mit Würstchen, Stockbrot und Gemüsespießen, raffiniert mit Wild, Fisch und weihnachtlichen Zutaten oder kreativ mit winterlichen Desserts vom Grill. Wir geben dir die besten Tipps fürs Wintergrillen, stellen leckere Rezepte vor und helfen dir, den passenden Grill für die frostigen Temperaturen auszuwählen. Gas, Holzkohle oder Elektro – das ist der beste Wintergrill. Grillen in der kalten Jahreszeit bringt einige Herausforderungen mit sich. Wichtig ist, dass du deinen Grill passend zum Wetter wählst. Gasgrill. Bei eisigen Temperaturen ist der Gasgrill am einfachsten zu handhaben. Verwende dabei unbedingt Propangas. Das bleibt auch bei Temperaturen von bis zu minus 42 Grad gasförmig. Das günstigere Butangas eignet sich nicht für das Grillen im Winter, da es bereits knapp unter dem Gefrierpunkt flüssig wird. Ein Gasgrill lässt sich schnell aufheizen und hält die Temperatur stabil – ideal für schnelle Gerichte oder längere Grillabende. Je kälter die Umgebung, desto mehr Gas oder Kohlen braucht der Grill zum Heizen. Holzkohlegrill. Du bevorzugst den klassischen Holzkohlegrill? Dann brauchst du im Winter eine gute Technik. Zum Anfeuern eignet sich ein Grillkamin mit Holzkohle und Briketts. Vor allem Letztere sind hier unverzichtbar, da sie länger und gleichmäßiger brennen. Tipp: Je kälter es ist, desto mehr Kohle benötigst du, um die Hitze konstant zu halten. Das gilt auch für den Gasverbrauch beim Gasgrill. Elektrogrill. Bei Schnee oder Regen ist ein Elektrogrill im Freien weniger geeignet, da Feuchtigkeit die Elektrik stören kann. Er ist jedoch der einzige Grill, den du problemlos drinnen nutzen kannst – eine gute Alternative, wenn das Wetter zu ungemütlich wird und du dein Barbecue in die eigenen vier Wände verlagern musst. Dutch Oven & Feuerstelle. Für winterliche Grillrezepte wie Braten, Suppen oder Hirschgulasch bietet sich ein Dutch Oven an. Er eignet sich auch zum Erwärmen von Getränken und dem Rösten von Maronen oder gebrannten Mandeln. Eine Feuerstelle mit Feuerplatte sorgt nicht nur stundenlang für gemütliche Wärme, sondern ermöglicht es auch, verschiedene Speisen gleichzeitig zuzubereiten – egal ob Fleischgerichte oder Gemüse. Steak, Fisch und Co. – deftige Rezepte fürs Wintergrillen. Beim Wintergrillen sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt: Klassisch-leckere Würstchen, aromatischer Lachs mit Grillgemüse oder ein gutes Steak mit einer raffinierten Marinade schmecken im Winter genauso gut wie im Sommer. Grillst du indirekt, also mit Deckel auf dem Grill, kannst du sogar Gans, Pute und Co. zubereiten – ideal fürs Weihnachtsgrillen. Für einen Festtagsbraten misst du mit einem Grill-Thermometer die innere Temperatur des Fleisches. Wildschweinrücken ist beispielsweise bei einer Kerntemperatur von 65 Grad Celsius gar, sei es als Grillgut oder aus dem Ofen. Rezepte für die Grillparty. Vegetarische und vegane Rezepte für das Wintergrillen. Klassisches Stockbrot, Tofu, Fleischersatz und herzhaft gefüllter Bratapfel: Veggie-Wintergrillen lässt keine Wünsche offen. Schneide verschiedene Sorten Wintergemüse wie Rote Bete, Zwiebeln, Möhren, Pastinaken, Süßkartoffeln und Rosenkohl in mundgerechte Stücke. Mariniere alle Zutaten mit Öl und Gewürzen und gare die winterlichen Gemüsespieße auf dem Holzkohle- oder Gasgrill. Auch Kürbisspalten kannst du so zubereiten. Ein leckerer Wintersnack sind Maronen: Schneide die Esskastanien auf der Oberseite kreuzweise ein und röste sie auf einer Grillschale oder im Dutch Oven. Dabei solltest du die Maronen regelmäßig wenden und mit Wasser