Es gibt sehr viele unterschiedliche Ernährungsformen, und ständig entstehen neue Trends. Zu den bekanntesten Formen gehören, wie von uns bereits vorgestellt, die omnivore Ernährung (Allesesser), Vegetarismus, Flexitarismus, Pescetarismus und Veganismus. Jede dieser Ernährungsweisen hat ihre spezifischen Merkmale sowie Vor- und Nachteile.

Es existieren verschiedene Untergruppen der vegetarischen Ernährung: Ovo-Lacto-Vegetarier essen sowohl Milchprodukte als auch Eier. Lacto-Vegetarier verzichten auf Eier, haben aber Milchprodukte auf ihrem Speiseplan. Ovo-Vegetarier essen Eier, jedoch keine Milchprodukte. Pescetarier verzichten auf Fleisch, konsumieren aber Fisch.

Sportler:innen benötigen eine ausgewogene Ernährung, die reich an Proteinen und Kohlenhydraten ist, um den Muskelaufbau und die Energieversorgung zu unterstützen. Flexitarismus, eine mediterrane Ernährung und eine spezifische Sport-Ernährung, die auf den individuellen Energie- und Nährstoffbedarf abgestimmt ist, können besonders vorteilhaft sein.

Es gibt keine Ernährungsform die für alle passt, da individuelle Bedürfnisse und Reaktionen auf Diäten variieren. Es ist wichtig, eine Diät zu wählen, die langfristig durchgehalten wird und ausgewogen ist.

Es gibt keine wissenschaftlichen Belege, dass eine glutenfreie Ernährung für Menschen ohne Glutenunverträglichkeit gesundheitliche Vorteile bringt. Im Gegenteil: Eine glutenfreie Ernährung ohne medizinischen Grund kann auch Nachteile haben. Etwa dann, wenn zwar zu glutenfreien, aber dafür zucker-, fett- und kalorienreichen Fertigprodukten gegriffen wird. Außerdem besteht das Risiko, mehr zu essen, da sättigende Ballaststoffe aus Vollkornprodukten fehlen.

Die sogenannte Keto-Ernährung ist im Grunde die strengere Variante der Low Carb-Ernährung. Bezogen auf eine Energiezufuhr von durchschnittlichen 2.000 Kilokalorien pro Tag dürfen bei der Low-Carb-Ernährung bis ca. 100 Gramm Kohlenhydrate zu sich genommen werden, während bei der Keto-Ernährung maximal 50 Gramm Kohlenhydrate am Tag erlaubt sind.