besprühen, damit sie nicht anbrennen. Nach 20–30 Minuten sind sie fertig und können heiß aus der Schale gegessen werden. Vegane und vegetarische Rezepte für den Rost. Passende Beilagen für den Grillabend im Winter. Der Hit bei Groß und Klein: Anstatt klassischer Folienkartoffeln zauberst du für das Wintergrillen Spiralkartoffelspieße, die deine Gäste aus der Hand essen können. Sie passen hervorragend zu Fleisch- und Fischgerichten. Oder du bereitest zur Einstimmung gefülltes Handbrot wie auf dem Weihnachtsmarkt vor. Winterliche Salat-Rezepte mit Feldsalat, Rosenkohl und anderem Wintergemüse ergänzen das Grillgut. Beilagen zum Wintergrillen. Hmm, lecker: Bratäpfel, gebrannte Mandeln und Maronen vom Wintergrill. Wintergrillen mit leckerem Fingerfood. Fingerfood und kleine Snacks sind die perfekten Begleiter fürs Wintergrillen: Sie sind handlich und lassen sich direkt am Grill genießen. Das sorgt für willkommene Abwechslung, während das Hauptgericht noch auf dem Grill brutzelt. Ein großer Vorteil: Snacks sind schnell verzehrt und kühlen daher gar nicht erst aus. Ideal bei frostigen Temperaturen. Fingerfood eignet sich bestens als Appetizer, um den ersten Hunger zu stillen. Von Spießen und Mini-Burgern bis hin zu gefüllten Champignons – die Auswahl ist vielfältig und lässt sich gut vorbereiten. Fingerfood zum Wintergrillen. Dessert-Ideen zum Wintergrillen. Bratäpfel sind die passende Nachspeise beim Wintergrillen. Mit oder ohne Füllung sind sie schnell vorbereitet und werden nach dem Hauptgang indirekt gegrillt. Ähnlich einfach sind gebrannte Mandeln, Erdnüsse und Co. im Dutch Oven: Für 200 g geschälte Nüsse brauchst du 200 g Zucker, 100 ml Wasser und etwas Zimt. Erwärme unter Rühren Wasser, Zucker und Zimt so lange, bis der Zucker geschmolzen ist. Vermische nun Mandeln oder Nüsse mit der heißen Karamellmasse. Lasse die gebrannten Nüsse auf einem Backblech mit Backpapier auskühlen. Tipp: Rezepte für sommerliche Desserts vom Grill kannst du im Winter ganz einfach mit Zimt und winterlichen Früchten wie Äpfeln, Birnen und Orangen saisonal interpretieren. Dessert zum Wintergrillen. Getränke fürs Wintergrillen – Glühwein, Punsch & Co. Egal ob bei Schnee oder lauem Winterwetter: Mit klassischem Glühwein oder wärmendem Punsch wird der Grillabend so richtig gemütlich. Du kannst die Heißgetränke entweder direkt im Dutch Oven erwärmen oder auf dem Herd vorbereiten und in Thermobechern servieren. Passend ist außerdem ein selbst angesetzter Kirsch-Rumtopf. Ohne Alkohol geht es auch: Verfeinere beispielsweise Kakao mit einer Prise Zimt oder probiere unsere Rezepte für alkoholfreie Winterdrinks. Heiße Getränke zum Wintergrillen. Tipps und Tricks fürs Wintergrillen. 1. Sicherheit beachten. Stelle den Grill nicht unter Dachrinnen oder Vorsprünge, da die Hitze Schnee oder Eiszapfen schmelzen lassen könnte. Auch ein Windschutz für den Grill ist sinnvoll. Halte Wege eisfrei und sorge für eine gute Beleuchtung am Grill. Gastgeber:innen und Gäste sollten lieber – ob stehend oder sitzend – unter einem Pavillon oder einem Schirm geschützt vor Wind und Wetter Platz nehmen. 2. Für Wärme sorgen. Sitzpolster, Decken und eine Feuerstelle spenden Wärme. Ermögliche es deinen Gästen, sich bei Kälte zwischendurch drinnen aufzuwärmen. Damit das Essen nicht auskühlt, halte Arbeitsflächen und Teller warm. Heiße Getränke wie Glühwein oder Apfelsaft mit Zimt wärmen von innen und schaffen eine gemütliche Weihnachtsmarkt-Stimmung. Stehtische sind praktisch, da sie Flexibilität bieten und die Gäste in Bewegung halten. Auf diese Weise kühlt niemand aus. Zudem lassen sie sich leicht um den Grill oder die Feuerstelle platzieren, wo es wärmer ist. 3. Ideen für die Deko. Lichterketten, Laternen oder Windlichter machen die Beleuchtung stimmungsvoll. Du kannst sie in Bäume, Sträucher oder an den Pavillon hängen. Tannenzweige und Naturmaterialien sorgen für eine winterliche Atmosphäre. Feuerschale und Fackeln sind nicht nur praktische Wärmequellen, sondern auch ein echter Hingucker auf deiner Grillparty. Wer für eine festliche Note beim Wintergrillen sorgen will, dekoriert mit Weihnachtsschmuck und legt kleine Gastgeschenke auf die Tische. Nach der Party den Grill winterfest machen. Damit dein Grill nach dem Wintergrillen für die nächste Saison wieder einsatzbereit ist, solltest du ihn gründlich pflegen: Grill reinigen: Lass den Grill abkühlen und entferne Asche sowie Holzkohlereste. Bürste den Rost mit Grillreiniger sauber, um Fett und Speisereste zu lösen. Tipp für Gasgrills: Heize ihn kurz auf, um Verkrustungen zu lösen, und reinige dann die Brennerabdeckungen und den Grillrost. So verhinderst du, dass sich Rost bildet und unangenehme Gerüche entstehen. Abdecken: Schütze den sauberen Grill mit einer wetterfesten Haube. Achte darauf, dass sie gut sitzt und keine Feuchtigkeit eindringt. Richtig unterstellen: Stelle den Grill an einen trockenen, windgeschützten Platz, idealerweise in die Garage, den Keller oder ins Gartenhaus. Deine Fragen zum Wintergrillen. Das könnte dich auch interessieren: Grillrezepte. Grillfleisch, Salate und Marinade. Hier findest du Rezepte rund ums Barbecue. Rezepte: Grillen Dein Menü zu Weihnachten. Verwöhne deine Gäste mit köstlichen Rezepten für dein Weihnachtsmenü! Weihnachtsmenü Fleisch perfekt braten. Saftig und aromatisch soll es sein – Fleisch braten ist die Königsdisziplin in der Küche. Mit unseren Tipps gelingt es garantiert. Fleisch braten
Bienenwachstücher
Bienenwachstücher und Co. Nachhaltige DIY-Verpackungen statt Kunststoffdosen und Alufolie. Schnell ist der Rest vom Abendessen in die Frischhaltedose aus Kunststoff oder das Pausenbrot in die Alufolie gepackt. Doch das Aufheben von Lebensmitteln geht auch nachhaltiger – mit Bienenwachtüchern und Co. Wir zeigen dir, wie du im Handumdrehen neuen Verpackungsmüll vermeidest – ganz nach dem Zero Waste-Prinzip. Nachhaltige Verpackungen mit Zero Waste. Ganz bewusst und nachhaltig packen wir Essensreste gut weg, damit sie sich lange halten. So vermeiden wir Lebensmittelverschwendung. Auch nehmen wir uns immer öfter Essen und Getränke mit, damit wir nicht auf Wegwerfverpackungen etwa beim Coffee to go angewiesen sind. Im Zuge des Zero Waste-Prinzips, kannst du noch einen Schritt weiter gehen. Denn Zero Waste bedeutet „Kein Müll“. Beim Verpacken von Lebensmitteln greifen wir schnell zu Kunststoffdosen, Alufolie und Co. Sie sind bequem und müssen nicht abgewaschen werden – wir werfen sie ja weg. Der Weg aus der Wegwerfgesellschaft ist schon mit kleinen Schritten getan: Erinnere dich an Brotdosen und Trinkflaschen aus deiner Kindheit. Werden sie neu angeschafft, greife am besten direkt zu Aufbewahrungsdosen und Thermobechern aus Metall oder Glas. Das ist nachhaltiger als Plastikboxen. Für warme Speisen kannst du dir einen Henkelmann besorgen: In dem mehrteiligen Blechbehälter, der direkt im Wasserbad erhitzt werden kann, haben schon unsere Großeltern ihr Essen mit zur Arbeit genommen. Noch praktischer ist ein Food Pot, der wie eine Thermokanne das Essen direkt warmhält. Kleine Schritte können viel bewirken. Upcycling von Gurkengläsern, Tüten und Co. Klingt nach Arbeit, ist aber easy peasy und dazu besonders sparsam: Upcycling der Lebensmittelverpackungen. Gurken- oder Marmeladengläser sind hervorragende Alternativen zur Frischhaltedose. Du hast sie sowieso zu Hause, sie können immer wieder verwendet werden und schließen luftdicht. Deine Lebensmittel kannst du im Schraubglas sogar einfrieren. Fülle es nur zu 3/4 und schraub den Deckel erst nach dem Einfrieren fest, damit das Glas beim Tiefkühlen nicht platzt. Auch Papier- und Plastiktüten kannst du einfach aufheben und wiederverwenden. Achte nur darauf, dass keine verderblichen Lebensmittel wie rohes Fleisch in den Plastiktüten aufbewahrt wurden. Baumwolltaschen können beliebig oft wiederverwendet werden. Wusstest du, dass du darin sogar Brot und Brötchen für einige Wochen einfrieren kannst? Wachstücher und Co. – Alternativen zur Frischhaltefolie. Du willst eine Schüssel mit Lebensmitteln abdecken? Lege einen passenden Teller oder ein einfaches Baumwolltuch (zum Beispiel ein Küchenhandtuch) auf die Schale. Das kennst du vielleicht schon vom Backen für die Gehzeit eines Brot- oder Kuchenteigs. Praktisch sind auch selbstgenähte Stoffhauben. Dazu schneidest du einen Stoffrest rund aus. Er sollte etwa 2 Zentimeter größer als die Schale, die du damit abdecken möchtest, sein. Nun nähst du ein Gummiband in den Rand. Die Stoffhaube kannst du immer wieder verwenden und auch waschen. Je elastischer der Stoff ist, desto schneller wird er ausleihern. Daher lohnt sich reine Baumwolle ohne Elastan. Noch mehr können Wachstücher: Sie schützen zum Beispiel Sandwiches, denn das Wachs verhindert, dass Flüssigkeit aus dem Belag durch das Papier sickert. So bleiben belegte Brote frisch und der Picknickkorb sauber. Bienenwachstücher sind luftdicht, sodass du darin sogar Lebensmittel einfrieren kannst – zumindest für einige Wochen. Bienenwachstücher sind luftdicht, sodass du darin sogar Lebensmittel einfrieren kannst. Bienenwachstücher selber machen. Du hast unsere Bienenwachstücher in der Aktion verpasst? Kein Problem, mit unserer Anleitung machst du Wachstücher schnell selber. Für 5 Bienenwachstücher für Pausenbrote brauchst du drei 30 x 30 Zentimeter große Stoffreste, 100 Gramm Bienenwachs, ein Bügeleisen und Backpapier. Überleg dir, was du in das Wachstuch einwickeln möchtest und miss aus den Stoffresten die gewünschte Größe ab. Schneide die Stoffreste zu. Mit einer Zackenschere erhältst du einen schönen Stoffrand und musst die Ränder nicht umnähen. Lege dein Stofftuch auf Backpapier oder ein altes Handtuch. Verteile nun die Bienenwachsplättchen auf dem Stoff. Handtuch oder Backpapier saugen überschüssiges Wachs beim Schmelzen auf. Nun kommt eine Lage Backpapier über das Stofftuch mit dem Bienenwachs. Bügel nun mit dem Bügeleisen auf höchster Stufe über das Tuch, sodass das Bienenwachs schmilzt und in den Stoff eindringt. Das fertige Wachstuch sieht nun leicht glasig aus, die Struktur des Stoffes sollte aber noch spürbar sein. Bienenwachstücher pflegen und weiterverwenden. Bienenwachstücher sind etwa ein Jahr einsetzbar und können mit lauwarmem Wasser und Spülmittel gereinigt werden. Sind sie hinüber, kannst du sie in Streifen schneiden und als Grillanzünder verwenden. Oder du wickelst die alten Wachstücher oben um einen Stock und hast eine tolle DIY-Fackel für den Garten. Für die meisten Lebensmittel sind reine Bienenwachstücher gut geeignet. Das Bienenwachs schmilzt schon bei 62 Grad. Lasse heiße Speisen daher erst etwas abkühlen. Rohen Fisch oder Fleisch solltest du nicht in die Tücher einwickeln, da sie nicht hygienisch genug abgewaschen werden können. Wissenswertes über Bienenwachstücher. Achte auf die Zusammensetzung der Wachsschicht. Bei fettigen Speisen kann sie auf das Essen übergehen. Das ist bei reinem Bienenwachs nicht weiter schlimm. Bienenwachs für die Kerzenherstellung kann jedoch mit Mineralölbestandteilen oder Pestiziden verunreinigt sein. In gekauften Wachstüchern können auch weitere Stoffe wie Kunststoffe, Paraffin und Harze enthalten sein, die nicht verzehrt werden sollten. Um das Wachstuch flexibler zu halten, kannst du etwas Kokosöl zum Bienenwachs geben. Auch Jojobaöl wäre möglich, davon rät das Bundesinstitut für Risikobewertung jedoch ausdrücklich ab. Spuren der Fette bleiben bei Wachstüchern an den Lebensmitteln haften. Jojobaöl ist jedoch nicht zum Verzehr geeignet. Das könnte dich auch interessieren.
Sauerteig
Sauerteig ansetzen und selber machen. So gelingt der perfekte Starter für köstliches Sauerteigbrot. Gerade bei Hobbybäcker:innen steht das Brotbacken mit eigenem Sauerteig ganz oben auf der Wunschliste. Oft scheitert es allerdings am Mut. Viele fürchten, dass es kompliziert ist, mit eigenem Sauerteig zu backen. Dabei braucht es gar nicht viel: Zwei Zutaten, die richtige Technik und vor allem eins – Geduld. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie es funktioniert. Was ist Sauerteig? Sauerteig ist die Grundlage für eine Reihe von leckeren Backwaren wie Brot, Kuchen oder auch Pizzateig. Für jeden Sauerteig brauchst du einen Sauerteigstarter. Diese Starterkultur (auch Anstellgut genannt) basiert auf Getreide wie Weizen- oder Roggenmehl und enthält neben Wasser auch lebende Hefen und Mikroorganismen. Durch in der Luft vorkommende Bakterienkulturen unterliegen diese Mikroorganismen dem kontinuierlichen Prozess der Milchsäuregärung. Während dieses Säuerungsprozesses entstehen kleine Kohlendioxidbläschen, die deinen Teig lockern und dafür sorgen, dass dein Brot, schön fluffig wird. Schon gewusst? Der Säuerungsprozess wurde schon vor vielen tausend Jahren entdeckt und angewendet, um Mehle zu säuern. Aus diesem Mehl wurde dann nicht nur leckeres Brot gebacken, sondern auch Bier gebraut. 5 Vorteile von Sauerteigbrot. Du zweifelst noch, ob Sauerteig die richtige Wahl für dich ist? Wir haben fünf Vorteile von Sauerteigbrot für dich zusammengestellt: Nährstoffreich: Während des Fermentationsprozesses entstehen wertvolle Nährstoffe, wie Vitamine und Aminosäuren. Gut verdaulich: Unverarbeitetes Getreide, also auch Mehl, enthält unter anderem schwer verdauliche Stoffe. Durch die lange Fermentation bauen die Bakterien diese Stoffe ab. Die Folge: Sauerteigprodukte kann der Körper besser verarbeiten und sie sind bekömmlicher. Das ist vor allem für Menschen von Vorteil, die empfindlich auf Gluten reagieren. Geschmack: In der Regel ist Sauerteigbrot kräftiger und aromatischer als beispielsweise Hefebrot. Haltbarkeit: Die natürliche Säure im Sauerteig funktioniert wie ein Konservierungsmittel. Das verhindert ein schnelles Austrocknen und Schimmelbildung. Keine Backhefe nötig: Sauerteig allein ist schon ein natürliches Triebmittel. Auf zusätzliche Backhefe kannst du in der Regel verzichten. Der Herstellungsprozess ist also vollkommen natürlich. Vorbereitung: Was du für deinen Sauerteigstarter brauchst. Wenn du deinen eigenen Sauerteigstarter herstellen willst, brauchst du nicht nur Wasser und Mehl – Werkzeuge, Utensilien, sowie eine saubere Arbeitsfläche sind genauso wichtig. In deiner Ausrüstung darf folgendes auf keinen Fall fehlen: Zwei saubere Gefäße: Gläser, Schüsseln und Weckgläser, die genug Platz für das Aufgehen des Teiges bieten, eignen sich wunderbar. Du solltest sie mit einem Tuch abdecken können, allerdings nicht luftdicht verschließen. Das unterstützt die Gärung und verhindert das Austrocknen. Wichtig: Koche die Gefäße vor der Verwendung unbedingt ab. Bringe dafür Wasser zum Kochen, fülle die Gefäße damit und gieße das Wasser nach ein paar Minuten wieder ab. Handtuch: Mit einem sauberen Handtuch oder einer locker aufliegenden Abdeckung schützt du den Starter vor Staub, ohne die Luftzirkulation zu behindern. Löffel bzw. Spatel: Um Mehl und Wasser gründlich zu mischen, ohne die Mikroorganismen zu zerstören, brauchst du einen Holz- oder Kunststofflöffel. Warmer Ort: Generell sollte ein Sauerteigstarter bei Zimmertemperatur stehen, also zwischen 20 und 25 Grad. Für einen optimalen Start der Fermentation empfiehlt es sich im Winter, den Starter im Backofen bei eingeschaltetem Licht aufzubewahren – vorausgesetzt es handelt sich um eine Glühbirne und kein LED-Licht. Im Sommer reicht auch die Küchenanrichte. Waage: Damit die Mengenverhältnisse von Mehl und Wasser genau stimmen, brauchst du eine grammgenaue Waage. Wasser: Verwende für den Sauerteigstarter lauwarmes, stilles Wasser mit einer Temperatur von 38 Grad. Auch Leitungswasser funktioniert, wenn es nicht stark gechlort ist. Mehl: Du kannst verschiedene Mehlsorten verwenden. Roggenmehl ist besonders gut geeignet, da es von sich aus viele Nährstoffe für den Gärungsprozess enthält. Übrigens: Für Anfänger:innen eignet sich ein Sauerteig-Starterset. Darin sind alle wichtigen Utensilien wie Anleitung, Schraubglas mit Ventil, Spatel und manchmal sogar auch Mehl enthalten. Mit welchem Mehl sollte Sauerteig angesetzt werden? Sauerteig kann mit verschiedenen Mehlsorten angesetzt werden. Die Wahl macht sich vor allem auch im Geschmack bemerkbar. Wer zum ersten Mal Sauerteig ansetzt, sollte auf Roggenmehl zurückgreifen, da es besonders einfach fermentiert. Sauerteig mit Roggenmehl ansetzen. Roggenmehl – vor allem aber Roggenvollkornmehl – eignet sich ideal für Sauerteigstarter, da es viele Enzyme und Nährstoffe enthält, die das Wachstum der Milchsäurebakterien und Hefen fördern. Roggenmehl sorgt dafür, dass dein Sauerteigstarter besonders aktiv und aromatisch wird. Oft wird es für klassische und kräftige Brote verwendet. Sauerteig mit Dinkelmehl ansetzen. Auch mit Dinkelmehl kannst du deinen Sauerteigstarter ansetzen. Der reagiert allerdings etwas empfindlicher auf verschiedene Temperaturen und Feuchtigkeit. Darum braucht er etwas mehr Pflege. Der Geschmack von Dinkelsauerteig ist von einem milderen Aroma mit einer feinen, leicht nussigen Note geprägt. Sauerteig mit Weizenmehl ansetzen. Entscheidest du dich für einen Sauerteigstarter mit Weizenmehl, solltest du auf Vollkornmehl oder Type 1050 zurückgreifen. Weizensauerteige haben in der Regel eine milde Säure und die Backwaren werden besonders fluffig. Sie eignen sich wunderbar für Brote mit weicher Kruste. Tipp: Wofür du dich auch entscheidest, wähle am besten ein Mehl mit einer hohen Type. Rezept: Sauerteigstarter für Anfänger:innen und Fortgeschrittene. Schwierigkeit: Mittel Portion: Ein Sauerteigbrot Zubereitungszeit gesamt: 6–7 Tage Zutaten gesamt: 250–300g Roggen-, Weizen oder Dinkelmehl (je nach gewünschter Brotsorte) 250–300 ml lauwarmes Wasser Eine Prise Salz (je nach Geschmack) Sauerteig ansetzen in drei Stufen. Bevor du deinen eigenen Sauerteigstarter ansetzt, solltest du zwei Dinge wissen: Der Terminplan muss nicht zu 100 % eingehalten werden – Sauerteig verzeiht hier durchaus ein paar Ungenauigkeiten. Zudem ist es wichtig, dass du deinen Sauerteig immer dann fütterst, wenn er sich verdoppelt hat. Ab Tag zwei heißt es: füttern und warten. Stufe 1: Ansetzen des Sauerteigstarters (Tag 1). Zutaten: 50 g Mehl, 50 ml Wasser Durchführung: Vermische beide Zutaten in einem Glas oder einer Schüssel, bis ein dickflüssiger Teig entsteht. Decke das Gefäß dann mit einem sauberen Tuch oder einem Deckel ab. Achte darauf, dass die Luft noch zirkulieren kann. Lasse den Starter für 24 Stunden an einem angenehm warmen Ort (ca. 20 bis 25 Grad) stehen und rühre nach 12 Stunden einmal durch. Stufe 2: Fermentationsprozess – Füttern und Warten (Tag 2). Zutaten: 50 g Mehl, 50 ml Wasser Durchführung: Dein Mehlgemisch vom ersten Tag bleibt im gleichen Glas. Idealerweise kannst du schon erste Blasen erkennen und evtl. riecht es etwas säuerlich. Mische jetzt 50 g Mehl sowie 50 ml Wasser unter den Starter und verrühre alles gründlich. Decke das Gefäß wieder ab und bewahre es an einem warmen Ort für 12–24 Stunden auf. Wie lange es nun dauert, liegt an der Umgebung und daran, wie der Ansatz sich entwickelt. Hat sich das Volumen verdoppelt und fällt der Teig leicht ein, kannst du mit dem nächsten Schritt fortfahren. Tipp: Spanne ein Gummi um das Glas und positioniere es dort, wo das Mehlgemisch am höchsten ist. So kannst du genau verfolgen, ob das Volumen zugenommen hat. Stufe 3: Fermentationsprozess – Füttern und Warten (Tag 3–5). Zutaten: 50 g Mehl, 50 ml Wasser Durchführung: Fülle das Mehlgemisch vom Vortag in ein sauberes Glas. Gib anschließend 50 g Mehl und 50 ml Wasser hinzu und verrühre alles gründlich. Decke das Gefäß wieder ab und markiere die höchste Stelle mit einem Gummi. Lasse den Teig jetzt 12–24 Stunden reifen. Am vierten und fünften Tag wiederholst du den Prozess. Es kann in dieser Zeit durchaus vorkommen, dass es im Glas blubbert oder ein unangenehmer Geruch entsteht. Das ist völlig normal. Zu Schimmelbildung sollte es allerdings nicht kommen. Ist dein Starter im Anschluss innerhalb von 4–6 Stunden aktiv, bildet Blasen und verdoppelt sich, ist er bereit zum Backen. Ist das nicht der Fall, füttere ihn täglich weiter. Tipp: Verwende immer ein neues und sehr sauberes Glas. Es bietet sich an, immer zwei Gläser im Wechsel zu nutzen. Das Glas sollte vorab ausgekocht werden und so sauber wie möglich sein. Schon kleinste Reste oder Fremdkörper können ihn verderben. Schon gewusst? Wenn du Vollkornmehl verwendest, brauchst du etwas mehr Wasser. Der Teig sollte während des Prozesses in etwa die Konsistenz eines Pfannkuchenteiges haben. Brot aus Sauerteig backen (Tag 6–7). Nach ca. fünf Tagen hat dein Sauerteigstarter eine bellbraune Farbe angenommen und riecht angenehm säuerlich. Ist das noch nicht der Fall, füttere ihn lieber am sechsten Tag noch einmal und warte. Nach der letzten Fütterung sollte der Starter sich innerhalb von 4–6 Stunden verdoppelt haben – erst dann ist er bereit zum Backen. Der Teig riecht sehr streng? Dann entsorge deinen Starter lieber im Biomüll oder auf dem Kompost und probiere es nochmal. Zum Backen verwendest du niemals ausschließlich Sauerteigstarter – das wäre viel zu sauer. Stattdessen nimmst du nur einen Teil des Starters, der Rest kann dann weiter gefüttert und für das nächste Brot verwendet werden. Wie viel Anstellgut du brauchst, hängt von der Mehlmenge deines Brotrezepts ab. In der Regel brauchst du vom Sauerteigstarter ca. 5–10 Prozent von der Mehlmenge im Brotrezept. Den Rest fütterst du weiter. Tipp: Es empfiehlt sich, die ersten Male ein wenig Backhefe zusätzlich zum Teig zu geben, bis der Sauerteig allein triebstark ist. Brot und Brötchen selber backen: Weitere tolle Rezepte. Aufbewahrung deines Sauerteigs. Wenn dein Brot im Ofen ist, bleibt immer ein Rest des Anstellguts übrig. Lagere ihn in einem kleinen Glas mit aufgelegtem – aber nicht zugeschraubtem – Deckel im obersten Fach des Kühlschranks. Aufgepasst: Ein verschlossenes Schraubglas kann platzen! Die perfekte Pflege für deinen Sauerteig: Regelmäßige Fütterung. Alle 7–10 Tage solltest du deinen Sauerteig füttern. Nimm dafür das Glas aus dem Kühlschrank, entnehme ca. 10 g des Ansatzes aus dem Glas und fülle es in ein sauberes, neues Glas. Füttere diese Menge wieder mit 50 g Mehl und 50 ml Wasser und lasse das Gemisch 6–12 Stunden bei Zimmertemperatur reifen. Den Rest kannst du entsorgen oder für weitere Gebäcke verwenden – wie zum Beispiel für eine Sauerteig-Pizza. Nach 6–12 Stunden kannst du vom neuen Anstellgut wieder ca. 5–10 Prozent entnehmen und das nächste Brot backen. So hast du immer frischen Sauerteigstarter für fluffiges Brot im Kühlschrank. Häufige Fehler beim Herstellen von Sauerteig. Dein Sauerteigstarter geht nicht auf oder riecht stark? Schimmel, üble Gerüche oder inaktive Starter sind bekannte Probleme, wenn es um Sauerteig geht. Wir zeigen dir, was die Ursachen sind und was du tun kannst: Unregelmäßige Fütterung: Füttere deinen Starter am Anfang unbedingt täglich. So förderst du die Hefen und Milchsäurebakterien. Bist du hier nachlässig, kann das den Gärprozess verlangsamen und dein Starter wird inaktiv. Umgebung zu kalt: Sauerteig mag es am liebsten warm, damit er optimal gären kann. Ist es zu kühl, verlangsamt sich der Fermentationsprozess. Direkte Sonne solltest du vermeiden. Falsche Konsistenz: Auch ein zu dicker bzw. zu dünner Sauerteig kann den Gärprozess beeinflussen. Er sollte teigartig, leicht zähflüssig sein. Ungünstige Mehlsorten: Vollkorn- und Roggenmehl funktionieren gerade zu Beginn am besten, da sie mehr Nährstoffe für die Mikroorganismen enthalten. Starter mit Weißmehl gären in der Regel langsamer. Gefäß zu fest verschlossen: Ein Deckel, der das Gefäß zu fest verschließt, beeinträchtigt die Luftzirkulation zu sehr – die braucht der Sauerteigstarter aber für die Gärprozesse. Lockere den Deckel oder nimm ein Tuch, damit die Gase entweichen können. Schimmelbildung: Entdeckst du auf deinem Starter Schimmel, kommt dies vermutlich durch Verunreinigung oder eine zu warme Lagerung. Hier kannst du leider nichts mehr retten: Also Teig entsorgen und noch einmal beginnen. Farbe und Geruch: Ein gesunder Sauerteig sollte leicht säuerlich riechen. Außerdem bilden sich kleine Bläschen an der Oberfläche. Entdeckst du eine graue Flüssigkeit auf dem Teig, ist das kein Problem. Das ist ein Zeichen, dass dein Teig Hunger hat und gefüttert werden will. Hier heißt es: Umrühren und weiterfüttern. Fragen und Antworten zum Thema Sauerteig. Das könnte dich auch interessieren: Glutenfrei backen ist leicht. Experimentiere mit Mandeln, Buchweizen oder Reismehl und genieße glutenfreie Leckereien. Glutenfrei backen Süßen ohne Zucker. Probiere Honig, Ahornsirup, Datteln oder Kokosblütenzucker als leckere Alternativen. Entdecke neue Möglichkeiten für deine Rezepte! Backen ohne Zucker Ideen zum Plätzchen verzieren. Ob mit Streuseln, Glasur oder Puderzucker – probiere es aus und kreiere deine eigenen kleinen Kunstwerke! Plätzchen verzieren
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